(v.l.n.r.) Ihlas Bebou, Denis Zakaria und Marcel Heller laufen der Konkurrenz davon - © DFL DEUTSCHE FUSSBALL LIGA
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Bundesliga

Bebou, Zakaria & Co.: Diese Bundesliga-Spieler hält keiner auf

Köln - Die Bundesliga-Saison 2017/18 ist vorbei. bundesliga.de nimmt die zurückliegenden 34 Spieltag noch einmal in verschiedenen Kategorien genau unter die Lupe und präsentiert die auffälligsten Akteure. Teil 6: Die Bundesliga-Spieler mit der höchsten Spitzengeschwindigkeit.

Wieselflink und zweikampfstark

>>> Teil 1: Die Spieler mit den meisten Torschüssen

>>> Teil 2: Die Spieler mit der besten Passquote

>>> Teil 3: Die Spieler mit der besten Zweikampfquote

>>> Teil 4: Die Torhüter mit den meisten gehaltenen Schüssen

>>> Teil 5: Die Spieler mit den meisten Torschussvorlagen

>>> Teil 7: Diese Spieler dribbeln am liebsten

>>> Teil 8: Max, Kimmich & Co.: Das sind die Flankengötter der Bundesliga

Sie sind für ihre Gegenspieler kaum zu halten. Wenn sie den Turbo zünden, wird es für den Gegner gefährlich. Aber nicht nur offensiv sind schnelle Spieler im Kader wichtig. Auch defensiv ist Schnelligkeit ein wichtiges Kriterium. Allerdings hat es mit Ömer Toprak nur ein Abwehrspieler in die Top-5 geschafft.

Ihlas Bebou von Hannover 96 ist der schnellste Spieler der Bundesliga. 35,25 km/h ist der höchste Wert, der bei einem Spieler in dieser Saison gemessen wurde. Der 24 Jahre alte Flügelflitzer läuft seinen Gegenspielern aber nicht nur davon, auch seine Zweikampfstärke zeichnet ihn aus: Bebou gewann gute 53 Prozent seiner Duelle, weshalb er für Trainer André Breitenreiter im Kampf um den Klassenerhalt ein wichtiger Spieler war.

Video: Die Bundesliga-Stars hautnah

Er ist mit 21 Jahren der jüngste Stammspieler bei Borussia Mönchengladbach. Denis Zakaria kam in 30 Bundesliga-Spielen für die Fohlen zum Einsatz, 29 Mal davon von Beginn an. Warum Dieter Hecking auf den Youngster im defensvien Mittelfeld gesetzt hat, ist ganz klar: Zakaria ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 35,07 km/h der zweitschnellste Spieler der Bundesliga. Keine schlechte Premieren-Saison für den Schweizer Nationalspieler, der im Sommer von den Young Boys Bern nach Mönchengladbach kam, und sich direkt einlebte.

Oldie Heller läuft der Konkurrenz davon

Ebenfalls auf dem zweiten Rang steht Marcel Heller, der mit dem FC Augsburg eine herausragende Saison spielte. Der Angreifer ist zwar schon 32 Jahre alt, der Konkurrenz läuft er aber immer noch davon. 35,07 km/h wurden bei Heller als Maximalgeschwindigkeit gemessen. Im Schnitt zog der Augsburger 34 Sprints pro Spiel an, so viele wie kein anderer seine Mitspieler. Und das, obwohl er häufig nur Einwechselspieler war.

Video: Augsburg feiert den Klassenerhalt

Toprak ist der schnellste Abwehrspieler

Wenn es um die schnellsten Spieler in der Bundesliga geht darf natürlich einer nicht fehlen: Timo Werner. 13 Tore und sieben Vorlagen sprechen für den Angreifer von RB Leipzig, der im Schnitt 29 Sprints in 90 Minuten anzog und damit die zweitmeisten seiner Mannschaft (nur Augustin hat mehr) vorzuweisen hat. Der 22-jährige Nationalspieler kommt auf eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 35,02 km/h, die ihm im schnellen Umschaltspiel der Leipziger ein ums andere Mal von Vorteil waren.

Doch nicht nur in der Offensive sind schnelle Leute gefragt, auch Abwehrspieler müssen schnelle Beine haben. Die schnellsten hat mit einer Spitzengeschwindigkeit von 35 km/h Ömer Toprak von Borussia Dortmund. Kein anderer Abwehrspieler in der Bundesliga kommt an diesen Wert heran. Wohl auch deshalb kam der Innenverteidiger des BVB in seinen 26 Einsätzen mit nur einer Gelben Karte aus - auf Grund seiner Geschwindigkeit geht er vielen Duellen bereits aus dem Weg.

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Die schnellsten Spieler der Bundesliga

Mit Bakery Jatta hat es auch noch ein sechster Spieler in die Top-5 geschafft. Wie Dortmunds Toprak erreichte der Rechtsaußen des Hamburger SV eine maximale Spitzengeschwindigkeit vom 35 km/h. Der 19 Jahre alte Nachwuchsspieler des HSV kam in dieser Saison auf insgesamt zehn Einsätze (acht Mal als Joker). Vor allem in der Schlussphase der Saison gehörte er zu den Spielern, die bei den Norddeutschen bis zum letzten Spieltag die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrecht erhielten.