
Hoffenheim besiegt Freiburg deutlich und stellt Vereinsrekord auf
Die TSG Hoffenheim bleibt voll auf Kurs Champions League. Das 3:0 (0:0) gegen den Sport-Club Freiburg war bereits der achte Heimsieg in Folge für die TSG und bedeutet einen neuen Vereinsrekord. Fisnik Asllani (46.) und Ozan Kabak (51.) sorgten mit einem Doppelschlag kurz nach der Pause für die Entscheidung, Valentin Gendrey (90.+5) erhöhte auf 3:0.
Mit dem Selbstvertrauen von sieben Heimsiegen in Serie ging die TSG Hoffenheim in das Baden-Württemberg-Derby gegen den SC Freiburg. Nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn hatten die Kraichgauer zuletzt im eigenen Stadion eine beeindruckende Serie hingelegt und wollten nun einen Vereinsrekord aufstellen.
Die Freiburger reisten mit einer durchwachsenen Auswärtsbilanz an (nur zwei Siege in elf Spielen) und mussten ohne ihren gesperrten Trainer Julian Schuster auskommen, der seine vierte Gelbe Karte der Saison gesehen hatte.

Torlose erste Halbzeit trotz Hoffenheimer Überlegenheit
Die Hoffenheimer starteten druckvoll und hatten bereits in der fünften Minute den Torjubel auf den Lippen: Andrej Kramarić traf mit einem sensationellen Schuss aus 40 Metern, doch der Treffer wurde nach VAR-Überprüfung wegen einer knappen Abseitsstellung zurückgenommen. Die Gastgeber dominierten das Spielgeschehen mit 63 Prozent Ballbesitz und 16:5 Torschüssen in der ersten Hälfte.
In der 29. Minute verfehlte Wouter Burger nach einer scharfen Hereingabe von Coufal nur knapp das Tor. Die beste Chance hatte die TSG in der 43. Minute: Nach einer parierten Kopfball-Chance von Kabak traf Robin Hranáč im Nachschuss die Latte. Trotz der klaren Überlegenheit ging es torlos in die Pause.
Doppelschlag nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel schlug die TSG sofort zu. Nur 30 Sekunden nach Wiederanpfiff flankte Vladimir Coufal von rechts in den Strafraum, wo Fisnik Asllani per Kopf zum 1:0 traf (46.). Nur fünf Minuten später folgte der nächste Streich: Nach einer Ecke von links köpfte Ozan Kabak am kurzen Pfosten zum 2:0 ein (51.) – erneut nach einer Vorlage von Coufal.
In der 66. Minute verhinderte Freiburgs Keeper Noah Atubolu mit einer Glanzparade gegen Asllani einen höheren Rückstand. Den Schlusspunkt setzte Valentin Gendrey, der nur 45 Sekunden nach seiner Einwechslung in der 90.+5 Minute mit einem präzisen Schuss aus 17 Metern zum 3:0-Endstand traf.
Man of the Match: Fisnik Asllani
Mit seinem Kopfballtor direkt nach der Pause brachte Fisnik Asllani die TSG Hoffenheim auf die Siegerstraße. Der Stürmer zeigte über die gesamte Spielzeit eine starke Leistung, war stets gefährlich und hätte in der 66. Minute beinahe einen zweiten Treffer erzielt. Mit insgesamt vier Torschüssen war er einer der aktivsten Offensivspieler auf dem Platz. Asllani stand zudem unter besonderem Druck der Freiburger Defensive – er war gemeinsam mit Lucas Höler der am meisten unter Gegnerdruck geratene Spieler der Partie (17 Mal). Dennoch behielt er die Übersicht und stellte mit seinem Treffer die Weichen für den historischen achten Heimsieg in Folge.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Hoffenheim 2,19 - Freiburg 1,36
Schnellster Spieler: Bazoumana Toure (TSG), 36,21 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 3:0 von Valentin Gendrey (TSG), 5 Prozent
Most Pressed Player: Fisnik Asllani (TSG), 17 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Vladimir Coufal (TSG), +5,65
Fantasy Heroes: Vladimir Coufal (TSG Hoffenheim, 494 Punkte), Ozan Kabak (TSG Hoffenheim, 442 Punkte), Fisnik Asllani (TSG Hoffenheim, 287 Punkte)
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