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2. Bundesliga

2:1 im Topspiel: Der 1. FC Heidenheim schlägt den SV Werder Bremen

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Im Topspiel des 26. Spieltages der 2. Bundesliga hat sich der 1. FC Heidenheim 1846 mit 2:1 (1:0) gegen den SV Werder Bremen durchgesetzt. Christian Kühlwetter (39.) und Stefan Schimmer (63.) erzielten die Treffer für die Heimelf. Marvin Ducksch gelang noch der Anschlusstreffer (89.). Durch den Erfolg bleibt der FCH in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen, Bremen ist nun Dritter.

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Starke Heidenheimer feiern sich im Spiel gegen Bremen - IMAGO/H. Langer/IMAGO/Langer

Mohr vergibt die frühe Führung, Bittencourt trifft den Pfosten

Es dauerte nicht lange, da gab es bereits die erste gute Möglichkeit für den 1. FC Heidenheim: Tobias Mohr wurde links hinter die Abwehr des SV Werder Bremen geschickt und scheiterte im gegnerischen Strafraum am gut herauskommenden Jiri Pavlenka (2.). Die Gäste hatten mehr Ballbesitz in den ersten Minuten, fingen sich aber immer wieder Konter von den flott umschaltenden Heidenheimern ein. Die erste Möglichkeit der Bremer hatte Marvin Ducksch, dessen Direktabnahme von Kevin Müller jedoch pariert werden konnte (8.).

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Werder wurde immer selbstbewusster und hatte in der 17. Minute die nächste große Chance zum 1:0: Niclas Füllkrug bediente Leonardo Bittencourt, der im Zentrum an der Strafraumgrenze freistand. Bremens Kapitän vom Samstag, der eigentliche Spielführer Ömer Toprak fiel aufgrund einer Wadenverletzung aus, zog schnell mit rechts ab und schoss das Rund an den linken Innenpfosten. Sieben Zeigerumdrehungen später kombinierten sich Mitchell Weiser und Füllkrug in den Strafraum der Heidenheimer, wo Füllkrug aus kurzer Distanz im starken Müller seinen Meister fand (24.). Der Angreifer zwang dann nach einer Flanke vom eingewechselten Felix Agu, Marco Friedl musste mit Hüftschmerzen vom Feld, mit einem platzierten Kopfball Heidenheims Keeper Müller zur nächsten guten Parade: Der Torwart hielt sehenswert im linken unteren Eck weiterhin die Null für die Hausherren (35.).

Kühlwetter mit dem Sonntagsschuss, Jung mit dem kapitalen Fehler

In der Bremer Druckphase gelang der Mannschaft von Trainer Frank Schmidt dann aber die Führung: Nach einem Angriff über links wurde Christian Kühlwetter im Rückraum bedient und schweißte die Kugel aus über 20 Metern Entfernung oben rechts im Kasten zum 1:0 ein (39.). Die Teams lieferten sich im ersten Durchgang einen offenen Schlagabtausch, der im zweiten Durchgang fortgesetzt wurde: In der 47. Minute setzte Füllkrug das erste Ausrufezeichen, doch wieder war Müller zur Stelle.

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Auch Pavlenka wurde zu einem starken Reflex im rechten Arm gezwungen: Stefan Schimmer war auf Zuspiel von Kevin Sessa durch und versuchte es im Strafraum mit einem wuchtigen Rechtsschuss, doch Bremens Keeper riss die rechte Pranke hoch und wischte den Ball am Tor vorbei (61.). Drei Minuten später gab es für den Tschechen nichts zu halten: Anthony Jung spielte im Aufbau einen kapitalen Fehlpass in die Beine von Kühlwetter nahe des Strafraums. Der spielte schnell in den Sechzehner zu Schimmer, der links unten auf 2:0 stellte (63.).

Ducksch verkürzt, kann die erste Niederlage unter Ole Werner aber nicht verhindern

Direkt nach dem 0:2 versuchte es Ducksch mit einem Schlenzer, verzog dann aber um mehrere Meter (64.). Bremen steckte nicht auf, hatte aber durchaus wegen den laufstarken und konzentriert verteidigenden Heidenheimern Probleme, zu weiteren Chancen zu kommen. Heidenheim hielt Bremen lange vom eigenen Tor fern, brachte sich aber durch eine Rote Karte selbst in Bedrängnis: Marnon Busch hatte den kurz zuvor eingewechselten Nick Woltemade rüde von der Seite umgegrätscht und musste das Feld verlassen (87.).

Den darauffolgenden Freistoß verwandelte Ducksch direkt rechts oben in den Knick zum 1:2 (89.). Es sollte allerdings keinen weiteren Treffer mehr für den SVW geben: Für die Grün-Weißen setzte es also die erste Niederlage unter Coach Ole Werner. Bremen ist mit 48 Zählern nun Dritter und punktgleich mit Darmstadt und St. Pauli. Heidenheim liegt sechs Zähler dahinter.