Anzeige
RB Leipzig löste seine Pflichtaufgabe bei Regionalligist Eintracht Trier problemlos und steht in der nächsten Runde
RB Leipzig löste seine Pflichtaufgabe bei Regionalligist Eintracht Trier problemlos und steht in der nächsten Runde - © IMAGO/Jan Huebner
RB Leipzig löste seine Pflichtaufgabe bei Regionalligist Eintracht Trier problemlos und steht in der nächsten Runde - © IMAGO/Jan Huebner

DFB-Pokal am Samstag: Bundesligisten lösen Aufgaben souverän

Der DFB-Pokal-Samstag hatte wieder viel Spektakel zu bieten. Während die Bundesligisten sich bei ihren Aufgaben weitestgehend keine Blöße gaben, mussten Hertha BSC, Arminia Bielefeld und der 1. FC Nürnberg bei unterklassigen Gegnern jeweils nachsitzen.

SV Wehen Wiesbaden - Bayer 04 Leverkusen 0:4

Bayer 04 Leverkusen zieht vollkommen verdient in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Zwar hielt Wiesbaden lange dagegen, Patrik Schick brach aber den Bann kurz vor der Pause. Keine zwei Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte dann Leverkusen durch Lucas Vázquez. Das machte es für den Underdog nochmal schwieriger. Spätestens mit dem 3:0 von Nathan Tella war die Messe dann gelesen. In der Folge spielte es die Werkself souverän runter und Christian Kofane setzte sogar noch das 4:0 drauf.

FC Energie Cottbus - FC Augsburg 0:2

Mit dem FC Augsburg zieht auch der zweite Bundesligist in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Dabei war FC Energie Cottbus lange die bessere Mannschaft mit mehr Spielanteilen. In den richtigen Momenten war der Bundesligist aber da und erzielte kurz nach Wiederanpfiff das 1:0 durch Anton Kade. In der Folge drückte der FCE, Augsburg verteidigte aber sehr sicher und ließ nicht mehr viel zu. Kristijan Jakić setzte mit dem 2:0 den Schlusspunkt.

Lüneburger SK Hansa - SV Werder Bremen 0:3

SV Werder Bremen ließ am Millerntor gegen den Oberligisten nie etwas anbrennen und zieht in die nächste DFB-Pokal-Runde ein. Früh stellte Jens Stage auf 1:0. Die Bremer blieben zwar dominant, konnten das Ergebnis aber nicht weiter nach oben schrauben. Dafür brauchten sie in der zweiten Halbzeit einen Elfmeter, den Niclas Füllkrug bei seinem Comeback verwandelte. Spätestens mit dem dritten Treffer durch Ludovit Reis war die Partie entschieden.

MSV Duisburg - SV Elversberg 1:3

Die SV Elversberg hatte lange Mühe mit dem Drittligisten MSV Duisburg, setzte sich am Ende aber dank eines Doppelpacks von Francis Onyeka mit 3:1 durch. Der Offensivspieler besorgte das erlösende 2:1 in der 88. Minute und machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf (90.+1).Zuvor war das Spiel an der Wedau lange offen, Duisburg stellte sich in Hälfte eins tief hinten rein und ermöglichte der SVE nur wenige Torchancen. Erst kurz vor der Pause waren die Gäste durch Luca Schnellbacher in Führung gegangen (38.). Nach Wiederbeginn sorgte Lex-Tyger Lobinger für den zwischenzeitlichen Ausgleich nach einem tollen Solo (54.).

Viktoria Köln - 1. FC Nürnberg 5:6 n.E.

Der 1. FC Nürnberg hat sich nach einem packenden Pokalfight gegen Viktoria Köln in die zweite Runde gekämpft. Die Gastgeber waren zunächst mutiger, doch der Club kam nach der Pause besser ins Spiel und ging in Führung. Köln kämpfte weiter und rettete sich in letzter Sekunde in die Verlängerung. Dort fielen keine weiteren Tore, sodass das Elfmeterschießen entscheiden musste. Jan Reichert parierte den entscheidenden Versuch von Jahn – und machte den FCN damit zum Sieger.

