Kimmich, Gnabry, Lewandowski, Müller - vier Schlüsselspieler des FC Bayern München - © DFL Deutsche Fußball Liga
Kimmich, Gnabry, Lewandowski, Müller - vier Schlüsselspieler des FC Bayern München - © DFL Deutsche Fußball Liga
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Bayern Münchens Schlüsselspieler im Klassiker gegen Dortmund

Am Samstagabend steht das derzeit größte Duell der Bundesliga auf dem Programm: Bayern München tritt zum Klassiker bei Borussia Dortmund an. Hier erfahrt ihr, auf welche FCB-Stars es besonders ankommt.

Joshua Kimmich

Joshua Kimmich hat sich beim FC Bayern zum unverzichtbaren Führungsspieler entwickelt. Der Nationalakteur verpasste seit April 2018 nur zwei der 77 Bundesliga-Partien des Rekordmeisters, einmal wegen einer Gelbsperre und einmal wegen der Geburt seines zweiten Kindes. Aber nicht nur wegen seiner besonderen Mentalität handelt es sich bei ihm um einen der wichtigsten Männer auf dem Platz, im defensiven zentralen Mittelfeld macht er - früher positionell noch rechts in der Abwehr beheimatet - mittlerweile das Spiel der Münchner.

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Und dabei nimmt Kimmich nicht nur hinten eine wesentliche Rolle ein: Der 25-Jährige beteiligte sich in der neuen Saison bereits an fünf Toren (eins erzielt und vier vorbereitet), das überbieten bei den Bayern nur die Offensivkräfte Robert Lewandowski und Thomas Müller. Pro 90 Minuten war er dabei 105 Mal am Ball.

Serge Gnabry

Schon im Eröffnungsspiel der noch jungen Spielzeit zeigte Serge Gnabry wie immer wieder im letzten Spieljahr seine mittlerweile Weltklasse-Angriffsqualitäten - mit seinem ersten Dreierpack in der Bundesliga. Jüngst beim 2:1 in Köln traf der Nationalstürmer erneut und ist damit wie in der Vorsaison gemeinsam mit Müller momentan zweitbester Bundesliga-Torschütze des Teams von Trainer Hansi Flick.

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In der vergangenen Spielzeit war Gnabry in 46 Pflichtspielen an 37 Treffern beteiligt (23 Tore und 14 Torvorlagen) und hatte dadurch entscheidenden Anteil am Triple-Erfolg des FCB. In der Bundesliga stellte der 25-Jährige mit zwölf Treffern und zehn Assists je neue persönliche Spieljahresrekorde auf. Sehr gut möglich, dass er diese Saison auf noch mehr Scorerpunkte kommt.

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Thomas Müller

Bevor Flick den FC Bayern übernahm, hatte Thomas Müller nur noch eine unwesentliche Rolle beim Club eingenommen. Nachdem der Erfolgscoach dem Weltmeister das Vertrauen geschenkt hatte, lief der wieder zur Höchstform auf. 21 Tore bereitete er vor und stellte damit einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Auch in dieser Spielzeit gab Müller bereits zu vier Treffern die Vorlage und führt die Statistik ligaweit erneut an. Im aktuellen Spieljahr sammelte er schon acht Scorerpunkte und muss in der Bundesliga in dieser Kategorie damit nur Mitspieler Lewandowski den Vortritt lassen.

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Die Fußballwelt darf gespannt sein, welche Erfolge Müller in seiner Karriere noch feiert. Mit neun Deutschen Meisterschaften handelt es sich bei dem 31-Jährigen gemeinsam mit Mannschaftskollege David Alaba und dem mittlerweile in Italien spielenden Ex-Bayer Franck Ribery um den Rekordmeister der Bundesliga-Geschichte. Nur drei Akteure gewannen in der Bundesliga häufiger als er: Oliver Kahn (310 Mal), Manfred Kaltz (291) und Manuel Neuer (273). Müller steht bei 260 Bundesliga-Siegen und stellte damit zuletzt den Vereinsrekord der Münchner ein, Kahn siegte dort ebenfalls 260 Mal.

Robert Lewandowski

Kann Robert Lewandowski noch besser werden? Eine Frage, die die meisten Experten nach der abgelaufenen Saison sicher verneint hätten. Aber: Der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft kann! So sammelte er alleine in seinen letzten drei Einsätzen in der Bundesliga zehn Scorerpunkte, schoss in diesem Zeitraum neun Tore - eine neue historische Bestmarke.

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Mit zehn Bundesliga-Treffern führt Lewandowski die Torschützenliste mittlerweile durchaus standesgemäß erneut an, legte zudem bereits drei Treffer auf - in der vergangenen Spielzeit kam der 32-Jährige insgesamt nur auf vier Assists. Er ist der erste Bundesliga-Spieler überhaupt, der nach fünf Spieltagen schon zehn Tore auf dem Konto hatte. Lewandowski stellt sowieso einen Rekord nach dem anderen auf, wenn überhaupt muss er häufig nur dem legendären Gerd Müller Vorrang lassen: zum Beispiel in Sachen Treffer für die Bayern oder meiste Mehrfachpacks. Überholt hat Lewandowski den "Bomber der Nation" allerdings auch schon in vielen Kategorien - so erzielte der Rekordtorschütze des Klassikers (17 Treffer) bereits 16 Tore für den FCB gegen Dortmund, auf die zweitmeisten kommt Müller mit 14.