2. Bundesliga

2:1-Heimsieg: FC Hansa Rostock schlägt auch Arminia Bielefeld

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Der FC Hansa Rostock hat seinen starken Saisonstart fortgesetzt und nach dem Hamburger SV auch Arminia Bielefeld geschlagen. Umjubelter Held beim 2:1-Heimsieg war Damian Roßbach, der in der 85. Minute den entscheidenden Treffer markierte. Zuvor hatte Kai Pröger (25.) die "Kogge" in Führung geschossen, Janni Serra glich für den Bundesliga-Absteiger kurz nach dem Seitenwechsel aus.

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Beim FC Hansa Rostock gab es nach der Pokalpartie der Vorwoche einige Wechsel, doch Trainer Jens Härtel wechselte im Vergleich zum letzten Liga-Spiel beim HSV nur einmal: Frederic Ananou fiel aus, dafür kehrte Sebastien Thill schneller als gedacht zurück. Deutlich mehr Änderungen waren es dagegen beim DSC Arminia Bielefeld: Gegenüber dem letzten Liga-Auftritt (0:3 gegen Regensburg) kamen die Ostwestfalen personell (vier Umstellungen) und taktisch (Vierer- statt Dreierkette) ziemlich runderneuert daher.

Großartige Atmosphäre auf den Rängen

Von Beginn an war der FC Hansa das spielbestimmende Team, ließ sich von der Atmosphäre im Ostsee-Stadion anstecken und nach vorne peitschen. Klare Torchancen sprangen dabei allerdings für die Gastgeber nicht heraus. Thill probierte es volley aus der Distanz, schoss dabei jedoch über das Bielefelder Tor (7.). Auch Ryan Malone verpasste es bei einem Eckball per Kopf, die verdiente Führung für die Rostocker zu erzielen (15.). Von der Arminia kam dagegen kaum etwas, der Bundesliga-Absteiger tat sich mit der intensiven und konsequenten Hansa-Herangehensweise äußerst schwer.

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Die erste Möglichkeit für die Ostwestfalen vergab Masaya Okugawa, der allein vor Markus Kolke auftauchte, aber im direkten Duell an Rostocks Torwart scheiterte (24.). Praktisch im Gegenzug durften dann die Gastgeber jubeln: Nach einem Fehlpass von Bielefelds Innenverteidiger Frederik Jäkel spielte es die "Kogge" zielstrebig und geradlinig, Pröger verschaffte sich am Sechzehner trickreich Platz und schoss von der Strafraumkante mit links wuchtig ein (25.) - 1:0 Hansa! Da Okugawa (43.) aus der Drehung abermals nicht an Kolke vorbeikam, blieb es bis zum Pausenpfiff bei der knappen Führung der Rostocker.

Umkämpfte Partie: Beide Kontrahenten schenken sich 90 Minuten lang nichts - IMAGO/Fotostand / Voelker/IMAGO/Fotostand

Bielefeld kommt stark aus der Pause

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Bielefelder wie verwandelt: Serra vergab die erste kleinere Gelegenheit der Ostwestfalen per Kopf (47.), kurz darauf machte es Arminias Angreifer besser. Am Strafraum in Stellung gebracht fackelte er nicht lange und schoss mit links flach ein (48.) - der 1:1-Ausgleich für die Gäste, die auch fortan die bessere Mannschaft blieben. Robin Hack verzog mit einem Direktschuss aus der Distanz knapp (52.), insgesamt schossen die Bielefelder in den ersten zehn Minuten der 2. Hälfte häufiger auf das Tor als in den gesamten ersten 45 Minuten.

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Es entwickelte sich danach ein packender Schlagabtausch auf Augenhöhe, weil Arminia durch das Tor mehr Selbstvertrauen fasste und auch kämpferisch deutlich besser dagegenhielt. Torchancen waren trotz allem Engagement auf beiden Seiten allerdings Mangelware. Simon Rhein (57.) und Dennis Dressel (70.) sorgten für Rostock aus der Distanz zumindest für etwas Gefahr. Der eingewechselte Morris Schröter hatte dann die erneute Führung auf dem Fuß, war aber bei seinem Alleingang letztlich zu zögerlich (84.)

Roßbach sorgt für die Entscheidung

Nur wenige Augenblicke später stand es allerdings doch 2:1: Der Eckball von der linken Seite fand den Weg zu Roßbach, der aus kurzer Distanz einschoss und das Ostseestadion schier zum Explodieren brachte (85.). Fast im Gegenzug hätte Hack beinahe ausgeglichen, doch sein Schuss aus 25 Metern ging knapp über das Rostocker Tor. In der Nachspielzeit verpasste Rhein die endgültige Entscheidung, traf bei einem der letzten Konter nur den Außenpfosten (90.+4).

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Der FC Hansa Rostock setzt durch den 2:1-Heimsieg seinen starken Saisonstart fort und bezwingt nach dem Hamburger SV den nächsten großen Namen. Mit sechs Punkten aus drei Partien steht die "Kogge", die kommenden Samstag (20.30 Uhr) zu Darmstadt 98 reist, hervorragend da. Für den Bundesliga-Absteiger aus Bielefeld war es dagegen die dritte Niederlage im dritten Zweitliga-Spiel. Die Ostwestfalen bekommen am nächsten Wochenende Chance zur Wiedergutmachung, wenn der HSV Samstagmittag (13 Uhr) zu Gast auf der Bielefelder Alm ist.