Für Lukasz Piszczek und Manuel Neuer stehen Jubiläen an, Patrick Herrmann will die Tabellenführung ausbauen - © DFL
Für Lukasz Piszczek und Manuel Neuer stehen Jubiläen an, Patrick Herrmann will die Tabellenführung ausbauen - © DFL
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Die Fakten-Vorschau zum 10. Spieltag

Patrick Herrmann steht vor einem Bundesliga-Rekord, es kommt endlich wieder zu einem Berliner Derby und Manuel Neuer sowie Lukasz Piscczek stehen vor runden Jubiläen - außerdem begegnen sich die besten Joker der Bundesliga. Die wichtigsten Fakten zu den neun Partien des 10. Spieltags im Überblick.

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TSG 1899 Hoffenheim - SC Paderborn 07

Hoffenheims goldener Oktober: Ligaweit ist die TSG das einzige Team, das die letzten drei Spiele allesamt gewonnen hat. Der Aufsteiger aus Ostwestfalen hingegen verschönerte im gleichen Monat seine Bundesliga-Bilanz: Am neunten Spieltag gelang dem SCP der erste Sieg in dieser Saison. Folgt am Freitag der zweite? Denn dieser Wochentag scheint den Kraichgauern überhaupt nicht zu liegen. In 29 Spielen gab es sechs Siege, neun Unentschieden und 14 Niederlagen.

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Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg

VfL kann Vereinsrekord einstellen: Saisonübergreifend ist der VfL Wolfsburg seit zehn Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Gegen Borussia Dortmund kann der Vereinsrekord von elf Partien ohne Niederlage eingestellt werden. Die Chancen stehen im Spiel gegen die Schwarz-Gelben nicht schlecht. Der BVB gab in dieser Bundesliga-Saison nach neun Spieltagen schon fünfmal Punkte ab (vier Remis, eine Niederlage). Ein besonderes Duell steht derweil für Lukasz Piszczek an: Der Dortmunder steht vor seinem 300. Bundesliga-Spiel.

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RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05

Mainz hat einen Lauf: Der 1. FSV Mainz holte aus den letzten vier Bundesliga-Spielen sechs Punkte und damit dreimal so viele wie Titelanwärter RB Leipzig. Die 05er haben wie nach neun Spieltagen der vergangenen Saison auch aktuell neun Punkte auf dem Konto. Allerdings zeigen sich die Rheinhessen deutlich treffsicherer als noch in der Spielzeit 2018/19: In dieser fielen schon zehn Mainzer Treffer - doppelt so viele wie zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. Vier der zehn Tore erzielte Robin Quaison, mit jedem dieser Tore brachte er seine Mannschaft in Führung.

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SV Werder Bremen - Sport-Club Freiburg

Starke Freiburger: 17 Punkte aus neun Spielen - seit 25 Jahren ist das die beste Bilanz der Breisgauer, seit sie in der Saison 1994/95 Dritter wurden. Offenbar ist ein bewährtes Mittel der Mannschaft von Christian Streich die überragende Fitness: Schon sieben Treffer erzielte der Sport-Club in den letzten zehn Minuten einer Partie. Schließlich haben die Freiburger einen in den eigenen Reihen, der für solche Treffer wie gemacht ist: Nils Petersen ist mit 22 Toren nach Einwechslung der Top-Joker der Bundesliga. Dicht gefolgt von: Bremens Claudio Pizarro (21).

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Eintracht Frankfurt - FC Bayern München

Statistik lässt die Eintracht hoffen: Beim FC Bayern könnte Thomas Müller sein 500. Pflichtspiel bestreiten, Manuel Neuer hingegen steht vor seinem 250. Bundesliga-Sieg - oder? Denn ein Blick auf die Statistik des vergangenen Jahres zeigt: Im November 2018 gewann der Rekordmeister keines seiner Spiele. Hinzu kommt, dass die Eintracht Erster in der Heimtabelle ist und den November offenbar liebt: Vor einem Jahr gewannen die Hessen drei Partien in diesem Monat. Einen Stolperstein müsste das Team von Adi Hütter dabei aber aus dem Weg räumen: Robert Lewandowski, der in jeder der bisherigen neun Partien traf. In seinem 300. Bundesliga-Spiel wird der Pole sicher nicht ohne Zählbares bleiben wollen.

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Jubel-Garantie auch im 300. Bundesliga-Spiel? Robert Lewandowski traf schon in den ersten neun Partien für den FC Bayern - imago images/Nordphoto

Bayer 04 Leverkusen - Borussia Mönchengladbach

Historische Borussia: Erstmals seit der Meister-Saison 1976/77 ist Borussia Mönchengladbach drei Spieltage in Folge Tabellenführer der Bundesliga. 19 Punkte nach neun Spielen sind außerdem die beste Fohlen-Bilanz seit der Spielzeit 1987/88 - auf die Drei-Punkte-Regel waren es damals ebenfalls 19 Zähler. Doch wird die Werkself Spielverderber? Gegen die Fohlen feierte Bayer 04 die meisten Heimsiege (20). Patrick Herrmann könnte zudem einen Bundesliga-Rekord aufstellen: Bei einer weiteren Auswechslung würde er mit Gerald Asamoah und Halil Altintop gleichziehen.

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1. FC Union Berlin - Hertha BSC

Historische Berliner: Zum ersten Mal seit der Saison 1976/77 wird es Berliner Derbys in der Bundesliga geben, damals spielten die Hertha und TeBe gemeinsam in der höchsten Klasse. Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls ist es also mal wieder soweit, erstmals in der Version „Ost“ gegen „West“. Die Eisernen wollen es nun besser machen als ihre Vorgänger: Tasmania (1965/66) und BW 90 (1986/87) blieben „One-Hit-Wonder“ und spielten jeweils nur ein Jahr in der Bundesliga, TeBe schaffte ebenfalls keinen Klassenerhalt, stieg in seinen beiden Bundesliga-Jahren ab (1974/75 und 1976/77).

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Fortuna Düsseldorf - 1. FC Köln

Derby-Hoffnung bei den Domstädtern: Köln feierte gegen die Fortuna in der Bundesliga fünf Siege und spielte gegen die Landeshauptstädter viermal remis - eine Niederlage gab es gegen den Rivalen noch nicht. Und: Düsseldorf und Köln trafen in der Bundesliga letztmals 1996/97 aufeinander, damals gewann der FC beide Spiele und blieb ohne Gegentor.

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FC Augsburg - FC Schalke 04

Schalkes schwäbischer Mutmacher: Die Königsblauen warten seit drei Partien auf einen Sieg, Augsburg seit fünf. Noch länger ist die Serie der Schwaben gegen Schalke. Denn der Revier-Club ließ gegen den FCA in keiner der letzten sieben Partien eine Niederlage zu. Sogar gegen die Bayern haben die Fuggerstädter einen höheren Sieganteil (zwölf Prozent) als gegen Schalke (sechs Prozent).

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