2. Bundesliga

Die SpVgg Greuther Fürth gewinnt 2:1 gegen den SC Paderborn

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Der SpVgg Greuther Fürth ist der erste Sieg in dieser Saison gelungen. Am 9. Spieltag der 2. Bundesliga bezwang das "Kleeblatt" den SC Paderborn mit 2:1 (1:0). In der ersten Hälfte hatte Damian Michalski die Fürther in Führung gebracht (43.). Dennis Srbeny konnte für Paderborn in der zweiten Hälfte ausgleichen (49.), ehe Branimir Hrgota den Sieg eintütete (73.).

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Das 1:0: Damian Michalski trifft per Kopf - IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink/IMAGO/Zink

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Kleeblatt-Trainer Marc Schneider ging aufs Ganze, endlich sollte der erste Sieg der Saison her. Dafür veränderte er seine Anfangsformation im Vergleich zum letzten Spiel (1:2-Niederlage in Magdeburg) gleich auf fünf Positionen: Ragnar Ache, Simon Asta, Julian Green, Sebastian Griesbeck und Leon Schaffran spielten für Armindo Sieb, Tobias Raschl, Timothy Tillman, Oualid Mhamdi (alle auf der Bank) und Torwart Andreas Linde (nicht im Kader).

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Auch auf der anderen Seite nahm Lukas Kwasniok beim SC Paderborn 07 im Vergleich zum letzten Spiel (3:0-Heimsieg gegen Regensburg) Änderungen vor: Nach überstandenen Adduktorenproblemen kehrte Jannik Huth wieder zurück zwischen die Pfosten und Leopold Zingerle kehrte zurück auf die Bank. Außerdem spielten Felix Platte und Marco Schuster für Sirlord Conteh und Tobias Müller (beide auf der Bank).

Dennis Srbeny trifft zum 1:1 für Paderborn - IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink/IMAGO/Zink

Michalski köpft zur Führung

Für Platte war es allerdings nur ein kurzer Einsatz. Nach einer knappen halben Stunde musste er verletzungsbedingt schon wieder ausgewechselt werden. Für ihn kam Dennis Srbeny in die Partie (29.). Bis dahin hatte der Angreifer allerdings auch noch nicht viel von sich Reden gemacht. Paderborn war zwar in der Anfangsphase die klar spielbestimmende Mannschaft, hatte in den ersten zehn Minuten über 80 Prozent Ballbesitz. Doch Greuther Fürth spielte aus einer sehr sicheren Defensive heraus und machte in der eigenen Hälfte die Räume extrem eng. So gab es kaum ein Durchkommen für die Gäste.

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Nach zehn Minuten wurde Fürth dann aber mutiger und fuhr immer wieder gute Konter nach Balleroberung. Meistens ging es über links, wo Ache stets mit aufrückte und an viele Chancen beteiligt war. Doch der SCP konnte erst einmal die Hereingaben klären, so dass er nur selten auch zum Abschluss kam. Doch Fürth wurde zielstrebiger. Branimir Hrgota scheiterte von halblinks an Huth (17.) und Abiama schoss aus elf Metern an die Latte (20.). Danach wurde es dann aber wieder etwas ruhiger ums Kleeblatt, Paderborn hatte sich jetzt besser organisiert und ließ defensiv kaum mehr etwas zu. Aber auch die Möglichkeiten der Gäste waren weiterhin nicht zwingend. Marvin Pieringer (32.) und Robert Leipertz per Kopf (35.) hatten noch die besten Chancen.

Kurz vor der Pause dann die Erlösung für das Kleeblatt, das eine Niederlage unbedingt vermeiden wollte. Eine Ecke von John ging zwar zunächst durch den Strafraum, Asta brachte den Ball von halbrechts dann aber wieder rein und Michalski stieg am höchsten und köpfte in den rechten Winkel (42.). Zwar hatte Fürth in den Minuten zuvor sich kaum vor dem gegnerischen Tor blicken lassen, unverdient war die Führung zu dem Zeitpunkt aber auch nicht.

Hrgota bringt die Erlösung

In der zweiten Hälfte meldete sich Paderborn dann direkt zurück. Es waren keine fünf Minuten gespielt, da sorgte Srbeny für den 1:1-Ausgleich (49.). Die Gäste kombinierten sich durch die gegnerischen Reihen. Am Strafraum ließ schließlich Pieringer für Srbeny klatschen, der freie Schussbahn hatte und sich die Chance mit einem flachen Abschluss nicht nehmen ließ.

Danach verflachte die Partie ein wenig. Paderborn war weiter spielbestimmend, Großchancen blieben aber aus. Das Spiel fand hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt. Bis Fürth sich schließlich doch wieder einen Konter erspielte und durch einen abgefälschten Schuss von Hrgota erneut in Führung ging (73.). Paderborn war in dieser Situation viel zu weit weg vom Gegenspieler, der sich im Strafraum ein nicht ganz optimales Zuspiel erst noch zurecht legen und dann Maß nehmen konnte. Damit stand es 2:1 für das Kleeblatt, dass die Führung diesmal nicht mehr aus den Händen geben sollte.

Kurz vor Schluss hätte Jeremy Dudziak dann für die endgültige Entscheidung sorgen können. Doch er scheiterte alleine vor Huth am Paderborner Schlussmann (86.). Am Ende konnte das Kleeblatt über die vergeben Chance hinwegsehen. Paderborn schaffte es nach dem erneuten Rückstand nicht, noch einmal für Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu sorgen, so dass Fürth als letztes Team der 2. Bundesliga endlich den ersten Dreier der Saison bejubeln konnte.