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23.05. 18:30
Felix Magath: "Wir haben gekämpft und uns dafür belohnt." - © Maja Hitij/Getty Images
Felix Magath: "Wir haben gekämpft und uns dafür belohnt." - © Maja Hitij/Getty Images
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Die Trainerstimmen zum 31. Spieltag

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Das sagen die Coaches zu den Leistungen ihrer Teams am Bundesliga-Wochenende.

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Hertha BSC - VfB Stuttgart 2:0 

Felix Magath (Hertha): "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Warum wir nach dem 1:0 später das Spiel abgegeben haben, weiß ich nicht. Der VfB hat die Initiative übernommen und verfügt über großes Potenzial. In der zweiten Halbzeit haben wir gekämpft und uns dafür belohnt. Ein glücklicher Erfolg, weil der VfB mehr Spielanteile hatte."

Pellegrino Matarazzo (Stuttgart): "Das hat einfach nicht gereicht. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, waren viel zu passiv. Da gibt es für mich keine Ausreden. Wir haben uns im weiteren Spielverlauf gefangen, waren aber nicht präzise genug im eigenen Ballbesitz."

VfL Bochum - FC Augsburg 0:2

Markus Gellhaus (Bochum): "Glückwunsch an den FC Augsburg zum Sieg. Wir haben uns sehr viel vorgenommen. Jeder wusste, dass wir mit einem Sieg den Klassenerhalt schaffen können. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, was Leistungsbereitschaft und Identität angeht. Wir waren aber im Spielaufbau und speziell im letzten Drittel zu ungenau. Wir haben viele Fehler gemacht und den Gegner so nicht vor entscheidende Probleme gestellt. Das war der Knackpunkt neben den individuellen Fehlern, die zu den Gegentreffern geführt haben."

Markus Weinzierl (Augsburg): "Wir haben den Plan perfekt umgesetzt. Mit der Fünferkette waren wir defensiv sehr stabil, haben nur wenig zugelassen, in den Kontern waren wir gefährlich, in der Anfangsphase waren wir im Positionsspiel verbessert und zum richtigen Zeitpunkt haben wir die Tore gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann richtig gut gefightet. Das ist ein riesen Kompliment wert."

FC Bayern München - Borussia Dortmund 3:1

Julian Nagelsmann (Bayern): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht und sind verdient Meister geworden. Ich bin sehr zufrieden. Wenn wir heute nicht gewonnen hätten, wäre es ein kleiner Dämpfer gewesen. Der Rahmen hat heute gegen Dortmund sehr viel vorgegeben. Das Jahr war nicht ganz so leicht. Ich bin froh, dass wir es jetzt mit dem Meistertitel gekrönt haben. Wir haben in den letzten zwei Wochen sehr viel analysiert, jetzt muss man mal zwei Tage Fünfe gerade sein lassen. Die Jungs haben, wenn es drauf ankam, sehr gut geliefert. In der Meisterschaft waren wir in den entscheidenden Momenten da."

Marco Rose (Dortmund): "In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Angriffe zu Ende gespielt und Abschlüsse gehabt. Das hat in der ersten Halbzeit gefehlt. Da konnten wir uns immer wieder lösen, haben aber einfach keine Abschlüsse gehabt. Dazu machen wir einen ganz einfachen Fehler, legen dem Gegner das 2:0 auf. Das 1:0 war auch zu vermeiden, da steht Gnabry zu frei. In der zweiten Halbzeit konnten wir es offener gestalten."

RB Leipzig - 1. FC Union Berlin 1:2

Domenico Tedesco (Leipzig): "Ich denke, der Sieg für Union war am Ende nicht ganz unverdient. Wir haben sechs neue Spieler in die Startelf gebracht – dennoch war Berlin etwas spritziger, etwas frischer und wollte den Sieg etwas mehr. In der zweiten Halbzeit hatten wir mit dem Schuss von Dani Olmo und dem Pfostentreffer von Nordi Mukiele die Chance, den Sack zuzumachen. Das hat nicht geklappt und Union das Spiel durch zwei eingewechselte Spieler gedreht."

Urs Fischer (Union): "Die Mannschaft war unermüdlich, sie hatten eine riesige Mentalität. Eigentlich müsstest du nach der ersten Halbzeit führen, passt einmal nicht auf und schon liegst du zurück. Sie haben nicht aufgegeben, alles reingehauen und ich bin froh, dass sie sich am Ende für ihre Leistung belohnt haben."

SpVgg Greuther Fürth - Bayer 04 Leverkusen 1:4 

Stefan Leitl (Fürth): "Ich glaube, übers Spiel brauche ich heute nicht so viel sprechen. Es war wie soft: Wir kommen gut ins Spiel, wir gehen in Führung. Wir haben dann viel Pech beim 1:1. Das 2:1 schenken wir durch einen individuellen Fehler selbst ab. Dann ist es schwer gegen Leverkusen. Trotzdem hat meine Mannschaft wieder Moral bewiesen, sie hat immer versucht, Lösungen zu finden, um nach vorne zu spielen. Die eine oder andere Situation vorne können wir noch klarer herausspielen. Es fühlt sich nicht gut an, den Abstieg heute hinnehmen zu müssen."

