2. Bundesliga

FC St. Pauli und Holstein Kiel trennen sich 0:0

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Keine Tore zwischen dem FC St. Pauli und Holstein Kiel. Am 16. Spieltag der 2. Bundesliga trennten sich die beiden Nordteams am Millerntor 0:0.

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Wriedt wird gleich von zwei Gegenspielern bewacht - Cathrin Mueller/Getty Images

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Für den FC St. Pauli gab es zuletzt eine 0:1-Niederlage gegen Düsseldorf. Anlass für Trainer Timo Schultz, diesmal seine Startelf gleich auf vier Positionen zu ändern. So ersetzte Marcel Beifus den rotgesperrten Betim Fazliji. Für den 20-Jährigen war es der erste Liga-Einsatz in dieser Saison. Neben Beifus waren auch Connor Metcalfe, David Otto und Johannes Eggestein neu im Team. Eggestein (erstmals seit dem 10. Spieltag in der Startelf) und Otto (erstmals seit Runde 7 von Anfang an) ersetzten vorn Lukas Daschner und Etienne Amenyido.

Bei Holstein Kiel gab es - trotz englischer Woche - keine Veränderung in der Startelf. Nach dem 4:1 in Karlsruhe gab es für Marcel Rapp aber auch keine Veranlassung. Er ging bei den Störchen lieber frei dem Motto "Never change a winning team" vor.

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Die erste Halbzeit begann recht schleppend. St. Pauli war in der Anfangsphase zwar bemüht und hatte auch in den ersten zehn Minuten schon drei Abschlüsse zu verbuchen. Doch waren diese nicht mehr als erste Annäherungsversuche. Danach hielt bei den Kiezkickern immer mehr die Nervosität Einzug und Kiel hatte wenig Probleme, den Ton auf dem Spielfeld anzugeben. Und auch wenn es den Störchen schwer fiel, Großchancen zu kreieren, die Mitte der zweiten Hälfte gehörte ganz klar den Gästen.

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Lewis Holtby hatte dann doch die große Möglichkeit zur Kieler Führung: Mit einem guten Pass hebelten die Gäste die gegnerische Abwehr aus, Kwasi Okyere Wriedt legte im Strafraum ab auf Holtby, der am Elfmeterpunkt ganz frei zum Schuss kam. Der Kieler machte eigentlich alles richtig, schob den Ball gegen die Laufrichtung von Nikola Vasilj in die rechte untere Ecke - aber Eric Smith bekam noch die Fußspitze dran und lenkte den Ball am Tor vorbei (35.).

Plötzlich schien sich auf dem Platz etwas zu tun. Auch auf der anderen Seite hatte Metcalfe plötzlich die Chance auf das erste Tor. St. Pauli verlagerte das Spiel in die Mitte, wo Metcalfe freie Schussbahn hatte. Doch Tim Schreiber blieb oben und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte (40.). Damit war das Zwischenhoch dann aber auch schon wieder abgeflaut und es ging mit 0:0 in die Kabine.

Tim Schreiber fängt einen Ball aus der Luft - IMAGO/Andreas Hannig/IMAGO/Lobeca

Auch in der zweiten Hälfte hatte die Partie nur wenige Höhepunkte zu bieten. Kiel war spielerisch ein wenig besser, doch St. Pauli hielt mit Kampf und Einsatz dagegen und wehrte so auch nach Wiederanpfiff viele Versuche der Störche ab. Nach einer Stunde hatten zunächst Wriedt und dann Holtby eine Schusschance. Diesmal scheiterten die Kieler an St. Paulis Schlussmann (60.). Und auch der Kopfball von Patrick Erras war nicht platziert genug (65.), sodass Vasilj aus kurzer Distanz Sieger blieb.

Und so blieb es am Ende beim 0:0, bei dem sich die Gäste vorwerfen lassen müssen, ihre Chancen nicht konzentriert zu Ende gespielt zu haben. Theoretisch wäre für die Störche mehr drin gewesen, doch St. Pauli werte sich mit viel Einsatz und behielt so zumindest einen Punkt im eigenen Stadion.

Fabian Reese im Einsatz - IMAGO/Andreas Hannig/IMAGO/Lobeca