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6:1! Der FC Bayern München lässt dem SV Werder Bremen keine Chance

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Der FC Bayern München hat am 14. Spieltag der Bundesliga 6:1 (4:1) gegen den SV Werder Bremen gewonnen. Jamal Musiala (6.), Serge Gnabry (22., 28., 82.), Leon Goretzka (26.) und Mathys Tel (84.) schossen den Rekordmeister zum klaren Sieg am Dienstagabend. Anthony Jung glich kurzzeitig für die Gäste aus (10.).

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Lucas Hernandez stand erstmals seit dem 4. Bundesliga-Spieltag (1:1 gegen Mönchengladbach) wieder in der Bundesliga-Startelf und ersetzte den verletzten Alphonso Davies. Der erzwungene Wechsel auf der Linksverteidiger-Position war der einzige bei den Bayern. Julian Nagelsmann verzichtete auf Rotation und auch taktisch war mit dem 4-2-3-1-System mit Eric Maxim Choupo-Moting als Speerspitze nach einigen Versuchen zu Saisonbeginn Beständigkeit eingekehrt, die dem Team offensichtlich guttut.

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Niclas Füllkrug, der zehn der 23 Werder-Tore in dieser Bundesliga-Saison erzielt hat, fehlte den Bremern erstmals seit über einem Jahr in einem Pflichtspiel. Oliver Burke ersetzte ihn und stand seit Mai 2017 (damals für Leipzig in Frankfurt) wieder in einem Bundesliga-Spiel in der Startelf. Zudem saß Romano Schmid erstmals seit dem 4. Spieltag nur auf der Ersatzbank, dafür rückte der defensiv stärkere Ilia Gruev auf die Acht und Christian Groß auf die Sechs.

Fantasy Heroes: Serge Gnabry (28 Punkte), Leon Goretzka (17), Noussair Mazraoui (17)

Musiala macht das 1:0 für Bayern - IMAGO/kolbert-press/Christian Kolbert/IMAGO/kolbert-press

Furioser Start

Zuletzt gab es für den FC Bayern vier Bundesliga-Siege in Folge und die Eroberung der Tabellenspitze. Diese Serie sollte auch im Rekordduell mit Werder Bremen fortgeführt werden. Das 111. Aufeinandertreffen begann direkt temporeich und die erste Chance der Bayern landete im Tor: Jamal Musiala leitete seinen Treffer selbst ein, indem er auf der rechten Seite mit Serge Gnabry den Ball gewann und bis in den Strafraum dribbelte. Dort legte er nach links quer auf Sadio Mane, der per Schlenzer an Jiri Pavlenka scheiterte. Den Abpraller fing der Youngster ab und schob nach einem Haken flach ins linke Eck (1:0, 6.). Musiala erzielte dadurch bereits sein 20. Tor in der Bundesliga, nur ein Spieler war bei dieser Marke noch jünger: In den 1960er Jahren Horst Köppel.

Vom frühen Rückstand ließen sich die Bremer nicht beeindrucken und glichen kurz darauf mit dem ersten Torschuss aus: Nach einer schnellen Kombination auf der rechten Seite dribbelte Mitchell Weiser vor den Strafraum und legte links in den Sechzehner auf Anthony Jung, der frei ins lange Eck zum 1:1 schoss (10.). Für Jung war es schon sein zweites Saisontor und für Weiser bereits die siebte Torvorlage (Werder-Bestwert).

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In der 14. Minute wurde Gnabry im Strafraum zu Fall gebracht, nach Überprüfung entschied Schiedsrichter Hartmann auf Elfmeter. Dem nahm sich Choupo-Moting an, der aber an Pavlenka scheiterte. Zu allem Überfluss für den FC Bayern musste dann Mane angeschlagen vom Platz, Leroy Sane ersetzte ihn (20.). Nur zwei Minuten später brachte Gnabry den Rekordmeister wieder in Führung: Leon Goretzkas Schuss vom Sechzehner wurde von Marco Friedl nach links in die Füße von Gnabry abgewehrt. Dieser hatte viel Platz und schlenzte die Kugel perfekt rechts ins Tor (2:1, 22.).

Innerhalb von sechs Minuten nutzten die Bayern Werders mutiges Offensivspiel eiskalt aus und erzielten durch zwei Umschaltmomente zwei Tore: Erst traf Goretzka nach Zuspiel von Joshua Kimmich (3:1, 26.), dann schob Gnabry einen Konter nach Sane-Vorlage zum 4:1 ein (28.). Damit erzielten die Münchener bereits 31 Tore vor der Pause. Kein anderes Team traf insgesamt mehr als 27 Mal in dieser Saison!

Goretzka ist in WM-Form - Adam Pretty/Getty Images

Gnabry in WM-Form

Nach der Pause blieben die Bayern das spielbestimmende Team und hatten in der 54. Minute die nächste Chance. Sane traf dabei aber nur den linken Pfosten. Der Gastgeber schaltete dann zwar einen Gang runter, Gnabry erzielte in der 82. Minute aber sogar noch sein drittes Tor (5:1) und der eingewechselte Mathys Tel besorgte den Endstand (6:1, 84.). Bremen hielt zwar bis zum Abpfiff mutig dagegen, offensiv traten die Gäste aber kaum noch in Erscheinung und mussten sich gegen dominante Bayern geschlagen geben.

Mit dem fünften Bundesliga-Sieg in Folge legte der FC Bayern am Dienstagabend gegen seine Verfolger vor und wird auch als Tabellenführer ins letzte Spiel des Jahres gehen. Bayerns 47 Tore nach 14 Spieltagen sind der zweitbeste Wert der Bundesliga-Historie; 1976/77 waren es zu diesem Zeitpunkt sogar 48 Bayern-Tore.

Dreierpacker Gnabry überragt - IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON/IMAGO/Sven Simon

Spieler des Spiels: Serge Gnabry

Serge Gnabry gab die meisten Torschüsse der Partie ab (fünf) und erzielte zum dritten Mal in seiner Bundesliga-Karriere einen Dreierpack. Gnabry führte die meisten Zweikämpfe bei den Bayern, gewann davon starke 65 Prozent und zog die meisten Sprints aller Spieler an.