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VfB Stuttgart gewinnt 3:1 beim Sport-Club Freiburg

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Der VfB Stuttgart ist endgültig in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Schwaben siegten beim Sport-Club Freiburg, der mehr als 70 Minuten in Unterzahl spielen musste, mit 3:1 (2:1). Deniz Undav (3.) und Chris Führich (7.) brachten den VfB früh in Führung. Dann sah Merlin Röhl wegen Foulspiels die Rote Karte (18.). Lukas Kübler konnte noch einmal verkürzen (45.+11), doch Maximilian Mittelstädt machte alles klar (74.).

Bundesliga Match Facts

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Der VfB Stuttgart feiert damit den zweiten Sieg in Folge und sichert den dritten Tabellenplatz. Für den Sport-Club Freiburg war es die zweite Niederlage in Serie, wodurch sie im Rennen um die Europapokalplätze zurückfallen.

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Nach einem Spiel Gelb-Sperre und zwei Partien als Einwechselspieler stand Nicolas Höfler erstmals im Jahr 2024 in der Startelf des Sport-Club Freiburg. Zudem kehrten Manuel Gulde nach Gelb-Rot-Sperre und Roland Sallai nach Erkrankung zurück in die Anfangsformation. Nach seiner langwierigen Armverletzung stand auch Christian Günter erstmals seit dem 19. August (erster Spieltag in Hoffenheim) wieder im Kader, wurde später auch eingewechselt. Beim VfB Stuttgart stand Leonidas Stergiou erstmals in einem Pflichtspiel in der Anfangself. Zudem kehrte Atakan Karazor nach abgesessener Gelb-Sperre zurück ins Team.

Fantasy Heroes: Deniz Undav (22 Punkte), Lukas Kübler (13), Chris Führich (12)

Lukas Kübler steigt am höchsten und köpft zum 1:2 ein - Christian Kaspar-Bartke

Zwei frühe Tore für den VfB

Den Gästen gelang ein Einstand nach Maß, denn schon mit dem ersten Schuss des Tages gingen sie in Führung. Nach einem tollen Pass von Waldemar Anton über 40 Meter marschierte Deniz Undav allein aufs Tor zu und traf aus rund 16 Metern zum 1:0 (3.). Nur vier Minuten später legte Chris Führich nach einem Doppelpass mit Undav zum 2:0 nach (7.). Nie zuvor hatte Freiburg in seiner Bundesliga-Geschichte zuhause so früh mit 0:2 zurückgelegen. Doch es kam noch bitterer. Denn nur elf Minuten nach dem 0:2 waren die Breisgauer nur noch zu Zehnt. Merlin Röhl sah nach einer Grätsche gegen Maximilian Mittelstädt die Rote Karte (18.).

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Stuttgart war nun das klar überlegene Team und erspielte sich weitere Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Langsam arbeitete sich aber auch der Sport-Club in die Partie und gestaltete diese immer offener. Nach zwei Unterbrechungen ließ Schiedsrichter Daniel Siebert elf Minuten nachspielen. Und das nutzten die Hausherren, als Lukas Kübler nach einer Ecke von Vincenzo Grifo zum 1:2 einköpfte (45.+11).

Mittelstädt macht alles klar

Nach dem Wechsel konnte Freiburg das Spiel offener gestalten. In den ersten 20 Minuten machten die Hausherren trotz Unterzahl sogar Druck, griffen früh an. Bis auf einen Kopfball von Matthias Ginter nach einem Grifo-Freistoß kam dabei aber nichts Zählbares heraus (73.). Stuttgart hielt sich lange zurück, ließ den Gegner mitspielen. Einzig ein Kopfball von Undav sorgte für Gefahr (71.).

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Doch dann schlugen die Schwaben zu. Doppelpass Mittelstädt mit Undav auf der linken Seite, dann lupfte Mittelstädt den Ball frech aus spitzem Winkel über Noah Atubolu zum 3:1 (74.). Nach mehr als vier Jahren traf Mittelstädt mal wieder in der Bundesliga. Es war erst sein drittes Bundesliga-Tor überhaupt. Freiburg hatte danach noch eine Großchance durch Michael Gregoritsch, doch dessen Kopfball wurde auf der Linie geklärt (90.+2).

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Chris Führich bejubelt seinen Treffer zum 2:0 für den VfB - Christian Kaspar-Bartke

Spieler des Spiels: Deniz Undav

Deniz Undav sammelte nach seinem Dreierpack in der Vorwoche gegen Leipzig in Freiburg erneut drei Scorer-Punkte (ein Tor, zwei Torvorlagen). Zwei Torvorlagen in einem Bundesliga-Spiel waren für ihn eine Premiere. Mit 32,7 km/h war er zudem schnellster Spieler der Partie.

Früh getroffen: Deniz Undav feiert sein 1:0 - THOMAS KIENZLE