2. Bundesliga

Der FC Hansa Rostock gewinnt klar gegen den 1. FC Magdeburg

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Der FC Hansa Rostock hat am 9. Spieltag der 2. Bundesliga 3:1 (2:0) gegen den 1. FC Magdeburg gewonnen. Kai Pröger (30., 41.) und Lukas Fröde (62.) sorgten für den Heimsieg der "Kogge", Baris Atik erzielte kurz vor Schluss noch den Ehrentreffer (90. +4) für die Gäste.

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Kolke rettet den Rückstand - IMAGO/Michael Taeger/IMAGO/Jan Huebner

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Hansas Coach Jens Härtel nahm nach zuletzt drei Niederlagen in Folge vier Wechsel vor. Vor allem die Defensive wurde fast komplett neu sortiert: Ryan Malone war wieder fit und rückte ebenso in die erste Elf wie Damian Roßbach, auch Lukas Scherff war neu dabei. Die Last-minute-Transfers Anderson Lucoqui und Rick van Drongelen mussten wie Frederic Ananou auf die Bank, auf der saß auch Sebastien Thill und machte Platz für Lukas Hinterseer.

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Christian Titz setzte auf den Erfolg und brachte genau die elf Spieler, die zuletzt auch beim Heimsieg gegen Greuther Fürth begonnen haben. Magdeburgs Unterschiedsspieler Baris Atik war zwar erstmals seit dem 3. Spieltag wieder im Kader, für einen Einsatz von Beginn an reichte es aber noch nicht.

Pröger trifft doppelt

Rostock verlor die letzten drei Spiele und wollte im Ostduell gegen Magdeburg endlich wieder punkten. Vor heimischer Kulisse liefen die Hausherren früh an und setzten die Gäste mit hohem Pressing unter Druck. Der FCM hielt aber gut dagegen und gewann viele wichtige Zweikämpfe in der Anfangsphase. So kam Magdeburg zur ersten Möglichkeit nach 15 Minuten, Luca Schuler schoss aber aus spitzem Winkel ans linke Außennetz.

Drei Minuten später verhinderte Rostock spektakulär den Rückstand: Schuler wurde perfekt in den Strafraum geschickt und stand alleine vor Markus Kolke, der den Schuss abwehren konnte. Der Ball flog in hohem Bogen über den Keeper und fast in das Tor, aber Scherff köpfte vor der Linie an die Latte. Von dort sprang die Kugel in Kolkes Arme (18.).

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Auf der anderen Seite verpasste Hinterseer knapp die Führung: Eine hohe Hereingabe aus der eigenen Hälfte rutschte vor dem Strafraum durch auf den Stürmer, der plötzlich frei vor Dominik Reimann auftauchte. Der Keeper machte sich breit und blockte den Schuss stark ab (23.). Magdeburg hatte spielerisch dennoch die Oberhand, so kam Moritz-Broni Kwarteng rechts im Strafraum aus 14 Metern zum Abschluss und scheiterte an Kolke, der stark parierte (26.).

Ein Fehler von Herbert Bockhorn brachte die "Kogge" zurück ins Spiel: Svante Ingelsson spielte vor dem Strafraum rechts in den Lauf von Kai Pröger, der zwei Schritte ging und dann flach ins linke Eck schoss (1:0, 30.). Noch vor der Pause schnürte der Torjäger einen Doppelpack: Eine Ecke von links rutschte bis rechts an den Fünfer durch, wo Pröger den Ball mit der Brust annahm und ihn aus der Luft in die Maschen haute (2:0, 41.). Es war das neunte Rostocker Saisontor - an acht davon war der Neuzugang beteiligt.

Fröde macht alles klar

Nach dem Seitenwechsel stand Rostock tief in der eigenen Hälfte und überließ Magdeburg zunächst das Spiel. Dadurch kam die "Kogge“ mit Kontern vor das Tor: Pröger schaltete schnell um und trieb den Ball rechts durch das Mittelfeld, wo er einen perfekten Steckpass auf Ingelsson spielte. Dieser scheiterte im Strafraum aber an Reimann, der mit einem starken Reflex zur Stelle war (59.). Drei Minuten später machte es Lukas Fröde besser: Ingelsson wurde per Heber rechts in den Strafraum geschickt und legte perfekt an den langen Pfosten, wo Fröde frei einschieben konnte. Der Treffer wurde wegen knapper Abseitsstellung überprüft, zählte aber im Nachhinein (3:0, 62.).

Magdeburg gingen im weiteren Spielverlauf die Ideen in der Offensive aus. Rostock stand hinten stabil und ließ kaum noch etwas zu. In der 83. Minute wurde der eingewechselte Tatsuya Ito links im Strafraum gefoult, wodurch es Elfmeter für Magdeburg gab. Baris Atik trat den Strafstoß aber zu mittig, den Kolke parierte (84.). Der Joker erzielte kurz vor Abpfiff den Ehrentreffer, der am Ende aber zu spät kam (1:3, 90. +4). Damit feierte Hansa nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Sieg und kann in der Länderspielpause etwas durchschnaufen, während Magdeburg weiter abrutschte.