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Eintracht Frankfurt setzt sich gegen den 1. FSV Mainz 05 durch

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Eintracht Frankfurt hat am 17. Spieltag der Bundesliga 1:0 (1:0) gegen den 1. FSV Mainz 05 gewonnen. Jesper Lindström (35.) traf im 27. Rhein-Main-Duell zum Sieg für die Hessen, die auf einen internationalen Tabellenplatz kletterten.

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Oliver Glasner änderte sein Team im Vergleich zur Partie unter der Woche auf drei Positionen und dies überwiegend notgedrungen. Auf rechts spielte Timothy Chandler anstelle von Danny da Costa, im defensiven Mittelfeld ersetzte Sebastian Rode den verletzten Kristijan Jakic und in der Abwehr Makoto Hasebe den gesperrten Tuta - für den Japaner war es das 200. Bundesliga-Spiel im Eintracht-Dress.

Fantasy Heroes: Rafael Borre (15 Punkte), Jesper Lindström (13), Evan Ndicka (12)

Die Mainzer Startelf bot Historisches: In allen vier Bundesliga-Spielen in diesem Dezember schickte Bo Svensson dasselbe Personal ins Rennen. Erstmals in ihrer Bundesliga-Historie begannen die Rheinhessen damit vier Bundesliga-Partien in Serie mit identischer Anfangself.

Ndicka sorgt für Torgefahr - Oliver Vogler via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Lindström bringt die Führung

Knapp 40 Kilometer trennen die Stadien von Eintracht Frankfurt und dem 1. FSV Mainz 05, in der Tabelle waren sie nach 16 Spieltagen mit 24 Zählern punktgleich. Umso motivierter gingen beide Teams in das Rhein-Main-Duell, das in der Anfangsphase vor allem im Mittelfeld stattfand. Die ersten Chancen hatte Frankfurt nach Ecken, aber Evan Ndicka (9.), Chandler (12.) und Rode (15.) verfehlten ihr Ziel knapp.

Für eine Überraschung sorgte Filip Kostic in der 23. Minute, als er einfach mal aus 30 Metern abzog und Mainz-Keeper Robin Zentner damit zur Abwehr nach vorne zwang. Rafael Borre und Chandler wollten abstauben, wurden daran aber gerade so gehindert.

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Eine schnelle Umschaltsituation bescherte der Eintracht dann die Führung: Aus dem Mittelfeld spielte Rode einen tiefen Pass in den Lauf von Borre, der Alexander Hack abschütteln konnte und mit viel Übersicht vor Zentner quer auf Jesper Lindström legte. Der Youngster musste nur noch einschieben – 1:0 SGE (35.). Bis zum 11. Spieltag war Lindström torlos geblieben, seitdem ließ er vier Treffer folgen und traf zuletzt sogar drei Spiele in Folge. Mit seinem vierten Treffer zog der Däne an der Spitze der Eintracht-internen Schützenliste mit Borre gleich.

Mit vereinten Kräften zum Sieg

Bo Svensson reagierte in der Halbzeit und brachte Jean-Paul Boetius für Leandro Barreiro ins Spiel, der für mehr Schwung in der Offensive sorgen sollte. Die Mainzer kamen immer besser ins Gegenpressing und hatten die erste Chance durch Karim Onisiwo, der einen Fehler von Martin Hinteregger ausnutzte. Ndicka blockte im letzten Moment (52.).

Für Eintracht-Kapitän Rode war nach 56 Minuten Feierabend, da er noch nicht bei 100 Prozent war. Der für ihn eingewechselte Ajdin Hrustic hätte in der 61. Minute fast das Tor des Tages erzielt: Ein Schlenzer aus 25 Metern wurde immer länger und flog über Zentner hinweg an den Querbalken. Nur sieben Minuten später wurde Borre von Lindström schön in Szene gesetzt. Der Kolumbianer scheiterte aber rechts im Strafraum an Zentner (68.).

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Mainz wechselte in der Schlussphase weiter offensiv ein und drückte auf den Ausgleich, während Frankfurt tief stand und auf Konter setzte. Bis zum Abpfiff konnten die Hessen das Ergebnis aber gerade so über die Zeit bringen.

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Mit dem 1:0 feierte die Eintracht den sechsten Sieg in den letzten Bundesliga-Spielen und sprang auf einen internationalen Platz, während Mainz in der Tabelle etwas Boden verlor.

Lindström traf in den letzten drei Spielen in Folge - Patrick Scheiber via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Spieler des Spiels: Jesper Lindström

Jesper Lindström traf im dritten Bundesliga-Spiel in Folge und sorgte für viel Tempo in der Eintracht-Offensive.  Er war schnellster Spieler der Partie (34,6 km/h) und trotz Auswechslung waren seine 38 Sprints Höchstwert der Partie.