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Jubel nach dem fünften Streich: Die Paderborner Spieler feiern den Treffer von Raphael Obermair zum 5:1 gegen Hertha BSC und machen damit einen wichtigen Schritt im Aufstiegskampf
Jubel nach dem fünften Streich: Die Paderborner Spieler feiern den Treffer von Raphael Obermair zum 5:1 gegen Hertha BSC und machen damit einen wichtigen Schritt im Aufstiegskampf - © IMAGO/Ulrich Hufnagel
Jubel nach dem fünften Streich: Die Paderborner Spieler feiern den Treffer von Raphael Obermair zum 5:1 gegen Hertha BSC und machen damit einen wichtigen Schritt im Aufstiegskampf - © IMAGO/Ulrich Hufnagel
2. Bundesliga

Tag der offenen Tore: Sieben Treffer fallen zwischen dem SCP und der Hertha

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Der SC Paderborn 07 hat Hertha BSC mit 5:2 (3:1) besiegt. Sebastian Klaas (7.), Tjark Scheller (20.), Nick Bätzner (45.+4), Mika Baur (65., Elfmeter) und Raphael Obermair (68.) trafen für die Gastgeber. Luca Schuler (39.) und Josip Brekalo (70.) erzielten die Hertha-Tore.

Der SC Paderborn übernahm von Anpfiff an die Kontrolle und ging bereits in der 7. Minute in Führung. Raphael Obermair erhielt auf der linken Seite überhaupt keine Gegenwehr und flankte präzise auf den Kopf von Sebastian Klaas, der aus fünf Metern einköpfte. Die Gastgeber blieben weiter am Drücker und hatten durch Santiago Castaneda (9.) und Stefano Marino (13.) weitere gute Möglichkeiten. In der 20. Minute erhöhte Tjark Scheller auf 2:0, als er nach einer Ecke von Obermair aus kurzer Distanz einschob. Nach VAR-Überprüfung wegen eines möglichen Handspiels zählte der Treffer.

Hertha fand zunächst überhaupt nicht statt und hatte in der ersten halben Stunde keinen einzigen Torschuss. Mitte der ersten Halbzeit musste Paderborn dann einen Rückschlag verkraften: Torschütze Klaas konnte verletzungsbedingt nicht weitermachen und wurde durch Nick Bätzner ersetzt (35.). 

Die Vorentscheidung kurz vor der Pause: Nick Bätzner trifft zum 3:1 für den SC Paderborn und stellt den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her - Christof Koepsel

Schuler verkürzt, Bätzner kontert

Kurz darauf schlug Hertha aus dem Nichts zu. Nach einem Fehler von Tjark Scheller fing Paul Seguin den Ball ab, passte zu Marten Winkler, der Luca Schuler bediente. Der Hertha-Stürmer vollendete mit der Hacke zum überraschenden 1:2 (39.). Paderborn verpasste durch Ruben Müller (45.) zunächst das dritte Tor, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit war es soweit: Nach einem Abpraller von Marino Schuss traf Bätzner zum hochverdienten 3:1-Halbzeitstand.

Sicher vom Punkt: Mika Baur verwandelt den Elfmeter zum 4:1 und besiegelt damit praktisch die Niederlage der Hertha - IMAGO/Ulrich Hufnagel

Elfmeter und Torrausch nach der Pause

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten sich die Berliner verbessert und hatten in der 60. Minute Pech, als Fabian Reese nur den Pfosten traf. In der Folge übernahmen aber wieder die Paderborner die Initiative und untermauerten ihre Aufstiegsambitionen eindrucksvoll.

Doch dann folgte die Entscheidung: Nach einem Foul von Tjark Ernst an Marino verwandelte Mika Baur den fälligen Elfmeter sicher zum 4:1 (65.). Nur drei Minuten später erhöhte Obermair nach Vorlage des eingewechselten Steffen Tigges auf 5:1 (68.), ehe Josip Brekalo mit seinem Treffer zum 2:5 (70.) für Hertha nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Ratlosigkeit bei Hertha: Fabian Reese kann nicht verstehen, wie sein Team in Paderborn so deutlich unter die Räder gekommen ist - IMAGO/Ulrich Hufnagel

Paderborn setzt klares Zeichen im Aufstiegskampf

In der Schlussphase verwaltete der SC Paderborn das Ergebnis souverän. Die Berliner hatten in der Nachspielzeit durch Sebastian Grönning noch eine gute Chance, doch sein Kopfball traf nur die Latte (90.+3).

Mit dem überzeugenden 5:2-Erfolg setzte Paderborn ein klares Zeichen im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga. Während die Ostwestfalen bis auf drei Punkte an Spitzenreiter Schalke heranrückten und nun vierter sind, musste Hertha einen herben Dämpfer hinnehmen und hat nun zehn Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Paderborn 3,86 - Hertha BSC 1,32
Schnellster Spieler: Mika Baur (SCP), 33,04 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 5:1 von Raphael Obermair (SCP), 4,59 Prozent
Most Pressed Player: Laurin Curda (SCP), 19 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Laurin Curda (SCP), +4,41