2. Bundesliga

Relegation: 1. FC Kaiserslautern steigt in die 2. Bundesliga auf!

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Der 1. FC Kaiserslautern ist nach vier Jahren zurück in der 2. Bundesliga! Der Drittligist hat im Rückspiel der Relegation den Zweitligisten Dynamo Dresden mit 2:0 (0:0) besiegt. Nach dem torlosen Hinspiel steigen die Pfälzer nun auf, Dynamo muss in die 3. Liga. Die Treffer erzielten Daniel Hanslik (59.) und Philipp Hercher (90.+2).

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Im Vergleich zum 0:0 im Hinspiel wechselte Dynamo Dresden auf drei Positionen: Trainer Guerino Capretti musste die beiden verletzten Sechser Paul Will und Michael Akoto ersetzen und tat dies mit Yannick Stark und Julius Kade. Außerdem verdrängte Robin Becker Guram Giorbelidze auf die Bank

Beim 1. FC Kaiserslautern gab es zwei Änderungen: Philipp Hercher und Hikmet Cifti begannen für Julian Niehues und Kenny Redondo (beide Bank).

Daniel Hanslik trifft zum 1:0 - IMAGO/Michael Taeger/IMAGO/Jan Huebner

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Wer eine ähnlich abwartende Spielweise beider Teams wie im Hinspiel erwartet hatte, wurde jäh eines Besseren belehrt. Die Partie war von Beginn an hoch intensiv und bot zahlreiche Möglichkeiten auf beiden Seiten.

Gleich zu Beginn feuerte Christoph Daferner einen Ball knapp am Lauterer Tor vorbei (5.). Auf der anderen Seite sorgte vor allem Terrence Boyd für Torgefahr. Der Mittelstürmer wurde beim Abschluss zunächst zweimal geblockt (11.) und setzte dann einen Hackenball vorbei (15.). Bei Dresden tat sich vor allem Ransford-Yeboah Königsdörffer als Aktivposten hervor. Nach einem Konter ging dem Youngster beim Abschluss aber etwas die Kraft aus (14.)

Mike Wunderlichs Schuss in der 18. Minute wurde noch gefährlich abgefälscht, doch Dresdens Schlussmann Kevin Broll war zur Stelle. Dynamo musste hingegegen nach 30. Minuten notgedrungen wechseln, als sich Stark ohne Gegnereinwirkung am Knöchel verletzt hatte. Die Behandlungspause nahm der Partie ein wenig den Spielfluss. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel, mit Ausnahme des Versuchs von Königsdörffer, der den Ball an das Außennetz setzte (45.)

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Mit Hochgeschwindigkeitsfußball ging es weiter im zweiten Durchgang. Bisweilen ging es rauf und runter ohne die Chance, einmal durchzuatmen. Klare Torszenen blieben zunächst aber Mangelware. Marlon Ritter setzte den Ball nach 55 Minuten mit einem Schlenzer über den Dresdner Kasten. Der FCK nahm fortan die Zügel in die Hand: Nach einer Ecke war Boyd mit dem Kopf zur Stelle. Broll musste per Glanzparade entschärfen (58.).

Nach einer Stunde war es dann aber soweit. Nach einem Konter über Ritter legt Wunderlich per Hacke auf Daniel Hanslik ab. Der Stürmer versenkte den Ball kompromisslos im kurzen Eck (60.). Dresden war nun zum Torerfolg gezwungen und reagierte prompt: Daferner hätte den Ausgleich besorgen können, scheiterte aber an FCK-Keeper Matheo Raab (63.). Dann hämmerte Oliver Batista Meier einen direkten Freistoß an die Latte (71.).

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In der Schlussphase versuchten die Hausherren noch einmal alles, um die Verlängerung zu erzwingen. Königsdörffer hatte eine gute Kopfballchance, bekam aber keinen Druck mehr dahinter (77.) FCK-Keeper Raab war ein sicherer Rückhalt, auch als er in höchster Not gegen Panagiotis Vlachodimos klärte (86.). Auf der anderen Seite hätte aber auch Hanslik mit seinem strammen Schuss alles klar machen können, auch er scheiterte am Torwart (85.). Philipp Hercher gelang dann in der Nachspielzeit der Nackenschlag. Nach einem feinen Doppelpass mit Simon Stehlen vollstreckte der Lauterer zum finalen 2:0.

Der FCK Steigt damit nach vier Jahren in die 2. Bundesliga auf. Dresden hingegen muss nach einem Jahr wieder runter in die 3. Liga.