2. Bundesliga

Der SC Paderborn gewinnt souverän gegen Hannover 96

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Der SC Paderborn hat am 31. Spieltag der 2. Bundesliga 3:0 (2:0) gegen Hannover 96 gewonnen. Philipp Klement (2.), Florent Muslija (17.) und Kelvin Ofori (90. +1) ließen die Ostwestfalen im eigenen Stadion jubeln.

Bundesliga Match Facts

SCP-Coach Lukas Kwasniok veränderte seine Anfangsformation im Vergleich zum letzten Spiel (1:0-Sieg in Ingolstadt) auf zwei Positionen: Ron Schallenberg und Jannis Heuer spielten für Robin Yalcin (auf der Bank) und Jasper van der Werff (nicht im Kader wegen eines Magen-Darm-Infekts).

96-Trainer Christoph Dabrowski nahm in seiner Startelf ebenfalls zwei Wechsel im Vergleich zum letzten Spiel (0:0-Heimremis gegen Fortuna Düsseldorf) vor: Philipp Ochs und Tim Walbrecht spielten für Marcel Franke (Zerrung der Bizepssehne am Knie) und Niklas Hult (Rotsperre).

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Effiziente Gastgeber

Vor diesem Duell waren beide Teams seit drei Spielen ungeschlagen. Paderborn wollte sich im oberen Drittel festsetzen, während Hannover jeden Zähler benötigte, um dem Abstieg endgültig aus dem Weg zu gehen.

Die Gastgeber erwischten einen Traumstart und gingen mit dem ersten Angriff in Führung:  Florent Muslija setzte sich auf dem linken Flügel durch und legte an der Strafraumseite quer auf den eingelaufenen Philipp Klement, der aus elf Metern direkt abschloss. Ron-Robert Zieler war zwar noch dran, ihm rutschte der Ball aber durch die Arme über die Linie – 1:0 (2.). Klement traf erstmals seit dem 19. Mai 2019 wieder in der 2. Bundesliga. Damals erzielte er für den SC Paderborn den Ehrentreffer bei einer 1:3-Niederlage in Dresden.

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Vom frühen Rückstand eher unbeeindruckt, versuchte Hannover den Matchplan umzusetzen. Dennoch hatte Paderborn in der 12. Spielminute die Chance auf 2:0 zu stellen. Kai Pröger scheiterte aber aus kurzer Distanz an Zieler. Nur fünf Minuten später machte es Ex-Hannoveraner Muslija besser: Klement schickte ihn mit einer langen Flanke links in den Strafraum, wo er einen Haken gegen Walbrecht schlug und von der Fünferecke ins rechte Eck schoss - 2:0 (17.).

Hannover wehrte sich zwar und spielte im weiteren Spielverlauf gut mit, den Gästen fehlte es aber an offensiver Durchschlagskraft. So ging Paderborn mit einer komfortablen Pausenführung in die Kabine.

Joker Ofori macht alles klar

Die Hausherren starteten besser in den zweiten Durchgang, Pröger traf in der 51. Minute den linken Pfosten. Hannover kam kaum zur Entlastung und fand nur wenige Möglichkeiten aus der eigenen Hälfte. Im Gegenzug hatte Klement die Vorentscheidung auf dem Fuß, Zieler war aus kurzer Distanz aber zur Stelle (59.).

Christoph Dabrowski reagierte die fehlende Offensivpower und brachte unter anderem Linton Maina ins Spiel, der in der Jannik Huth aus der Distanz prüfte und zur Parade zwang (72.). Auf der anderen Seite ließ der eingewechselte Marvin Cuni das 3:0 liegen (73.).

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Bis zum Abpfiff warf Hannover alles nach vorne, die SCP-Defensive machte aber ein insgesamt starkes Spiel und ließ keine Möglichkeiten mehr zu. Der eingewechselte Kelvin Ofori machte kurz vor dem Ende mit dem 3:0 alles klar (90. +1).

Durch den Sieg punktete Paderborn auch im vierten Spiel in Folge und setzte sich im oberen Drittel fest. Hannover muss im Saisonendspurt weiter um jeden Punkt kämpfen, um die Klasse zu halten.