2. Bundesliga

Spektakuläres 3:3 zwischen Schalke 04 und dem SC Paderborn

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Am 25. Spieltag haben sich der FC Schalke 04 und der SC Paderborn einen wilden Schlagabtausch geliefert, die Partie endete 3:3 (1:0). Kenan Karaman brachte Schalke per Handelfmeter in Führung (30.), in der zweiten Halbzeit legte Bryan Lasme das 2:0 (50.) nach Doch Aaron Zehnter (60.), Kinsombi (78., Handelfmeter) und Klaas (86.) drehten die Partie komplett, bevor Keke Topp den Schalkern mit dem 3:3 (90.+2) einen Punkt rettete

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Keine Änderungen bei S04

Bei den Hausherren starteten die selben elf Spieler, die am 24. Spieltag für einen überzeugenden 3:1-Sieg gegen St. Pauli verantwortlich waren. Trainer Karel Geraerts durfte sich außerdem über die Kader-Rückkehr von Assan Ouédraogo freuen. Das Mittelfeld-Talent nahm zunächst auf der Bank Platz. 

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Paderborn Coachs Lukas Kwasniok verändert seine Startformation gegenüber dem 2:1-Sieg in Wiesbaden auf zwei Positionen. Der schnelle Ilyas Ansah ersetzte Sebastian Klaas und der defensivstärkere Aaron Zehnter rückte für Robert Leipertz in die Startformation. 

Karaman stellt sich der Verantwortung

Den Schalkern merkte man von Beginn an ihr neu gewonnenes Selbstvertrauen an. Sie liefen mutig an und standen dabei auch überwiegend sicher in der Defensive. Die erste Chancen hatten aber dennoch die Gäste. Ansah verpasste einen Flanke von Filip Bilbija um Zentimeter (6. Minute).  Bei Schalke war Bryan Lasme im ersten Durchgang der aktivste Spieler, er kam zu Kopfball-Gelegenheiten (12., 27.)

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Nur wenig später kreierte er erneut Gefahr. Er schickte Kenan Karaman in den Strafraum, der den Ball an Bilbija vorbeilegen wollte. Dabei strich der SCP-Angreifer den Ball mit der Hand. Schiedsrichter Dr. Robert Kampka zeigte auf den Punkt, der Pfiff hielt einer kurzen Überprüfung stand. Karaman schnappte sich den Ball und jagte das Spielgerät mittig unter die Latte – 1:0 für Schalke (30.) Der Pausenstand einer Partie, die im ersten Durchgang von hohem Anlaufverhalten der Schalker, aus dem auch das 1:0 entstand und vielen Verletzungspausen und Fouls geprägt war. 

Verrückte zweite Halbzeit – Topp hat das letzte Wort

Das änderte sich mit Anpfiff der zweiten Halbzeit. Es wurde spektakulär: Zunächst besorgte Bryan Lasme nach Vorlage von Derry John Murkin das 2:0 (50.) Doch die Antwort der Paderborner sollte wenig später folgen. 

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Zehnter (60.) erzielte den Anschluss. Ein Traumtor, denn er nahm einen geklärten Ball rund 20 Meter vor dem Tor direkt und legte das Leder mit der Innenseite perfekt ins lange Eck. 

Danach spielte nur noch Paderborn. Mit einer Ausnahme: Nach einem Konter der Hausherren kam Simon Terodde im Strafraum zu Fall, doch auch nach Überprüfung der Videobilder entschied sich Schiedsrichter Kampka gegen den Pfiff. Stattdessen gab es Strafstoß auf der anderen Seite. 

Tomas Kalas bekam einen Schuss von Ansah an den Arm. David Kinsombi verwandelte zum 2:2 (78.)  Wenig später fiel dann sogar das 3:2 für die entfesselten Gäste durch Klaas (86.)  Das letzte Wort hatte aber S04-Joker Keke Topp, der mit einem Traumtor (90.+2), als er sich gegen drei Paderborner durchsetzte, trocken zum 3:3 vollendete. 

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