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Die TSG Hoffenheim gewinnt 2:0 gegen Hertha BSC

Die TSG Hoffenheim hat zum Auftakt des 10. Bundesliga-Spieltags 2:0 (2:0) gegen Hertha BSC gewonnen. Andrej Kramaric schoss die TSG im Duell der Tabellennachbarn in der 19. Minute in Führung (1:0), das 2:0 erzielte Sebastian Rudy per Abstauber (36.). Dedryck Boyata sah in der 76. Minute die Rote Karte.

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Gegenüber dem Pokalspiel gegen Kiel gab es vier Änderungen in der Startelf der TSG - hervorzuheben war der erste Einsatz von Beginn an für Robert Skov in dieser Saison. Zuvor wurde der Däne viermal nur eingewechselt. Pal Dardai nahm gegenüber dem Pokalspiel in Münster sieben Änderungen in der Startelf von Hertha BSC vor, so viele waren es innerhalb dieser Saison noch nie.

Fantasy Heroes: Andrej Kramaric (13 Punkte), Kevin Akpoguma (13), Sebastian Rudy (10)

Das Spiel brauchte nicht lange, um Fahrt aufzunehmen: Die erste Chance hatte die TSG Hoffenheim durch Angelo Stiller, der aus 13 Metern links im Strafraum knapp links vorbeischoss. Im direkten Gegenzug scheiterte Marco Richter an TSG-Keeper Oliver Baumann aus zehn Metern rechts vor dem Tor (7.).

Rudy staubt zum 2:0 ab - Heiko Becker via www.imago-images.de/imago images/HMB-Media

Die Minuten danach gingen ebenfalls an die "Alte Dame“, aber Hoffenheim münzte den nächsten Angriff in die Führung um: Skov zog links in den Strafraum und schoss aus spitzem Winkel drauf. Der Ball wurde erst abgeblockt, doch der Hoffenheimer behielt die Übersicht und legte quer auf Ihlas Bebou, der clever für Andrej Kramaric durchließ. Dieser kam rechts vor dem Fünfer zum Abschluss und traf zur Führung in die Maschen (1:0, 19.). Der Kroate erzielte zwei seiner letzten drei Bundesliga-Tore gegen Hertha, auch im letzten Heimspiel gegen die Berliner hatte er getroffen (letzter Spieltag der Vorsaison, die TSG gewann 2:1 und Kramaric erzielte den Siegtreffer).

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In der 31. Spielminute hatte Skov die große Möglichkeit auf das 2:0. Kevin Akpoguma kam über rechts nach vorne und flankte in den Strafraum, wo der Däne die Kugel per Aufsetzer aus sieben Metern auf das Tor köpfte - Alexander Schwolow parierte stark auf der Linie.

Die linke Seite blieb auch fünf Minuten später der Brennpunkt, als Skov wieder zu viel Platz hatte und links im Sechzehner an den rechten Pfosten schoss. Den Abpraller staubte Sebastian Rudy aus elf Metern zum 2:0 ab. Der Mittelfeldspieler erzielte bereits sein zweites Saisontor - damit war er noch nie so früh dran und nur 2014/15 gelangen ihm mehr Saisontore in einer kompletten Spielzeit (vier).

Nach der Pause wechselte Pal Dardai zwar weitere Offensivkräfte ein, die ersten Chancen sollten aber wieder an die TSG gehen, da die Hertha-Abwehr zu fahrlässig agierte: Bebou (50.) und Kramaric (52.) scheiterten aus guten Positionen an Schwolow.

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Die Gäste wurden über weite Strecken nur selten gefährlich nach vorne, aber Hoffenheim überzeugte ebenfalls nicht mehr so wie in Durchgang eins. Der eingewechselte Myziane Maolida hatte nach einem Heber im Strafraum eine Chance, die er auch für die Berliner verwandeln konnte, stand beim Zuspiel aber knapp im Abseits (73.). In der 76. Minute sah Dedryck Boyata die Rote Karte, nachdem er Stiller im Mittelfeld hart foulte.

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Hoffenheim verwaltete in Überzahl das Ergebnis bis zum Abpfiff, von der Hertha kam in der Schlussphase viel zu wenig, um das Spiel noch mal spannend zu machen. Damit zogen die Kraichgauer dem Tabellennachbarn aus der Hauptstadt davon.

Skov und Kramaric zaubern in der ersten Halbzeit - Markus Ulmer via www.imago-images.de/imago images/ULMER Pressebildagentur

Spieler des Spiels: Robert Skov

Robert Skov stand erstmals in dieser Saison in der Startelf und rechtfertigte diese Nominierung mit fünf Torschüssen, den meisten aller Spieler der Partie. Mit einem dieser Torschüsse an den Pfosten leitete er das 2:0 ein, auch das erste Hoffenheimer Tor hatte er über die linke Seite initiiert.