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Wer wird der Spieler des Monats März 2021?

Auch in dieser Saison verleiht die Bundesliga die offizielle Auszeichnung des Spielers des Monats. Die Wahl wird von der DFL Deutsche Fußball Liga seit 2018/19 in Kooperation mit dem offiziellen Lizenzpartner EA SPORTS durchgeführt. Für den Monat März sind Robert Lewandowski, Wout Weghorst, Thomas Müller, Filip Kostic, Leon Goretzka und Christopher Nkunku nominiert.

Die Vergabe beruht auf einem zweistufigen Auswahlverfahren, in dem sowohl die individuellen Leistungsdaten der Spieler als auch das Votum von Fans und Experten berücksichtigt werden.

Ausschlaggebend für die Berücksichtigung eines Spieltags ist, in welchem Monat der Samstag des Spieltags liegt - in diesem Fall beziehen beziehen sich alle Daten auf die Leistungen am 24., 25. und 26. Spieltag.

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Robert Lewandowski (FC Bayern München)

Es vergeht derzeit kaum ein Spieltag, an dem Robert Lewandowski nicht einen Bundesliga-Rekord knackt. Im März gab es in dieser Hinsicht gleich mehrfach Grund zum Feiern für den Mittelstürmer des FC Bayern München: Mit seinen insgesamt sieben Treffern an den Spieltagen 24 bis 26 zog der Pole nicht nur an Klaus Fischer vorbei und sicherte sich den alleinigen zweiten Platz in der ewigen Torjägerliste der Bundesliga, er schraubte sein Torekonto in der Bundesliga auch auf 35 Saisontreffer – persönliche Bestmarke!

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Besonders beeindruckend war dabei sein Hattrick gegen den VfB Stuttgart: Erst als zweiter Bundesliga-Spieler nach Ulf Kirsten 1997 war es ihm gelungen, mit einer Mannschaft in Unterzahl drei Treffer zu markieren. Nun winkt das nächste große Ziel: Der ewige Tor-Rekord von Gerd Müller aus der Saison 1971/72, als der "Bomber der Nation" gleich 40 Mal traf. Behält Lewandowski auch nach seiner Zwangspause wegen einer Knieverletzung diese Quote bei, ist es durchaus möglich, dass der Weltfußballer im Saisonendspurt noch fünf Tore erzielen kann und damit Müllers Bestmarke nach nunmehr 49 Jahren fallen wird!

Wout Weghorst (VfL Wolfsburg)

Nach einer kurzen Durststrecke ohne eigenes Erfolgserlebnis hat Wout Weghorst den Torriecher im März wiederentdeckt. In allen drei Partien konnte der Mittelstürmer des VfL Wolfsburg einen Treffer beisteuern, beim 5:0-Kantersieg gegen den FC Schalke 04 am 25. Spieltag lieferte er außerdem noch zwei Torvorlagen. Und damit steht der Niederländer nach 26 Spieltagen bereits bei 17 Saisontoren. Persönlich ist Weghorst damit voll im Reinen: "Vor der Saison wollte ich 14 Treffer erzielen. Jetzt sind 20 das Ziel", sagte er, nachdem er einmal mehr der Matchwinner für seine Mannschaft beim 2:1-Sieg gegen Werder Bremen am 26. Spieltag war.

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Ganz nebenbei trägt sich der 28-Jährige aber auch immer tiefer in die Geschichtsbücher der Wölfe ein: Gegen Werder erzielte er sein 50. Bundesliga-Tor für den VfL. Eine Marke, die zuvor nur Edin Dzeko (66), Grafite (59) und Diego Klimowicz (57) erreicht haben. Und so ist auch der Titel des vereinsinternen Rekordtorschützen inzwischen in greifbarer Nähe. Zuvor dürfte Weghorst aber noch ein anderes Ziel haben: Die Qualifikation für die Champions League. Es wäre seine erste Teilnahme. Vor allem dank seiner Treffer hat Wolfsburg im Saison-Endspurt beste Chancen darauf.