Gerardo Seoane (Leverkusen): "Wir haben den frühen Rückschlag zum Glück schnell verkraftet. Es war keine Topleistung von uns, was die spielerische Linie angeht. Auch die Arbeit gegen den Ball und unser Pressing waren über weite Strecken nicht ideal. Aber das Resultat hat gestimmt. Unser Mitgefühl gilt Fürth, es ist sicher ein schwieriger Tag für den Club. Fürth hat die ganze Saison über versucht, attraktiven Fußball zu spielen! Es ist beeindruckend, wie die Zuschauer hier den Verein trotz Abstieg gefeiert haben."

1. FC Köln - DSC Arminia Bielefeld 3:1 

Steffen Baumgart (Köln): "Das Ergebnis war das, was wir uns vorgestellt haben. Vieles hat heute aber nicht gepasst. In einigen Situationen war Bielefeld näher am 2:2 dran, als wir am 3:1. Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein. Am Ende sehen wir aber auch, dass wir noch einen Weg vor uns haben."

Marco Kostmann (Bielefeld): "Vom Auftritt und Engagement war das in Ordnung heute, aber das ist auch das Mindeste, was wir von uns erwarten können. Wir haben die Chance aufs 2:2 und das wäre dann für die Leistung, die wir auf die Platte gebracht haben, auch in Ordnung gewesen. Da sieht man dann auch im Moment den entscheidenden Unterschied: Köln hat einen Lauf und macht dann im Konter eben noch das 3:1. Wir werden weiter an unserem Selbstverständnis arbeiten."

SC Freiburg - Borussia Mönchengladbach 3:3

Christian Streich (Freiburg): "Die Jungs sind extrem enttäuscht. Aber wir waren in der Saison auch schon effizient. Heute war die Effizienz von Gladbach deutlich besser. Die Mannschaft hat eine großartige Mentalität gezeigt. Wichtig war, nach dem 0:2 die Struktur zu halten. Das ist uns gelungen. Und die Zuschauer haben uns wahnsinnig geholfen."

Adi Hütter (Gladbach): "In der ersten Halbzeit war ich mit dem Auftritt grundsätzlich zufrieden. Wir wollten kompakt stehen und mit Kontern zum Erfolg kommen, das ist uns ganz gut gelungen. Nach der Pause ist der Anschlusstreffer für die Freiburger leider viel zu schnell gefallen. Sie haben dann viel Druck gemacht, und wir haben es nicht mehr geschafft, für die nötige Entlastung zu sorgen. Trotz des 2:3-Rückstands hat die Mannschaft aber bis zum Schluss um den Ausgleich gefightet, der Lars Stindl dann kurz dem Abpfiff noch gelungen ist. In unserer aktuellen Situation ist es ein ganz wichtiger Punkt gegen einen sehr guten Gegner, auch wenn wir das Spiel nach der 2:0-Führung natürlich lieber für uns entschieden hätten."

Eintracht Frankfurt - TSG 1899 Hoffenheim 2:2

Oliver Glasner (Frankfurt): "Das 2:2 geht in Ordnung. Beide Mannschaften hatten gute Torhüter und auch jeweils eine gute Chance zum Sieg. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir wollten zeigen, dass wir die Bundesliga nicht abschenken, die Mannschaft gibt alles. Nach unserer Führung sind wir etwas zu passiv gewesen. Deshalb ist auch noch der verdiente Ausgleich für Hoffenheim gefallen."

Sebastian Hoeneß (Hoffenheim): Wir haben ein ansehnliches Spiel gesehen. Wir sind gut reingekommen und konnten das intensive Pressing der Frankfurter ausbalancieren. Nach der Führung hatten wir sogar noch eine weitere Chance durch Munas Dabbur, aber Kevin Trapp hielt da leider sehr gut. Der Verlauf der ersten Hälfte wurde dann leider verändert. Wir machen den Ball nicht fest, kassieren eine Ecke und dann fällt der Ausgleich. Danach war das Spiel in der zweiten Hälfte offen. Wir hatten, glaube ich, die größeren Chancen. Aber auch Frankfurt war gefährlich. Das 1:2 war aus unserer Sicht brutal bitter, weil wir selbst einen Konter hätten fahren können. Wir haben aber nicht aufgegeben und auch noch das verdiente 2:2 erzielt."

VfL Wolfsburg - 1. FSV Mainz 05 5:0

Florian Kohfeldt (Wolfsburg): "Es war für uns ein sehr wichtiger Sieg, vor allem in der ersten Halbzeit haben wir es durchgezogen. Wobei man auch sagen muss, bei der Torchance von Mainz nach dem 1:0, weiß ich nicht, was sonst passiert, wenn Koen Casteels nicht so überragend hält. Nach dem Seitenwechsel haben wir das Spiel zu Ende gespielt. Tabellarisch tut uns dieser Sieg sehr gut und wir wollen in Stuttgart versuchen, auch rechnerisch den Klassenerhalt fix zu machen."

Bo Svensson (Mainz): "Unsere Leistung war in der ersten Halbzeit in allen Bereichen eine absolute Frechheit. Das hatte nichts mit Bundesliga-Fußball zu tun. Das Ergebnis ist sehr bitter und wir müssen dieses Spiel intern sehr deutlich besprechen."