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Curda freut sich über das 2:0
Curda freut sich über das 2:0 - © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink
Curda freut sich über das 2:0 - © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink
2. Bundesliga

Paderborn bringt Führung gegen Nürnberg über die Zeit

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Klaas (26.) und Curda (29.) trafen für Paderborn, Luka Lochoshvili (75.) für Nürnberg. Der Club musste nach einer Roten Karte für Lubach (51.) lange in Unterzahl spielen, kam aber dennoch zum Anschlusstreffer und hätte beinahe noch den Ausgleich erzielt.

Doppelschlag bringt Paderborn auf die Siegerstraße

Der 1. FC Nürnberg kam kam beim SC Paderborn 07 besser ins Spiel und zeigte sich in den ersten Minuten mutig und angriffslustig. In der 15. Minute hatte Berkay Yilmaz die erste gute Chance für den Club, doch sein Abschluss wurde von Dennis Seimen zur Ecke pariert. Mit zunehmender Spielzeit übernahm Paderborn mehr und mehr die Kontrolle.

In der 23. Minute kam es dann zum ersten Aufreger des Spiels: Nach Videobeweis entschied Schiedsrichter Eric Weisbach auf Strafstoß für die Hausherren, nachdem Styopa Mkrtchyan seinen Gegenspieler Laurin Curda im Strafraum gefoult hatte. Sebastian Klaas trat an und verwandelte eiskalt ins rechte Eck (26.).

Nur drei Minuten später erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Eine präzise Flanke von Santiago Castaneda fand am zweiten Pfosten Curda, der aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (29.). Nürnberg hätte kurz vor der Pause verkürzen können, doch Adam Markhiev schoss aus sechs Metern über das Tor.

Eiskalt vom Punkt: Sebastian Klaas verwandelt den Elfmeter zum 1:0 für den SC Paderborn gegen Nürnberg - IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Rote Karte und Unterzahl-Treffer sorgen für Spannung

Nürnbergs Trainer Miroslav Klose reagierte zur Halbzeit und brachte mit Adriano Grimaldi einen ehemaligen Paderborner für den bereits verwarnten Tim Janisch. Die Hoffnungen der Gäste auf eine Aufholjagd erhielten jedoch in der 51. Minute einen herben Dämpfer: Rafael Lubach verlor den Ball im Spielaufbau und foulte anschließend Steffen Tigges so schwer, dass Schiedsrichter Weisbach die Rote Karte zückte.

In der Folge dominierte Paderborn das Geschehen, ohne jedoch die Vorentscheidung herbeizuführen. Sven Michel scheiterte mit einem Kopfball an einer Glanzparade von Jan Reichert (56.), Curda traf kurz darauf nur das Außennetz (63.). Die Nürnberger gaben sich trotz Unterzahl nicht auf und wurden in der 75. Minute belohnt: Luka Lochoshvili nahm einen Einwurf an, drehte sich um die eigene Achse und hämmerte den Ball aus spitzem Winkel ins Netz - der erste Auswärtstreffer des Clubs nach 384 torlosen Minuten in der Fremde!

Paderborn zittert sich zum Sieg

Der Anschlusstreffer gab den dezimierten Nürnbergern neuen Mut. In der 84. Minute hatte Grimaldi nach einer Flanke von Noah Maboulou die große Chance zum Ausgleich, doch sein Kopfball wurde von Seimen stark pariert. Im direkten Gegenzug kam Rabby Nzingoula zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor.

In den Schlussminuten warf der Club alles nach vorne. Trotz einer sechsminütigen Nachspielzeit gelang den Gästen der Ausgleich nicht mehr. Der SC Paderborn brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und sicherte sich drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf.

Hoffnungsschimmer: Luka Lochoshvili trifft aus spitzem Winkel zum 1:2-Anschluss für Nürnberg, trotz Unterzahl - IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Bundesliga Match Facts
xGoals: Paderborn 2,12 - Nürnberg 0,92
Schnellster Spieler: Mohamed Alì Zoma (FCN), 34,85 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:1 von Luka Lochoshvili (FCN), 5 Prozent
Most Pressed Player: Berkay Yilmaz (FCN), 19 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Tjark Scheller (SCP), 2,87