Achraf Hakimi ist der schnellste Spieler der Bundesliga - © Alexander Scheuber/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images
Achraf Hakimi ist der schnellste Spieler der Bundesliga - © Alexander Scheuber/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images
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Zwischenbilanz: Die Top-5 Sprinter der Saison

Die Saison 2019/20 hat den Zuschauern bereits viele spektakuläre Auftritte geboten. Dabei ragten einige Spieler besonders heraus. Während die Bundesliga pausieren muss, wirft bundesliga.de einen Blick auf die besten Spieler in verschiedenen Kategorien. Diesmal: Die Top-5 Sprinter.

Das Fußball wird an der Spitze immer schneller. Bezeichnend dafür: Alleine in dieser Saison wurde der individuelle Geschwindigkeitsrekord gleich mehrfach überboten. Das sind die schnellsten Spieler der bisherigen Bundesliga-Saison.

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Platz 5: Marcus Thuram und Jeremiah St. Juste (35,60 km/h)

Der Transfer von Marcus Thuram hat sich für Borussia Mönchengladbach jetzt schon bezahlt gemacht. Für einen Spieler mit einer Körpergröße von 1,92 Metern ist der Franzose ungewöhnlich schnell. 35,60 km/h hat er in dieser Saison bereits auf den Rasen gebracht und ist somit der schnellste Gladbacher im Datenbankzeitalter. 29 Sprints zieht er im Schnitt pro 90 Minuten an - ein enorm starker Wert auch in der Quantität. Und da haben wir noch nicht einmal über seine sechs Saisontore und acht Vorlagen gesprochen.

Der schnellste je gemessene Innenverteidiger der Bundesliga ist Jeremiah St. Juste vom 1. FSV Mainz 05. Er schaffte - exakt wie Thuram - 35,60 km/h in der Spitze. Der 23-jährige Niederländer, der im Sommer von Feyenoord Rotterdam zu den Mainzern gekommen war, konnte mit zwei Saisontoren außerdem auch nachweisen, dass er in der Offensive eine Waffe sein kann.

Der Mainzer Jeremiah St. Juste ist der schnellste je gemessene Bundesliga-Innenverteidiger - Christian Kaspar-Bartke/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Platz 4: Kingsley Coman (35,66 km/h)

Der Antritt von Kingsley Coman war schon immer eine seiner großen Waffen. Dass der Außenstürmer des FC Bayern München aber auch eine extrem hohe Endgeschwindigkeit hat, bewies er am 6. Spieltag. In Paderborn stellte der Franzose einen neuen Geschwindigkeitsrekord in der Bundesliga auf. Als erster Spieler in der Historie überbot er die Grenze von 35,6 km/h. Diese Bestmarke sollte aber nur von kurzer Dauer sein...

Platz 3: Kingsley Ehizibue (35,85 km/h)

Nur eine Woche Bestand hatte Comans Rekord, denn schon am 7. Spieltag stellte Kingsley Ehizibue vom 1. FC Köln auf Schalke einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf und überbot seinen Namensvetter aus München sogar noch relativ deutlich um 0,19 km/h. Der Rechtsverteidiger, der für seinen Vorwärtsdrang bekannt ist, konnte sich seit der Winterpause auch defensiv stabilisieren und hat zudem 21019/20 noch einen weiteren Top-Wert aufgestellt: Zwölf Beinschüsse sind Ligabestwert!

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Platz 2: Moussa Diaby (35,95 km/h)

Es hat eine gewisse Anlaufzeit gebraucht, bis sich Moussa Diaby bei Bayer 04 Leverkusen festspielen konnte. Erst Ende November tauchte der 20-Jährige erstmals in der Startelf auf. Seither ist aber jedem Betrachter klar, warum ihn Thomas Tuchel im Sommer bei Paris St. Germain nur schweren Herzens ziehen ließ. Neben seiner Torgefährlichkeit (vier Treffer, drei Assists) ist es in erster Linie auch die beeindruckende Schnelligkeit, die den Franzosen so stark macht. Für den Bundesliga-Rekord hat es indes noch nicht gereicht.

Leverkusens Moussa Diaby beim Sprint - Lukas Schulze/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Platz 1: Achraf Hakimi (36,49 km/h)

Am 20. Spieltag bei der Partie von Borussia Dortmund gegen den 1. FC Union Berlin wurde Achraf Hakimi mit 36,49 km/h "geblitzt". Damit ist er nicht nur der schnellste Spieler dieser Saison, sondern hat, seit es seit 2011 Geschwindigkeistmessungen in der Bundesliga gibt, auch den historischen Rekord eingestellt. Beeindruckend dabei: Hakimi lief gleich einen halben Kilometern pro Stunde schneller als Diaby, der an zweiter Stelle steht und durchbrach als erster Spieler die Grenze von 36 km/h.

Hakimi aber alleine auf seine läuferischen Qualitäten zu reduzieren, käme viel zu kurz. Der Rechtsverteidger, der beim BVB als einziger Spieler in allen 37 Pflichtspielen zum Einsatz kam, ist mit zehn Assists auch noch einer der besten Torvorbereiter der Liga.

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