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1. FC Union Berlin dreht die Partie beim 1. FSV Mainz 05 und gewinnt mit 2:1

Der 1. FC Union Berlin hat sich mit 2:1 (0:1) beim 1. FSV Mainz 05 durchgesetzt. Die Eisernen drehten das Spiel in der zweiten Hälfte durch zwei Tore von Taiwo Awoniyi (69., 73.). In der ersten Halbzeit hatte Marcus Ingvartsen den Gastgeber in Führung gebracht (39.). Awoniyi gelang der 100. Treffer für Union in der Bundesliga.

Bundesliga Match Facts

Beim 1. FSV Mainz 05 gab es nur eine Änderung in der Startelf im Vergleich zum Spiel in Leverkusen vergangene Woche (0:1), Ingvartsen rutschte gegen seinen Ex-Klub für Jean-Paul Boetius ins Team.

Im Vergleich zum internationalen Auftritt unter der Woche gegen Maccabi Haifa gab es beim 1. FC Union Berlin satte sechs Änderungen in der Startelf, im Vergleich zum letzten Ligaspiel waren es immerhin noch drei. Die Eisernen mischen in den Wettbewerben durch, in der Liga war die Anzahl der Änderungen bislang eher moderat. Und so kamen Paul Jaeckel, Julian Ryerson und Genki Haraguchi für Timo Baumgartl, Christopher Trimmel und  Andreas Voglsammer zum Zug.

Fantasy Heroes: Taiwo Awoniyi (19 Punkte) Julian Ryerson (13), Max Kruse (12)

Die erste Hälfte ging ruhig los. Beide Teams mit leichten Vorstößen, aber erst einmal ging es darum, den Rhythmus zu finden und sich zu sortieren. Trotzdem musste Mainz schon früh in der ersten Hälfte einen Rückschlag hinnehmen: Jeremiah St. Juste fiel nach einem Zweikampf mit Awoniyi verletzt aus.

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Awoniyi macht das 100. Bundesliga-Tor für Union Berlin - Alex Grimm/Getty Images

Mainz dreht Spielverlauf

Bis dahin hatten die Gäste aus Berlin etwas mehr vom Spiel, nennenswerte Chancen sprangen nicht heraus. Doch mit laufender Spieldauer fanden die 05er ihre Linie, kamen zu einer kleinen Druckphase und belohnten sich mit dem zwischenzeitlichen 1:0 (39.). Verantwortlich dafür zeichnete Ingvartsen, den Svensson ja neu in die Partie genommen und der seinen ersten Startelfeinsatz für Mainz hatte. Ebenso am Treffer beteiligt war David Nemeth, der für St. Juste in die Partie gekommen war und zuvor den Ball erobert hatte.

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Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Und die große Frage war, wie Union sich jetzt auf das Spiel einstellen würde. Schließlich bevorzugen die Köpenicker für gewöhnlich ein schnelles Umschaltspiel, jetzt mussten sie aber das Spiel machen.

Awoniyi macht den 100. Treffer für Union in der Bundesliga

Und Mainz zog sich mehr und mehr zurück, ließ den Gegner agieren, der nach einer Stunde zu seiner größten Möglichkeit kam. Max Kruse steckte durch auf Awoniyi, der aber aus kurzer Distanz leicht verzog und neben das Tor traf. Kurz darauf hatte Kruse selbst eine Schussmöglichkeit, aber auch er setzte den Ball knapp neben den Pfosten.

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Kurz darauf belohnte sich Berlin dann aber. Binnen vier Minuten drehten die Köpenicker das Spiel. Zunächst ein typischer Angriff der Fischer-Elf: Sie lockte den Gegner raus, eroberte den Ball und schaltete dann schnell um. Kruse steckte durch, Awoniyi setzte sich im Laufduell mit Silvan Widmer durch und war dann frei vor Robin Zentner (63.). Union Berlin hatte gleich doppelt Grund zur Freude, denn neben dem Ausgleich erzielte der Angreifer auch das 100. Bundesliga-Tor für den Verein.

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Wenig später stand Awoniyi dann wieder im Mittelpunkt. Denn binnen vier Minuten hatte er die Partie im Alleingang gedreht. Nach einem Einwurf in der eigenen Hälfte gab es einen weiten Ball nach vorne, den Stefan Bell in seinem 200. Bundesliga-Spiel - alle im Trikot der Mainzer - unglücklich per Kopf verlängerte. Und wieder war der Berliner durch (73.).

In der Nachspielzeit hatte Widmer dann noch eine Kopfballmöglichkeit zum Ausgleich (90.+1), doch ihm rutschte der Ball über den Scheitel und so blieb es beim 2:1 für Union Berlin, das die letzten Sekunden sogar noch in Überzahl war, da Dominik Kohr mit Gelb-Rot kurz vor dem Schlusspfiff vom Platz gestellt wurde.

In dieser Szene scheiterte Awoniyi noch - /

Spieler des Spiels: Taiwo Awoniyi

Taiwo Awoniyi gab die meisten Torschüsse der Partie (4) ab und schnürte im 40. Bundesliga-Spiel seinen ersten Doppelpack. Schon jetzt hat er mit fünf Toren seinen Saisonrekord in der Bundesliga eingestellt.