2. Bundesliga

DSC Arminia Bielefeld erkämpft sich ein 2:0 gegen den FC St. Pauli

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Der DSC Arminia Bielefeld hat den FC St. Pauli zuhause mit 2:0 (0:0) geschlagen. Ein starker Janni Serra traf nach Einwechslung doppelt, einmal per Linksschuss (76.) und das zweite Mal per Kopf (84.).

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Bei Arminia Bielefeld gab es das große Wechseln nach der DFB-Pokal-Pleite gegen den VfB Stuttgart. Bastian Oczipka, Lukas Klünter, Ivan Lepinjica, Masaya Okugawa und Fabian Klos rückten in die Startelf. Dafür spielten Christian Gebauer, George Bello, Manuel Prietl, Mateo Klimowicz und Janni Serra nicht von Beginn an. Kapitän Klos gab nach langer Verletzung sein Comeback für die Bielefelder. Weniger Wechsel gab es beim FC St. Pauli. Timo Schultz tauschte nur einmal. Manolis Saliakas war im DFB-Pokal gesperrt, nun startete er wieder. Dafür ging Connor Metcalfe auf die Bank, der vertretungsweise auf dem rechten Flügel gespielt hatte.

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Der FC St. Pauli bekam den Anstoß - und startete von Beginn an als dominante Mannschaft. In der dritten Minute hatten die Kiezkicker die erste Ecke, nach der Adam Dzwigala zum Abschluss kam. Doch Arminia-Keeper Martin Fraisl fing den Ball sicher. Lange liefen die Hamburger immer wieder an, konnten sich aber keine Chancen herausarbeiten. Erst als sie die Bielefelder etwas mehr kommen ließen, kamen sie zu guten Aktionen. Auf einen Ballgewinn am eigenen Strafraum folgte der Konter über Lukas Daschner (20.), der rechts startete. Auch Etienne Amenyido zog auf die rechte Seite - und so übersah die Hintermannschaft der Arminia den links mitlaufenden Marcel Hartel. Der wurde von Daschner angespielt und kam aus 16 Metern zum Abschluss. Doch Fraisl parierte den Schuss des ehemaligen Bielefelders.

Bielefeld jubelt zuhause - IMAGO/Ulrich Hufnagel/IMAGO/Ulrich Hufnagel

St. Pauli besser, Bielefeld dreht auf

In der Folge kamen die Hamburger immer besser ins Spiel. In der 28. Minute konnte Andres Andrade nur knapp vor Daschner eine Amenyido-Flanke klären. Dann kam auch die Arminia zurück ins Spiel - über gutes Angriffspressing. Ein mit den Armen nach Hilfe wedelnder Eric Smith in der Abwehrkette der Kiezkicker war bezeichnend für diese fünf Minuten des Spiels. Doch dann fand man einen Weg durch die Kette des DSC. Saliakas warf einen Einwurf einfach dahinter - und Jackson Irvine startete in die Tiefe. Seine Flanke (33.) fand zunächst keinen Abnehmer, doch von links brachte Leart Paqarada den Ball erneut ins Zentrum, wo Irvine diesmal selbst eingelaufen war und frei vor dem Tor abschloss. Doch er konnte den Ball nicht auf Fraisls Kasten bringen.

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Dann fand das gute Pressing der Arminia seine Wirkung. Immer wieder holte man sich den Ball zurück. In der 37. Minute lief Klünter in einen hohen Querschläger und zog aus 16 Metern ab - vorbei. Zwei Minuten später nahm Jomaine Consbruch eine Marc Rzatkowski-Flanke am Strafraumrand auf und schoss - ebenfalls nicht aufs Tor. Die Warnschüsse verstand der FC St. Pauli jedoch und zog sich etwas zurück. Dadurch wurde das Spiel etwas sortierter, fand aber bei beiden Teams vor allem im Mittelfeld statt, sodass es mit einem 0:0-Unentschieden in die Halbzeit ging.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Vielfalt von Flanken beider Seiten. Zunächst wurde eine Flanke von St. Paulis Irvine, der rechts tief gestartet war, von Fraisl aus der Luft gefischt (27.), dann eroberte Klünter einen Ball von Paqarada und flankte schnell, doch auch auf der anderen Seite war der Keeper da. Nikola Vasilj pflückte den hohen Ball aus der Luft. Noch in derselben Minute brachte Robin Hack eine Außenrist-Flanke von links mit ordentlich Wucht ins Zentrum. Doch auch hier war Vasilj zur Stelle. Auch eine Szene mit drei St. Pauli-Flanken (51.) sowie zwei aus Ecken entstandene der Arminia (53. und 55.) brachten keinen Erfolg, sondern wurden immer von Verteidigern abgefangen.

Lange passierte nichts. Dann kombinierte sich Hack per Hacke mit Rzatkowski in den Strafraum (62.) und schoss per Außenrist - doch nicht aufs Tor des Gegners. Der FC St. Pauli griff in Person von Paqarada dann erneut zur Flanke (66.), jedoch immer noch ohne Erfolg. Dann kam der Auftritt des eingewechselten Serra. Zuerst fing er einen Pass von Hartel im Mittelfeld ab (76.), dann spielte er zu Hack und startete in die Tiefe. Hack legte den Ball zu Okugawa und der japanische Spielmacher steckte den Ball wieder zu Serra durch. Von halblinks zieht der Stürmer ab und trifft - 1:0 für die Arminia! In der 84. Minute legte er dann noch einen drauf. Wieder leitete Okugawa einen Angriff ein, diesmal über rechts zum eingewechselten Gebauer. Der flankte an den zweiten Pfosten, wo erneut Serra bereitstand, am höchsten stieg und ins Tor einköpfte. Das 2:0 der Arminia war der Deckel auf dem Topf, denn trotz eines weiteren Offensivwechsels kam der FC St. Pauli nur noch zu einer späten Chance von Hartel (90.+2), die Fraisl erneut parieren konnte.