Beierlorzer: "Sechs Punkte aus zwei Spielen, das haben wir uns erträumt" - © Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images
Beierlorzer: "Sechs Punkte aus zwei Spielen, das haben wir uns erträumt" - © Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images
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Die Trainerstimmen zum 13. Spieltag

So beurteilen die Trainer die Leistungen ihrer Mannschaften.

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1. FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt 2:1

Achim Beierlorzer (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Sechs Punkte aus zwei Spielen, das haben wir uns erträumt. So wie wir es in der zweiten Halbzeit gemacht haben, mit der Power und der Dynamik musst du in die Spiele reingehen. Die Mannschaft ist gierig, die Mannschaft will."

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir wollten Geschichte schreiben, indem wir als erste Eintracht-Mannschaft hier in Mainz gewinnen. Wir bringen uns leider um die Früchte unserer Arbeit mit diesen Roten Karten. Die Mannschaft hat am Ende Moral bewiesen und hätte einen Punkt vielleicht nicht verdient gehabt, aber ihn doch holen können. Es war am Ende ein offener Schlagabtausch."

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VfL Wolfsburg - SV Werder Bremen 2:3

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben bis zum Schluss alles probiert, aber für einen Sieg haben wir zu viele Fehler gemacht. Vielleicht waren wir nach dem 2:2-Ausgleich ein wenig zu euphorisch. Bremen hat da auf den einen Konter gewartet und das dritte Tor erzielt."

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Der Wille, der Mut und die Leidenschaft waren da. Wir freuen uns, aber es ist noch nichts geschafft, wir müssen jetzt gegen Paderborn nachlegen. Auch über ein Unentschieden hätten wir uns nicht beschweren können."

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Borussia Mönchengladbach - SC Freiburg 4:2

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Ich bin mit dem Ergebnis und dem Auftritt sehr zufrieden. Es war ein rassiges Spiel, dazu haben beide Mannschaften beigetragen. Es war verdient, auch wenn Freiburg sogar hätte ausgleichen können. Am Ende können wir noch mehr Tore erzielen."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Gladbach hat ein tolles Spiel gemacht. Wir haben phasenweise mitgehalten. Es war extrem schwierig, aber wir haben nicht aufgehört. Ich hätte es interessant gefunden, wenn wir nach dem 1:3 das 3:3 geschafft hätten. Da hatten wir zwei große Chancen."

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FC Bayern München - Bayer 04 Leverkusen 1:2

Hansi Flick (Trainer FC Bayern München): "In der ersten Halbzeit haben wir zweimal nicht gut aufgepasst. Ich kann der Mannschaft vom Willen und Engagement aber keinen Vorwurf machen. Wir waren zu fahrlässig mit den Torchancen."

Peter Bosz (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Wir haben Glück gehabt. Das, was uns in der letzten Woche gefehlt hat. Ich glaube, dass wir es in den ersten 30 Minuten gut gemacht haben. Da haben wir die Tore geschossen, weil wir Druck gemacht haben."

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Hertha BSC - Borussia Dortmund 1:2

Jürgen Klinsmann (Trainer Hertha BSC): "Glückwunsch an den BVB! Wir haben uns mehr erhofft und dachten nach der Pause schon, wir hätten das 2:2 erzielt. Nach dem Rückstand sind wir gut zurückgekommen, die Mannschaft war gewillt, etwas anzubieten. In Durchgang zwei haben wir es nicht geschafft, genug Druck zum Ausgleich aufzubauen. Die Jungs haben alles gegeben, aber nicht die entscheidende Lösung gefunden. Auf uns kommen arbeitsreiche Wochen zu, wir müssen einen Schritt nach dem anderen machen!"

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Wir wollten unbedingt gewinnen. Es war ein schwieriges Spiel, in dem wir gut angefangen haben und ein 2:0 herausgespielt haben. Nach dem Gegentor und dem Platzverweis für Mats Hummels mussten wir durchhalten. Wir haben trotz Unterzahl versucht das dritte Tor zu erzielen, die Spieler mussten insgesamt sehr viel laufen und intelligent verteidigen – am Ende hat es für uns gereicht und das war sehr, sehr wichtig!"

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SC Paderporn 07 - RB Leipzig 2:3

Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn 07): "Wir haben in der ersten Halbzeit nicht das abrufen können, was wir abrufen müssen, um gegen so eine Mannschaft zu bestehen. Wir lagen verdient mit 0:3 hinten. Es ist schwer, dann die richtigen Worte zu finden. Nach der Pause kamen wir besser in das Spiel und haben die Partie offener gestalten können. Aber zum Fußball gehören zwei Halbzeiten, es ist eine verdiente Niederlage. Das tut weh."

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): "Mit dem Ausgang des Spiels bin ich am Ende des Tages zufrieden, gerade mit dem Auftritt in der ersten Halbzeit. Wir haben trotzdem die eine oder andere Chance liegen lassen in der ersten Hälfte, es hätte deutlicher ausfallen können. Wir hatten nach der Pause zwei sehr gute Kontersituationen."

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FC Schalke 04 - 1. FC Union Berlin 2:1

David Wagner (Trainer FC Schalke 04): "Union war in der ersten Halbzeit neben Bayern München das Beste, was wir hier bespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben es die Jungs viel besser gemacht, haben Druck aufgebaut und hätten schon früher den Führungstreffer erzielen können."

Urs Fischer (Trainer 1. FC Union Berlin): "Ich habe eine tolle erste Hälfte meiner Mannschaft gesehen. Da haben wir alles richtiggemacht, Schalke konnte sich nicht entfalten. Wir hatten genügend Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Nach der Pause war es umgedreht: da kam Schalke besser aus der Kabine, hat uns unter Druck gesetzt und so auch individuelle Fehler provoziert. Man hat gesehen, dass uns das Probleme bereitet hat. Über 90 Minuten hätten wir uns einen Punkt verdient, wegen der vielen Fehler in der zweiten Hälfte ist uns dies aber nicht gelungen"

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TSG 1899 Hoffenheim - Fortuna Düsseldorf 1:1

Alfred Schreuder (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): „Die Reaktion nach der Niederlage in der vergangenen Woche war gut. Nach einer Stunde hat Düsseldorf aber mehr Druck gemacht, wir waren dann nicht mehr gut im Umschaltspiel. Wir haben dem Gegner Kraft und Luft gegeben."

Friedhelm Funkel (Trainer Fortuna Düsseldorf): „Ich glaube, dass der Punkt hochverdient ist, vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit. Da haben wir läuferisch und kämpferisch alles in die Waagschale geworfen, das hat die Mannschaft großartig gemacht."

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1. FC Köln - FC Augsburg 1:1

Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln): "Wir haben heute alles reingelegt, auch wenn nicht alles geklappt hat. Wir hatten einige gute Phasen, in denen wir Augsburg dominiert haben. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie mit viel Willen und mit den Fans im Rücken in der zweiten Halbzeit auch noch einmal nachlegen kann. Sie hat sich heute gegen viele Widerstände gewehrt."

Martin Schmidt (Trainer FC Augsburg): "Es war heute ein sehr spezielles Spiel. Da waren sehr viele Geschichten drin. So wie heute fühlt sich Kampf in dieser Liga an. Als Köln nichts mehr zu verlieren hatte, haben sie alles nach vorne geschmissen und kamen plötzlich zu Chancen. Wichtig war, hier nicht zu verlieren und damit einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten."

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