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Jubel bei Hannover 96: Benjamin Källman bejubelt das 2:0
Jubel bei Hannover 96: Benjamin Källman bejubelt das 2:0 - © IMAGO/Claudius Rauch, Eibner-Pressefoto / Claudius Rauch
Jubel bei Hannover 96: Benjamin Källman bejubelt das 2:0 - © IMAGO/Claudius Rauch, Eibner-Pressefoto / Claudius Rauch
2. Bundesliga

Hannover setzt Siegesserie fort: Triumph gegen Hertha BSC nach früher Führung

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Hannover 96 feiert beim 3:2 (2:0) bei Hertha BSC den vierten Sieg in Folge in der 2. Bundesliga. Die Niedersachsen rücken damit vorübergehend auf einen Aufstiegsplatz. Boris Tomiak (8.), Benjamin Källmann (29.) und Noah Weißhaupt (71.) sorgen für den wichtigen Dreier für H96. Fabian Reese (53.) per Elfer und Julian Eitschberger (90.+2) konnten zweimal nur verkürzen.

Im Olympiastadion trafen mit Hertha BSC und Hannover 96 zwei Teams aufeinander, die zuletzt starke Leistungen zeigten. Die Berliner waren seit sieben Pflichtspielen gegen die Niedersachsen ungeschlagen und kamen mit einer Serie von sechs Spielen ohne Niederlage in die Partie. Allerdings mussten sie ohne ihren gesperrten Trainer Stefan Leitl auskommen, der von Juli 2022 bis Dezember 2024 noch Coach in Hannover war. Hannover hingegen reiste mit drei Siegen in Folge selbstbewusst in die Hauptstadt und wollte seinen Platz in der Spitzengruppe festigen.

Clever ausgeführt: Boris Tomiak nutzt eine einstudierte Freistoßvariante und bringt Hannover früh mit 1:0 in Führung - IMAGO/Claudius Rauch, Eibner-Pressefoto / Claudius Rauch

Hannover mit Blitzstart und Doppelschlag

Nach einer raffinierten Freistoßvariante in der achten Minute liefen erst Leopold und dann Neubauer an, täuschten jeweils an und stoppten. Schließlich brachte Leopold den Ball präzise in den Strafraum, wo Boris Tomiak goldrichtig einlief und aus kurzer Distanz das 1:0 für Hannover erzielte.

Die Hertha-Abwehr wirkte überrumpelt und konnte nicht reagieren. Die Berliner fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel und hatten in der Offensive kaum Durchschlagskraft. Hannover hingegen zeigte sich laufstärker und gewann deutlich mehr Zweikämpfe.

Källman schlägt eiskalt zu

In der 29. Minute erhöhten die Gäste auf 2:0. Daisuke Yokota setzte sich auf der rechten Seite stark durch, spielte einen Doppelpass mit Noel Aseko Nkili und legte dann von der Grundlinie zurück auf Benjamin Källman, der aus acht Metern nur noch einschieben musste. Für Källman war es bereits der 13. Saisontreffer und der siebte in den jüngsten zehn Spielen.

Die Hertha kam vor der Pause nur durch Fabian Reese zu einer nennenswerten Chance, doch sein Schuss in der Nachspielzeit konnte Noll parieren. Mit einem hochverdienten 2:0 für die effektiven Gäste ging es in die Kabinen.

Eingewechselt, abgestaubt, getroffen: Noah Weißhaupt erzielt nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung das entscheidende 3:1 für Hannover 96 - IMAGO/O.Behrendt

Hertha kämpft sich zurück

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Hertha ein anderes Gesicht. Leitls Assistenten hatten in der Pause reagiert und mit Sebastian Grönning und Jeremy Dudziak zwei neue Spieler gebracht. Besonders Reese war nun deutlich aktiver und prüfte Noll mehrfach mit gefährlichen Abschlüssen.

In der 53. Minute kam dann der Anschlusstreffer: Nach einem Handspiel von Aseko Nkili im Strafraum verwandelte Reese den fälligen Elfmeter sicher zum 1:2. Die Berliner drängten nun auf den Ausgleich, doch in der 71. Minute schlug Hannover eiskalt zu. Der erst zwei Minuten zuvor eingewechselte Noah Weißhaupt kam nach starker Vorarbeit von Aseko Nkili und Oudenne zum Abschluss und traf aus elf Metern zum 3:1 für die Gäste.

Spannendes Finale

Die Schlussphase wurde noch einmal dramatisch. Hannover hätte durch Thórdarson, der in der 87. Minute nur den Pfosten traf, alles klar machen können. In der Nachspielzeit keimte bei Hertha noch einmal Hoffnung auf, als Julian Eitschberger nach einem Freistoß von Paul Seguin und einer Kopfballvorlage von Sebastian Grönning den Ball zum 2:3 unter die Latte hämmerte (90.+2).

Die Berliner warfen in den letzten Minuten alles nach vorne, konnten aber keinen weiteren Treffer mehr erzielen. Mit dem vierten Sieg in Folge kletterte Hannover vorübergehend auf einen direkten Aufstiegsplatz.

Zu spät für die Wende: Julian Eitschberger erzielt in der Nachspielzeit den 2:3-Anschlusstreffer für Hertha BSC, kann die Niederlage aber nicht mehr abwenden - IMAGO/Claudius Rauch, Eibner-Pressefoto / Claudius Rauch

Bundesliga Match Facts
xGoals: Hertha BSC 1,84 - Hannover 2,28
Schnellster Spieler: Marten Winkler (BSC), 34,04 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:3 von Noah Weißhaupt (H96), 15,49 Prozent
Most Pressed Player: Elias Saad (H96), 19 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Michal Karbownik (BSC), +5,04