2. Bundesliga

Dynamo Dresden punktet in letzter Sekunde beim Karlsruher SC

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Dynamo Dresden hat sich im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC ein 2:2 (0:1) erkämpft. Nach der Gäste-Führung durch Weihrauch (26.) drehten Gondorf (65.) und Hofmann (74.) zunächst das Spiel für die Badener, doch Akoto (90.+4) traf in letzter Sekunde zum Endstand.

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Karlsruhe und Dresden liefern sich einen harten Kampf - IMAGO/Tabea Guenzler/Eibner-Pressefoto/IMAGO/Eibner

Schon vor dem Spiel beim geretteten Karlsruher SC stand fest, dass Dynamo Dresden die Saison auf Relegationsplatz 16 beenden würde. Für das Team Guerino Capretti ging es darum, Selbstvertrauen zu tanken und den ersten Sieg seit Mitte Dezember (!) einzufahren. Die Gäste starteten couragiert, mit weniger Ballbesitz, aber viel mehr Torgefahr. Patrick Weihrauchs nicht sauber getroffener Abschluss prüfte Niklas Heeger schon nach 80 Sekunden (2.).

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Nach einer vergebenen Großchance von Christoph Daferner (12.) führte der schönste Spielzug der ersten Halbzeit zur hochverdienten Führung der deutlich aktiveren Gäste. Nach Hereingabe von Agyemang Diawusie fand Ransford-Yeboah Königsdörffer selbst nicht den Abschluss, legte aber clever ab zu Weihrauch. Der legte sich den Ball sehenswert auf rechts und knallt ihn hoch in die linke Ecke (26.).

Sekunden nach dem Führungstreffer rettete Daniel Gordon bei einem Schuss von Königsdörffer für den geschlagenen Heeger auf der Linie (27.). In der gleichen Szene knickte Christoph Kobald um und musste verletzt ausgewechselt werden.

Karlsruhe braucht den Standard - und kriegt ihn!

Nach einer halben Stunde taute Karlsruhe offensiv auf und kam zu einer dicken Chance durch Kyoung-Rok Choi, der aus zentraler Position an Kevin Broll scheiterte (34.). Dynamos Schlussmann zeigte nach einem zu hoch angesetzten Distanzschuss des Südkoreaners (37.) erneut seine Klasse, als er Philipp Hofmanns Kopfball aus kurzer Distanz parierte und seinem Team so die Halbzeitführung festhielt (41.)

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Nach dem Seitenwechsel taten sich die Hausherren zunächst schwer, nun tiefer stehende Sachsen zu knacken. Die wiederum hätten durch Guram Giorbelidze erhöhen können, der allerdings traf nur das Außennetz (52.). Beim KSC musste es ein Standard sein - und der wurde es: Marvin Wanitzeks Ecke von links verlängerte ein Dresdener unglücklich auf den rechts lauernden Jerome Gondorf. Der ging volles Risiko und knallte volley ins lange Eck (65.).

Hofmanns Abschiedsgeschenk, Akotos Schlusspunkt

Damit übernahmen die Badener die Kontrolle und hätten bereits durch Fabian Schleusener in Führung gehen können, der aus kuzer Distanz aber nur die Querlatte traf (70.). Stattdessen führte erneut ein Standard zum Erfolg. Wanitzek servierte diesmal von rechts, Hofmann stieg hoch und köpfte kraftvoll in die linke Ecke (74.). Mit seinem 19. Saisontor machte der scheidende Stürmer sich selbst und den begeisterten Fans in seinem letzten Heimspiel im KSC-Trikot ein Abschiedsgeschenk.

Das Spiel drohte auszutröpfeln, doch im letzten Angriff des Spiels ließ Michael Akoto einen Strahl von der Strafraumgrenze los, der oben links zum unterm Strich verdienten 2:2-Endstand einschlug (90.+4). Durch den Punkt verbessert sich Karlsruhe in der Tabelle auf Platz elf. Dresden wartet nun seit 16 Spielen auf einen Sieg.