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Ayoube Amaimouni-Echghouyab bejubelt sein Traumtor gegen Gladbach
Ayoube Amaimouni-Echghouyab bejubelt sein Traumtor gegen Gladbach - © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Ayoube Amaimouni-Echghouyab bejubelt sein Traumtor gegen Gladbach - © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
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Amaimouni-Echghouyab lässt Frankfurt wieder fliegen

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Sofort getroffen, sofort wichtig: Winter-Neuzugang Amaimouni hat großen Anteil am Eintracht-Aufschwung.

Dieser Junge braucht keine Anlaufzeit. Ayoube Amaimouni-Echghouyab wechselte im Januar aus der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim zu den Profis von Eintracht Frankfurt.

Bei seinem Bundesliga-Debüt traf er zwei Minuten nach seiner Einwechslung. Und bei seinem ersten SGE-Spiel von Anfang an legte er per Traumtor gleich den nächsten Premierentreffer nach.

Beim 3:0-Sieg gegen Gladbach gingen für den 21-Jährigen gleich mehrere Träume in Erfüllung: "Startelfdebüt, Tor geschossen, dann auch noch ein schönes Tor, und natürlich der erste Bundesliga-Sieg."

Richtig: Beim sechsten Einsatz seit der Ankunft des variablen Offensiv-Dribblers konnte Frankfurt erstmals gewinnen.

Ayoubes Anteil am Aufschwung

Der noch leicht abgefälschte Schlenzer des trickreichen Linksfußes zum 2:0 war schon dessen dritte Torbeteiligung für die Eintracht. Beim 2:3 in Stuttgart konterte der VfB sein Ausgleichstor mit einem noch späteren Treffer.

Drei Tage später legte er Ansgar Knauff in der Nachspielzeit das Tor zum Last-Minute-Ausgleich in Bremen auf (3:3).

Amaimouni-Echghouyabs Anteil am Aufschwung der Adlerträger ist also nicht zu verkennen. Verblüffend ist dabei auch seine Effizienz: Für zwei Tore brauchte er nur vier Abschlüsse mit einem kombiniertem xGoals-Wert von 0,2.

Bei drei Scorerpunkten in erst 146 Einsatzminuten ist er im Schnitt alle 49 Minuten an einem Tor beteiligt.

Zu gut für die 3. Liga

Amaimouni-Echghouyab ist in Spanien geboren, seine Eltern stammen aus Marokko. Mit zehn Jahren kam er nach Deutschland, wurde im Fußball-Westen sozialisiert (Bielefeld, Erkenschwick, Essen) und von seinen Mitspielern der Einfachheit halber "Jupp" getauft.

Auf den Eintracht-Radar spielte er sich als überragender Spieler der Hinrunde in der 3. Liga: Für Hoffenheim II gelangen ihm in 18 Spielen neun Tore und vier Assists.

Seine ersten Schritte in der Bundesliga macht er nun aber in Frankfurt - und wie!

"Jupp" demonstriert seinen feinen linken Fuß mit einem Traumtor gegen Gladbach - IMAGO/Peter Hartenfelser