1. FC Saarbrücken - Hertha BSC 3:5 n.E.

Hertha BSC gewinnt nach Elfmeterschießen gegen Saarbrücken und zieht damit in die nächste Runde im DFB-Pokal ein. Über weite Strecken waren die Gäste spielbestimmend, so war die Führung in Hälfte zwei durch Paul Seguin verdient (69.). Kurz vor dem Ende gelang dem Drittligisten aber noch der späte und etwas glückliche Lucky Punch durch Fahrner zum Ausgleich (90.+2). So ging es in die Verlängerung und letztlich sogar bis ins Elfmeterschießen. Vom Punkt blieben die Hauptstädter cooler und verwandelten alle ihre Elfmeter.

Vorfreude auf den 1. Spieltag

SV Hemelingen - Hannover 96 1:9

Hannover 96 schießt den Underdog ab und zieht in die nächste Runde des DFB-Pokals ein. Vor allem in der ersten Halbzeit spielten sie den Fünftligisten her und führten schon 6:0. In der zweiten Halbzeit kam der Underdog zum Ehrentreffer. Danach dominierte Hannover weiter, betrieb regelrecht Chancenwucher und hätte hier locker zweistellig treffen können. Das ist bei einem 9:1 aber verkraftbar.

FC Erzgebirge Aue - TSG Hoffenheim 0:4

Europa-League-Teilnehmer TSG Hoffenheim ist seiner Favoritenrolle bei Regionalligist Erzgebirge Aue bereits in Durchgang eins gerecht geworden. Nach der frühen Führung durch Patrick Wimmer (6.), der eine schöne Kombination von Nathan De Cat und Leon Avdullahu zum 1:0 veredelte, legte Wouter Burger nach einer Vorlage von Wimmer eiskalt zum 2:0 nach (17.). Unmittelbar vor der Pause erhöhten die Sinsheimer erneut durch Wimmer, der aus ähnlicher Position wie beim 1:0 traf (45.+1). In Halbzeit zwei besorgte der eingewechselte Max Moerstedt den 4:0-Schlusspunkt (63.). 

TSV 1860 München - Holstein Kiel 0:2

Holstein Kiel zieht in die nächste DFB-Pokal-Runde ein. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten sie guten Offensivfußball und Phil Harres verwertete eine der Großchancen. 1860 machte es auf der anderen Seite gar nicht schlecht, blieb vor dem Tor aber zu harmlos. Auch in der zweiten Halbzeit, als Kiel die Offensiv-Aktionen einstellte, konnten die Störche die Gastgeber vom eigenen Tor fernhalten. Am Ende warfen die Löwen alles nach vorne und Guillermo Balzi konterte sie mustergültig aus.

RB Leipzig krönt tolle Saison mit Titelverteidigung im DFB-Pokal

SG Sonnenhof Großaspach - DSC Arminia Bielefeld 5:2 n.E.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Zweitligist DSC Arminia Bielefeld im Duell bei Drittliga-Aufsteiger Sonnenhof Großaspach. Die frühe Führung der Gastgeber durch Elias Rahn konterten die Ostwestfalen noch vor der Pause durch Stefano Russo und Joel Grodowski. Im zweiten Durchgang traf wiederum Fabian Eisele für die Gastgeber. In der Verlängerung, die die Armina nach einer Gelb-Roten Karte gegen Joel Felix zu zehnt bestreiten musste, fielen keine Tore. Im Elfmeterschießen scheiterten alle Bielefelder Schützen, sodass der Drittligist in der nächsten Runde steht.

Eintracht Trier 05 - RB Leipzig 0:6

RB Leipzig ist mit einem klaren 6:0 (3:0) bei Eintracht Trier in die zweite DFB-Pokalrunde eingezogen. Brajan Gruda und Willi Orbán sorgten früh für die Führung, ein Eigentor des Regionalligisten schraubte das Ergebnis kurz vor der Pause auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel traf Conrad Harder nach Vorlage von Debütant Rocco Reitz. In der Nachspielzeit stellten Antonio Nusa und Ezechiel Banzuzi den 6:0-Endstand her.

Weitere Videos