2. Bundesliga

Der Hamburger SV entführt mit einem 3:2 drei Punkte vom SC Paderborn 07

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Der Hamburger SV hat den SC Paderborn 07 mit 3:2 (2:1) besiegt. Robert Leipertz (3.) eröffnete für Paderborn und legte einen zweiten Treffer nach. Robert Glatzel (23.) und Jean-Luc Dompe (45.+1) drehten das Spiel noch vor der Pause. Dann traf erneut Leipertz (51.) zum Ausgleich. Benes sorgte für den Siegtreffer des HSV (69.). Jean-Luc Dompe war an allen drei HSV-Treffern direkt beteiligt.

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Der Hamburger SV bejubelt das zwischenzeitliche 2:1 von Matchwinner Jean-Luc Dompe - IMAGO/Ulrich Hufnagel/IMAGO/Ulrich Hufnagel

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Der SC Paderborn 07 wechselte gleich vier Mal. Lukas Kwasniok brachte Uwe Hünemeier, Maximilian Rohr, Sirlord Conteh und Marvin Pieringer, stellte dabei etwas um. Der SCP spielte im 3-4-3 mit Marcel Hoffmeier als rechtem und Julian Justvan als linkem Flügel. Hünemeier und Rohr ergänzten Jannis Heuer in der Dreierkette. Conteh und Pieringer reihten sich mit Robert Leipertz in die Offensive ein. Tobias Müller, Raphael Obermair, Dennis Srbeny und Felix Platte standen nicht in der ersten Elf.

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Der Hamburger SV tauschte nur zwei Mal. Laszlo Benes kam im gewohnten 4-3-3 für Anssi Suhonen in die Doppel-Acht mit Ludovit Reis. Zudem ersetzte Topstürmer Robert Glatzel Ransford-Yeboah Königsdörffer in der Spitze.

Paderborn startet früh, HSV kontert vor der Pause

Die Schwarz-Blauen kamen besser ins Spiel. Nach zwei Minuten brachte Florent Muslija einen Freistoß von halblinks direkt aufs Tor, doch Daniel Heuer Fernandes parierte den Ball gegen die Querlatte. Daraus entstand ein Einwurf auf der linken Seite. Pieringer kam an den Ball, dribbelte drei Hamburger aus und zog ins Zentrum. Dort nahm ihm Leipertz den Ball vom Fuß und schoss – Tor! Der war nicht haltbar für Heuer Fernandes – 1:0 (3.).

Der HSV erholte sich nur langsam von dem Schock, wurde aber immer besser. Doch auch die nächste Chance gehörte Paderborn – diesmal setzte Leipertz Pieringer in Szene, der scheiterte am HSV-Keeper (22.). Nur eine Minute später war es dann soweit. Jean-Luc Dompe dribbelte von links an und flankte. Im Zentrum stieg Glatzel ausgerechnet gegen den Leihspieler vom HSV Rohr am höchsten und köpfte zum Ausgleich ein – 1:1 (23.).

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Danach ergab sich ein ausgeglichenes Spiel mit einem hitzigen Halbzeitende voller Chancen. Zunächst kamen Sonny Kittel und Benes zu einer Doppelchance (45.), aber Jannik Huth im SCP-Tor blieb Sieger. Im direkten Konter verlor Conteh sein Eins-gegen-Eins mit Heuer Fernandes – erneut knallte die Parade des HSV-Keepers an den Querbalken (45.). Dann ging es wieder in die andere Richtung – Dompe dribbelte erneut von links an. Statt der Flanke entschied er sich diesmal aber für den Fernschuss vom Strafraumeck und versenkte den Ball mit einem traumhaften Abschluss neben dem langen Pfosten im Tor – 2:1 (45.+1)!

Laszlo Benes bejubelt seinen 3:2-Siegtreffer - IMAGO/Ulrich Hufnagel/IMAGO/Ulrich Hufnagel

Ausgeglichene zweite Hälfte

In der zweiten Hälfte legten dann erneut die Paderborner schnell ein Tor nach. Bei einer Hoffmeier-Flanke von rechts wurde Contehs Abschluss geblockt. Pieringer wollte den Ball dann verarbeiten, doch bekam ihn rausgespitzelt. Im Rückraum wartete aber Leipertz, der einfach abzog und den Ball links ins Tor setzte – 2:2 (51.).

Dann war wieder Dompe an der Reihe. Erneut dribbelte er links am Strafraumeck nach innen, diesmal spielte er einen Flachpass die Linie entlang. Dort stand Benes bereit, zog direkt ab und zirkelte den Ball rechts ins Tor – 3:2 (69.)! Dompe war damit an allen drei HSV-Toren direkt beteiligt. Jedes Mal dribbelte er im Stile Arjen Robbens von außen nach innen.

Kurz vor Schluss hätte dann der eingewechselte Platte noch die Möglichkeit auf den Lucky Punch gehabt. Pieringer verlängerte eine Flanke von Justvan per Kopf an den zweiten Pfosten, doch das überraschte den SCP-Stürmer offenbar. Platte traf den Ball nicht kontrolliert und vergab somit frei vor dem Tor (90.+3).