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5:0! Der FC Bayern München überrollt den VfB Stuttgart

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Der FC Bayern München hat am 16. Spieltag der Bundesliga 5:0 (1:0) beim VfB Stuttgart gewonnen. Serge Gnabry (40., 53., 74.) und Robert Lewandowski (69., 72.) schossen das Team von Julian Nagelsmann zur vorzeitigen Herbstmeisterschaft.

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Beim VfB Stuttgart gab es nur eine Änderung zum letzten Spiel in Wolfsburg: Marc-Oliver Kempf kehrte zurück in die Startelf und ersetzte den verletzten Roberto Massimo.

Zum ersten Mal in dieser Bundesliga-Saison standen Serge Gnabry und Kingsley Coman zusammen in der Startelf des FC Bayern München - in der Champions League und im Supercup war das 2021/22 aber schon der Fall. Zudem wurde Marc Roca im Mittelfeld eingesetzt. Der Spanier stand erstmals seit Februar in der Bundesliga-Startelf, also zum ersten Mal unter Julian Nagelsmann.

Fantasy Heroes: Serge Gnabry (36 Punkte), Robert Lewandowski (25), Leroy Sane (12)

Der 105. Südschlager fand zwar nur vor 750 Zuschauern statt, das Spiel nahm aber direkt zu Beginn Fahrt auf. Stuttgart stand sehr hoch und wollte das Aufbauspiel der Gäste stören. Die Bayern hatten aber die ersten Abschlüsse mit Gnabry (3., 9.) und Robert Lewandowski (4.) und versuchten es in der Anfangsphase vor allem aus der Distanz. Richtig gefährlich wurde es dann aber erst in der 19. Minute: Gnabry wurde lang in den Strafraum geschickt und wollte den herauseilenden VfB-Keeper Florian Müller überlupfen, der aber noch mit einer Hand den Ball nach außen lenken konnte. Dadurch wurde Gnabry an die rechte Grundlinie gedrängt und schoss von dort drüber.

Gnabry schlenzt den Ball zur Führung ins Tor - via www.imago-images.de/imago images/MIS

Gnabry bringt die Führung

Es dauerte 25 Minuten, als der VfB den ersten Torschuss abgab: Tanguy Coulibaly setzte sich gegen Alphonso Davies durch und steckte auf Omar Marmoush durch, der in den Strafraum startete, aber aus 14 Metern weit links vorbeischoss.

Julian Nagelsmann war im ersten Durchgang schon gezwungen zu wechseln, da sich Coman am rechten Oberschenkel verletzte. Für den Franzosen kam Leroy Sane ins Spiel.

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Mit Sane kam deutlich mehr Schwung in die Offensive der Bayern. Der Nationalspieler war auch an der Gästeführung maßgeblich beteiligt: Sane trieb den Ball in hohem Tempo durch das Mittelfeld und legte links auf Gnabry ab, der im Strafraum mit der rechten Innenseite schön ins rechte Eck schlenzte (1:0, 40.). Der gebürtige Stuttgarter erzielte sein siebtes Bundesliga-Saisontor - kein Mittelfeldspieler in der Bundesliga traf öfter.

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Serge Gnabry ist nur schwer zu stoppen und hat viele Chancen - Frank Hoermann / SVEN SIMON via www.imago-images.de/imago images/Sven Simon

Gnabry nicht zu bremsen

Nach dem Seitenwechsel startete Stuttgart mutiger in die Partie und hatte direkt zwei gute Chancen: Wataru Endo (47.) und Philipp Förster (48.) ließen den Ausgleich aber aus guten Positionen liegen.

In Stuttgarts Druckphase schlug der FC Bayern kurze Zeit später eiskalt zu: Thomas Müller schickte Gnabry mit einem Pass aus dem Mittelfeld rechts in den Strafraum. Dort schlug der 26-Jährige einen Haken gegen Marc-Oliver Kempf und schoss aus elf Metern trocken ins linke Eck (2:0, 53.). Für Gnabry war es der dritte Doppelpack in dieser Saison.

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Stuttgart wehrte sich nach dem Rückstand zwar, Bayern brauchte aber wenige Angriffe, um das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben: Erst bediente Gnabry gleich zweimal Lewandowski, der ebenfalls in nur drei Minuten einen Doppelpack schnürte (69., 72.), dann machte der 26-Jährige sein drittes Tor an diesem Abend (74.).

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Durch den Sieg ist dem FC Bayern die Herbstmeisterschaft nicht mehr zu nehmen. Damit überwintert das Team von Julian Nagelsmann auf Platz eins und kann den Vorsprung auf Dortmund am Freitagabend gegen Wolfsburg sogar noch ausbauen.

Spieler des Spiels: Serge Gnabry

Serge Gnabry erzielte seinen zweiten Bundesliga-Dreierpack (den ersten in einem Auswärtsspiel) und legte die beiden weiteren Bayern-Tore vor. Gnabry war damit in seinem 153. Bundesliga-Spiel erstmals an mehr als drei Treffern direkt beteiligt. Er gab acht Torschüsse ab und stellte damit den ligaweiten Saisonrekord von Leroy Sane ein.