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Arminia Bielefeld feiert bei RB Leipzig den zweiten Sieg in Folge

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Arminia Bielefeld hat den zweiten Bundesliga-Sieg in Folge eingefahren. Bei RB Leipzig gewannen die Ostwestfalen mit 2:0 (0:0) und haben damit wieder den Anschluss ans Tabellenmittelfeld geschafft. Janni Serra (57.) und Masaya Okugawa (75.) erzielten die Tore für die Arminia. Stürmer Fabian Klos sah indes für ein Foulspiel die Rote Karte (70.).

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Durch den Sieg geht Arminia Bielefeld nun mit 16 Punkten in die Winterpause und hat den Rückstand auf die Plätze, die den Klassenerhalt bedeuten, auf zwei Punkte verringert. RB Leipzig hingegen bleibt im Mittelfeld stecken und hat nun schon fünf Zähler Rückstand auf die Europapokalplätze.

Fantasy Heroes: Cedric Brunner (12 Punkte), Stefanos Kapino (12), Amos Pieper (10)

Gästecoach Frank Kramer musste Stammkeeper Stefan Ortega ersetzen, der erstmals seit November 2018 wieder ein Punktspiel der Arminia verpasste - an den jüngsten 105 Spieltagen (50 in der Bundesliga und 55 in der 2. Bundesliga) war er stets über 90 Minuten im Einsatz. Stattdessen bestritt Stefanos Kapino sein erstes Pflichtspiel für die Ostwestfalen.

Den Schuss von Patrick Wimmer kann Peter Gulacsi noch parieren, den Nachschuss von Jannis Serra dann nicht mehr - RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images

Sechs Leipziger Torschüsse in Halbzeit eins - keiner geht aufs Tor

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Groß getestet wurde der Arminen-Keeper im ersten Durchgang allerdings nicht. Leipzig war zwar von Beginn an das deutlich überlegene Team, viel heraus sprang dabei aber nicht. Die Sachsen hatten im ersten Durchgang 68 Prozent Ballbesitz, gewannen mehr als 70 Prozent der Zweikämpfe. Allein zu Torchancen kamen sie praktisch nicht. Ein Schuss von Dominik Szoboszlai (12.) neben, ein Kopfball von Christopher Nkunku über (40.), und ein weiterer Schuss von Angelino wieder neben das Tor (42.) waren schon alles, was Leipzig zu Stande brachte. Nach 45 Minuten standen für RB sechs Torschüsse in der Statistik - keiner davon ging auf das Tor. Kapino musste entsprechend kein einziges Mal einschreiten.

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Allerdings hatten die Gastgeber auch gleich einen Schock zu verdauen. In der sechsten Minute war Spielmacher Emil Forsberg weggerutscht und musste so früh mit einer Oberschenkelverletzung gegen Tyler Adams ausgewechselt werden. Bielefeld verlegte sich von Beginn an auf Absicherung. Geschickt hielten die Ostwestfalen die Leipziger weit weg von ihrem Tor, das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt. Nach vorne ging bei der Arminia allerdings auch praktisch nichts. Und doch waren es die Gäste, die zumindest kurzfristig jubeln durften. Nach einem Pass in die Tiefe legte Patrick Wimmer den Ball am Fünfer quer in die Mitte, wo Masaya Okugawa nur noch einschieben musste (44.). Doch die Fahne war oben, Wimmer stand im Abseits.

Bielefeld schlägt zweimal eiskalt zu

Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild. Leipzig rannte an ohne groß gefährlich zu werden, Bielefeld wartete auf seine Chance und bekam sie in der 57. Minute. Nach einem Fehler der Leipziger im Spielaufbau passte Janni Serra stark in die Tiefe auf den ganz freien Florian Krüger, der gleich auf Wimmer weiterlegte. Wimmers Schuss konnte RB-Keeper Peter Gulacsi noch abwehren, doch im Nachschuss hämmerte Serra den Ball dann in die Maschen. Für Serra war es das erste Bundesliga-Tor seiner Karriere.

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Leipzig war geschockt, wurde aber durch Gästestürmer Fabian Klos ins Spiel zurückgeholt. Der foulte kurz nach seiner Einwechslung Willi Orban im Mittelfeld. Schiedsrichter Frank Willenborg gab zunächst Gelb, entschied sich dann aber nach Sichtung der Videobilder um und schickte Klos mit der Roten Karte vom Platz. Gleich danach hatten die Gastgeber ihre bis dahin beste Chance, als Nkunku von der Strafraumlinie ganz knapp links am Tor vorbeizielte (72.).

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Bielefeld ließ sich von der Unterzahl jedoch nicht aus der Ruhe bringen - und schlug stattdessen vorne noch einmal zu. Nach einem schlimmen Fehlpass von Amadou Haidara vor dem eigenen Strafraum reagierte Wimmer schnell, passte tief zu Masaya Okugawa, der vollkommen frei aus wenigen Metern den Ball ins Tor schob. Für den Japaner war es das vierte Tor in den jüngsten sieben Bundesliga-Spielen. Leipzig warf danach noch einmal alles nach vorne. Wirklich gefährlich wurden die Sachsen aber nicht mehr.

Florian Krüger holt sich von Coach Frank Kramer Anweisungen ab. - Roger Petzsche via www.imago-images.de/imago images/Picture Point LE

Spieler des Spiels: Florian Krüger

Florian Krüger war an drei der lediglich vier Bielefelder Torschüsse direkt beteiligt (einen abgegeben, zwei vorgelegt) und sammelte mit der Torvorlage zum 2:0 für Masaya Okugawa seinen ersten Scorer-Punkt in der Bundesliga. Er war zudem laufstark, seine 28 Sprints überbot in der Partie kein Spieler.

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