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FC Bayern München: Robert Lewandowski jagt den 40-Tore-Rekord von "Bomber" Gerd Müller

40 Tore in einer Saison! Noch immer hält Gerd Müller die Bestmarke. Doch Robert Lewandowski ist dem "Bomber der Nation" dicht auf den Fersen. Der Pole befindet sich in absoluter Topform, hat nach 15 Spieltagen bereits 18 Tore für den FC Bayern München erzielt. Mit seinem Doppelpack gegen den SV Werder Bremen zog er mit einer Bundesliga-Legende gleich.

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Die kleine Pause tat seiner Form keinen Abbruch. Drei Spiele musste Robert Lewandowski vom FC Bayern München warten, bis er seine beeindruckende Statistik ausbauen konnte. Nachdem er die Bundesliga mit einer Serie von 16 Toren in elf Partien zum Auftakt nahezu überrumpelt hatte, wartete er bis zum 6:1-Sieg des FC Bayern München gegen den SV Werder Bremen. Gegen die Hanseaten traf der polnische Ausnahmestürmer doppelt und bewies damit: Er ist weiterhin in bestechender Form und greift einen Uralt-Rekord der Bundesliga an.

Nach 15 Partien hat "Lewy" jetzt 18 Saisontore auf seinem Konto, das gelang zuletzt 1976/77 - natürlich - Gerd Müller.

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Einen Spitzenplatz in der Bestenliste der Bundesliga-Torjäger hat er jetzt schon sicher. Lewandowski steht gemeinsam mit seinem früheren Trainer Jupp Heynckes auf Rang drei der ewigen Torschützen-Tabelle. In der Saison 2017/18, so berichtet der frühere Coach des Rekordmeisters, habe er seinem Stürmer bereits vorhergesagt, dass er ihn bald schon überholen werde. Vor dem Polen und Heynckes, die jeweils 220 Mal trafen, liegen Klaus Fischer (268) und natürlich Gerd Müller (365). "Es ist eine große Ehre, mit so einer Legende gleichzuziehen", sagte Lewandowski über den geteilten 3. Platz.

Am Ende mehr als 40 Tore?

Mehr als 47 Jahre ist es her, dass Gerd Müller für seine legendäre 40-Tore-Marke sorgte. Der "Bomber", der auch für die DFB-Auswahl zuverlässig traf und das entscheidende Tor zum Gewinn der Weltmeisterschaft 1974 erzielte, könnte aber tatsächlich einen Ablöser haben. Denn sofern Lewandowski seine bisherige Trefferquote bis zum 34. Spieltag hält, kann er den 40-Tore-Rekord brechen. Oder gar übertreffen? Netzt der Torjäger wie bisher in dieser Saison im Schnitt 1,2 Mal pro Partie ein, liegt Lewandowski am Ende knapp vor dem "Bomber".

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Ein Blick auf die Statistik Müllers zeigt dabei: Der frühere Bayern-Stürmer kam in seiner Rekordspielzeit nicht so früh in Fahrt wie Lewandowski. 36 seiner 40 Treffer erzielte er erst nach dem 10. Spieltag. Vier Dreierpacks, ein Viererpack und gar ein Fünferpack – in sechs Partien erzielte Müller sogar 21 Tore.

Weiterer Müller-Rekord in Sicht

Offenbar gab das Trikot des Rekordmeisters Lewandowski neuen Schwung. Für Borussia Dortmund traf er im Schnitt alle 133 Minuten. Nach seinem Wechsel nach München reduzierte Lewandowski die Dauer zwischen seinen Treffern auf 98 Minuten. In 305 Bundesliga-Spielen traf er 220 Mal. Eine bessere Quote hat nur einer: Gerd Müller. Der traf in 427 Spielen 365 Mal.

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Beide, Lewandowski und Müller, vereint eins: Sie sind die besten Torschützen ihrer Zeit. Der "Bomber" sicherte sich sieben Mal die Torjägerkrone (1967, 1969, 1970, 1972, 1973, 1974 und 1978), seinem Nachfolger gelang das bis jetzt vier Mal. Zuletzt verteidigte Lewandowski diesen Titel sogar und schaffte damit etwas, das 20 Jahre lang kein Akteur geschafft hatte. Drei Mal in Folge erreichte das nur ein Spieler: Gerd Müller. Doch Lewandowski könnte in dieser Saison auch in dieser Kategorie zu ihm aufschließen.

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