2. Bundesliga

2:1! - 1. FC Heidenheim 1846 mit dem Lucky Punch gegen Fortuna Düsseldorf

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Eine sehr intensive Partie zwischen dem 1. FC Heidenheim und Fortuna Düsseldorf konnte das Heimteam dank eines späten Siegtreffers knapp mit 2:1 (1:0) für sich entscheiden. Das Team von Frank Schmidt ging durch ein Eigentor von Matthias Zimmermann nach einer Ecke in Führung (23.). Die Fortuna kam in der zweiten Halbzeit, ebenfalls nach einer Ecke, zum verdienten Ausgleich durch Dawid Kownacki (59.). Die Fortuna blieb spielbestimmend, aber Heidenheim gelang durch Tim Kleindienst wenige Minuten vor dem Ende der Lucky Punch (87.), sodass sein Team zumindest über Nacht die Tabellenführung übernommen hat.

Bundesliga Match Facts

Am Freitagabend stand ein Verfolgerduell in der Voith-Arena an: Der 1. FC Heidenheim empfing Fortuna Düsseldorf und vor der Partie war klar, dass der Sieger dieses Spiels zumindest über Nacht die Tabellenführung in der 2. Bundesliga übernehmen würde. Beide Teams sind sehr gut in die Saison gestartet und angesichts der guten Form sahen die beiden Trainer, Frank Schmidt auf Seiten der Heidenheimer und Daniel Thioune bei der Fortuna, keinen Grund ihre Startformationen im Vergleich zur letzten Woche zu verändern.

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Beiden Teams war zu Spielbeginn der Respekt vor den gegnerischen Offensivreihen anzumerken. Fortuna investierte etwas mehr, versuchte das Spielaufzubauen. Die Heidenheimer pressten hingegen hoch und störten den Gast sehr früh. Die erste nennenswerte Offensivaktion hatte die Fortuna, als Daniel Ginczek den Ball auf Höhe der Strafraumlinie quer zu Marcel Sobottka, dessen Schuss knapp über das Tor ging (10.). Kurz nachdem auch die Heidenheimer einen ersten Abschluss verzeichneten (Thomalla, 14.), gab es die erste Großchance der Partie: Ginczek spielte einen überragenden Steckpass in den Lauf von Dawid Kownacki, der an Heidenheim-Torwart Kevin Müller vorbeiging, das Tor aber aus spitzem Winkel nicht traf (15.).

Die Spieler des 1. FC Heidenheim feiern die 1:0-Führung gegen Fortuna Düsseldorf - IMAGO/Markus Fischer/IMAGO/Passion2Press

Fortuna kommt verdient zum Ausgleich

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Nach 23 Minuten nutzten die Gastgeber einen Eckball zur Führung. Jan-Niklas Beste brachte die Flanke auf den ersten Pfosten zu Stürmer Tim Kleindienst, der per Kopf an den zweiten Pfosten weiterleitete. Dort kämpften Beck und Matthias Zimmermann um den Ball. Vom Oberkörper des Düsseldorfers ging der Ball letztlich ins eigene Tor. Mit der Führung im Rücken wurde die Heidenheimer druckvoller und konnten die Gäste einige Zeit am eigenen Strafraum einschnüren, doch die Fortuna-Defensive hielt dagegen. Nach etwa 30 Minuten konnte sich der Gast auch wieder etwas mehr in der Offensive zeigen: Eine Kopfballablage von Kownacki brachte Peterson auf das Heidenheimer Tor, doch Kevin Müller war auf dem Posten (37.). Die Heidenheimer gingen als Spitzenreiter in die Halbzeitpause.

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In der zweiten Halbzeit blieb die Partie laufintensiv. Heidenheim zog sich etwas weiter zurück, presste nicht mehr ganz so hoch und die Fortuna suchte die Lücke im Abwehr-Verbund des Heimteams. Es waren dann aber die Heidenheimer, die das erste Ausrufezeichen im zweiten Abschnitt setzten: Bei einer Kontersituation brachte Kleindienst den Ball zu Adrian Beck, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und den Ball aus rund 20 Metern an die Latte schoss (56.). Auch zwei Minuten später war es Beck, der gefährlich wurde. Seinen Schuss vom rechten Fünfereck konnte Florian Kastenemeier aber parieren.

Kleindienst mit dem Lucky Punch!

Genau in diese kurze Druckphase der Heidenheimer kam dann aber die Fortuna zum Ausgleich. Eine Ecke von rechts flog an den zweiten Pfosten, wo Ginczek den Ball zurück ins Zentrum köpfte. Dort tauchte der freie Kownacki zwei Meter vor dem Tor auf und hatte keine Mühe den Ball einzuschieben (59.). Es entwickelte sich nun ein offenes und noch intensiveres Spiel, mit leichten Vorteilen für die Fortuna. Die musste aber in der 65. Minute den zweiten verletzungsbedingten Wechsel vollziehen: Nach Jordy de Wijs, der in der ersten Halbzeit durch Christoph Klarer ersetzt wurde, musste nun Top-Stürmer Ginczek raus. Für ihn kam Routinier Rouwen Hennings in die Partie. Zehn Minuten später musste auch Jorrit Hendrix die Partie verletzungsbedingt beenden, Shinta Appelkamp kam ins Spiel.

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In der Schlussviertelstunde war weiterhin die Fortuna das aktivere Team, konnte sich aber zumeist nicht bis in den Heidenheimer Strafraum durchspielen. Stattdessen kamen die Heidenheimer zum Lucky Punch: Eine Flanke Föhrenbach-Flanke von links landete bei Tim Kleindienst am zweiten Pfosten, der ins Zentrum zum eingewechselten Stefan Schimmer legte. Von dort prallte der Ball zurück zu Kleindienst, der aus spitzem Winkel zur erneuten Führung traf (87.). Mit viel Kampf und Leidenschaft brachten die Heidenheimer die knappe Führung anschließend über die Zeit und darf sich zumindest für einen Tag über die Tabellenführung freuen. Der 1. FC Heidenheim reist nächste Woche am Samstag in den Wildpark zum Karlsruher SC. Die Fortuna empfängt Hansa Rostock zum Top-Spiel am Samstagabend.

Fortuna Düsseldorf feiert den 1:1-Ausgleich gegen den 1. FC Heidenheim - IMAGO/H. Langer/IMAGO/Langer