2. Bundesliga

Keine Tore zwischen dem VfL Osnabrück und dem SC Paderborn 07

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Der VfL Osnabrück hat im Duell gegen den SC Paderborn 07 am 19. Spieltag der 2. Bundesliga wichtige Punkte liegen gelassen. Trotz langer Überzahl und einiger Torchancen endete die Begegnung 0:0.

Bundesliga Match Facts

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Im Vergleich zur Niederlage beim KSC nahm Uwe Koschinat beim VfL Osnabrück nur eine Änderung in der Startelf vor. Lukas Kunze beginnt für Robert Tesche. Kunze stand damit erstmals seit dem 14. Spieltag wieder in der Startelf.

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Lukas Kwasniok veränderte seine Startelf des SC Paderborn 07 im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen Fürth auf drei Positionen. Für Martin Ens, Marcel Hoffmeier und Ilyas Ansah rückten Aaron Zehnter, David Kinsombi und Sirlord Conteh in die Startelf. Damit kam es von Beginn an zum Brüder-Duell mit Christian Conteh.

Zu ungenau im finalen Pass: Paderborn kam nur selten zu Chancen - IMAGO/Noah Wedel

Gelb-Rot für Klefisch

Nach einigen wilden Anfangsminuten übernahm der Gastgeber die Initiative. Der VfL hatte sich ganz offensichtlich viel vorgenommen, versuchte immer wieder über die schnellen Außen für Gefahr zu sorgen. Das gelang nur bedingt, die zwingenden Möglichkeiten fehlten. Ein Freistoß aus 25 Metern sorgte für den ersten Höhepunkt. Florian Kleinhansl tippte den Ball nur an, Dave Gnaase nahm Maß und hämmerte den Ball aus der Distanz an die Latte (9.). SCP-Keeper Pelle Boevink hätte nicht den Hauch einer Chance gehabt. Osnabrück legte nach. Christian Conteh verfehlte das Tor aus spitzem Winkel knapp (12).

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Nach 17 Minuten kam Kai Klefisch einen Schritt zu spät gegen Mickaël Cuisance und sah dafür zu recht die Gelb-Rote Karte. Das spielte den Hausherren in die Karten. Osnabrück schnürte den Gegner teilweise im eigenen Sechzehner ein. Wirklich gefährlich wurde das Tabellenschlusslicht aber nicht. Ganze acht Mal suchten die Gastgeber den Abschluss, nur ein harmloser Versuch von Kleinhansl kam aufs Tor. Da auch Paderborn nicht viel in die Offensive investierte ging es torlos in die Kabine.

Boevink hält den Punkt fest

Auch nach dem Wechsel gehört die erste Aktion den Hausherren. Conteh setzte sich auf der rechten Seite durch, brachte den Ball in den Sechzehner, doch Erik Engelhardt kam einen Schritt zu spät. Allerdings hatte sich Paderborn offfensichtlich einen anderen Matchplan zurechtgelegt. Der SCP tat nun selbst wieder mehr für das Spiel, wurde aber ebenfalls nur selten zwingend. Auf der anderen Seite kam der starke Conteh nach einer Flanke von Cuisance zum Kopfball, brachte das Leder aber aus kurzer Distanz nicht im Tor unter (57.).  

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Genauso wenig wie Engelhardt, der nach einer Flanke von Jannes Wulff vollkommen blank zum Kopfball kam, dieses Mal rettete Boevink mit einem überragenden Reflex (66.). Osnabrück wollte den Dreier und spielte mutig nach vorne, blieb aber weiterhin zu ungefährlich. Zwar gehörte die rechte Seite dem überragenden Conteh, seine Hereingaben fanden aber auch weiterhin keinen Abnehmer. Kurz vor Spielende war dann noch einmal Ilyas Ansah durch, doch VfL-Keeper Philipp Kühn hielt den Punkt fest. Am kommenden Samstag ist Osnabrück zu Gast in Nürnberg, Paderborn empfängt Fortuna Düsseldorf.

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