Köln - Beachtliche Topdaten, kuriose Fakten und wissenswerte historische Daten - diese 10 Dinge sollten Sie sich über den 19. Spieltag der Bundesliga merken.

1) Kölner Bollwerk

Der 1. FC Köln weiß, worauf es gerade ankommt für einen Aufsteiger, der gegen den Abstieg spielt. Mit einer starken Defensive setzt das Team von Peter Stöger den gegnerischen Mannschaft zu und bietet kaum Räume an. Eine Folge der auf Sicherheit basierenden Taktik sind häufig Spiele ohne viele Treffer. Kein Wunder, dass der FC nun schon fünf Mal in dieser Saison 0:0 gespielt hat - Ligahöchstwert.

2) Trauriges Jubiläum

Das 0:1 gegen den FC Augsburg war für Borussia Dortmund im achten Bundesliga-Duell die erste Niederlage gegen den FCA. Gleichzeitig war es allerdings auch die insgesamt 500. Niederlage in der Dortmunder Bundesliga-Geschichte.

3) Dino überflügelt Newcomer

Durch den 3:0-Erfolg beim SC Paderborn hat der Hamburger SV die Verhältnisse zwischen Gründungsmitglied und Neuling geradegerückt. Zum ersten Mal in dieser Saison steht der HSV nun vor dem SC Paderborn in der Tabelle.

4) Doppeltes Jubiläum und Rekord

Stefan Kießling war beim 1:0-Sieg gegen Hertha BSC nicht nur der Schütze des entscheidenden Tores, er feierte auch ein doppeltes Jubiläum. In 100 Spielen hat der Torjäger nun für Bayer Leverkusen mindestens ein Tor erzielt. Darüber hinaus erzielte er zum 50. Mal in der Bundesliga das wichtige 1:0 - Rekord unter den aktiven Spielern.

5) Heimsieg ausgeschlossen

Wenn der 1. FC Köln und der VfB Stuttgart aufeinandertreffen, dann ist für den gastgebenden Verein ein Dreier einfach nicht drin. Das 0:0 am Mittwochabend war das 17 Spiele der beiden Clubs in Folge, in dem die Heimmannschaft nicht gewinnen konnte. Das ist die längste derartige Serie der Bundesliga-Geschichte.

6) Die "Skripnik-Tabelle"

In Bremen ist sie längst Kult: Die "Skripnik-Tabelle". Nimmt man nur die Ergebnisse, die der SV Werder Bremen in den zehn Spielen eingefahren hat, die unter Skripniks Regie stattfanden, ist das Team ein klarer Anwärter auf die Europapokal-Plätze. Durch das 2:1 bei der TSG 1899 Hoffenheim sind es nun 19 Punkte, die Bremen mit Skripnik eingefahren hat.

7) Die Macht der Eckbälle

Roberto Di Matteo ist ein Pragmatiker. Der Trainer des FC Schalke 04 weiß, dass mitunter eine stabile Leistung in der Defensive und eine gute Standardsituation ausreichen, um Erfolge beim deutschen Rekordmeister zu feiern - den Beweis trat er im Champions-League-Finale 2012 mit dem FC Chelsea an. Beim 1:1 gegen den FC Bayern München am Dienstagabend reichte Schalke 04 sogar eine einzige Ecke im gesamten Spiel, um im Anschluss daran den Ausgleich zu erzielen.

8) Jetzt trifft er auch noch

In der Hinrunde glänzte Kevin De Bruyne vom VfL Wolfsburg vor allem als Vorlagengeber für seine Mitspieler. Im neuen Jahr hat der bärenstarke Offensivspieler nun auch noch den Spaß am Toreschießen entdeckt. Beim 1:1 gegen Eintracht Frankfurt sicherte er seiner Mannschaft einen wichtigen Punkt und erzielte bereits sein drittes Tor in der Rückrunde - so viele wie in der gesamten Hinrunde!

9) Geteilte Punkte

Geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude, aber geteilte Punkte eben nicht doppelte Punkte. Wäre das nämlich der Fall, der 1. FSV Mainz 05 hätte beste Chancen auf die Europa-League-Plätze. Beim 1:1 gegen Hannover 96 gab es für die Rheinhessen schon das zehnte Remis der laufenden Saison - das sind schon jetzt doppelt so viele wie in der Vorsaison und Ligahöchstwert.

10) Der Sechs-Punkte-Mann

Patrick Herrmann entwickelt sich für Borussia Mönchengladbach zu einem echten Sieggarant. Die saisonübergreifend letzten fünf Bundesliga-Spiele, in denen der Offensivspieler traf, gewann die Fohlenelf. In der Rückrunde war dies nun in beiden absolvierten Spielen, dem 1:0 beim VfB Stuttgart und jüngst dem 1:0 gegen den SC Freiburg, der Fall. Ein echter Sechs-Punkte-(Herr-)Mann!

Stefan Schinken und Tobias Anding