Thomas Müller (FC Bayern München)

Kaum ein Spieler versteht es, seine Mitspieler so gut in Szene zu setzen wie Thomas Müller. Nachdem der Offensivspieler im Februar noch positiv auf das Coronavirus getestet worden war, lief es für den FC Bayern München in seiner Abwesenheit eher bescheiden. In den beiden Spielen ohne ihn gegen Arminia Bielefeld und Eintracht Frankfurt ließ der Rekordmeister gleich fünf Punkte liegen. Doch kaum war Müller zurück, gab es vier Siege in Folge.

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So auch im März, wo der FC Bayern unter anderem den prestigeträchtigen Klassiker gegen Borussia Dortmund gewinnen konnte. Und als der FC Bayern gegen den VfB Stuttgart bereits nach zwölf Minuten in Unterzahl war, war es vor allem das FCB-Urgestein, das für den grandiosen 4:0-Sieg seiner Mannschaft als Antreiber im Mittelfeld verantwortlich war: "Müller hat das Defizit mit einem Mann weniger fast alleine aufgehoben2, musste Stuttgarts Sportdirtektor Sven Mislintat nach der Partie neidlos anerkennen. Im März legte Müller ligaweit die meisten Torschüsse auf (16) und fügte seinem Konto drei weitere Assists hinzu. Damit steht er bei 14 Torvorlagen – ligaweiter Bestwert!

Filip Kostic (Eintracht Frankfurt)

Eintracht Frankfurt hat nach 26 Spieltagen die realistische Möglichkeit, sich erstmals für die Champions League zu qualifizieren. Vor allem dank des wiedererstarkten Filip Kostic. Der Serbe war nach einer Verletzung nur schwer in die Saison gekommen, ist aber spätestens jetzt wieder auf dem Höhepunkt seines Schaffens angekommen. Auch im Monat März lieferte Kostic einmal mehr die meisten Flanken aller Bundesliga-Spieler (22).

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Vor allem in Sachen Effizienz konnte der linke Dauerläufer der Eintracht zuletzt überzeugen. Im März erzielte er gleich zwei seiner vier Saisontore, obwohl er gerade einmal zwei Torschüsse abgab. Eine Erfolgsquote von 100 Prozent! Dazu steuerte er am 26. Spieltag beim 5:2-Sieg gegen den 1. FC Union Berlin auch noch eine Torvorlage bei. Insgesamt ist Kostic mit nunmehr elf Assist zweitbester Zuarbeiter der Bundesliga hinter Thomas Müller. "Er ist auf der linken Seite einer der besten Vorlagengeber der Bundesliga, vielleicht sogar in Europa. Alles, was er macht, hat Hand und Fuß", lobte kein Geringerer als Bayern-Trainer Hansi Flick. Und wer weiß? Vielleicht kann Kostic seine Qualitäten im Alter von 28 Jahren bald auch erstmals in der Champions League präsentieren.

Leon Goretzka (FC Bayern München)

Keine Frage: Leon Goretzka war zuletzt der Spieler, der den FC Bayern München besser macht. Bezeichnend: Die letzten vier Bundesliga-Spiele, in denen der 26-Jährige wieder in der Startelf stand, konnte seine Elf allesamt gewinnen. Als Antreiber im zentralen Mittelfeld und Bindeglied zwischen Defensive und Offensive sorgt Goretzka mit starken Zweikampfwerten genauso für Akzente im Spiel gegen den Ball wie mit seiner Torgefährlichkeit nach vorne. Ligaweit gewann im März kein Spieler mehr Duelle (54).

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Gegen Borussia Dortmund sorgte er am 24. Spieltag mit seinem Treffer zum 3:2 in der 88. Minute und drehte so das Spiel zugunsten seiner Bayern. Aber auch eine Woche später, gegen Werder Bremen, traf er zur wichtigen Führung des Rekordmeisters. "Er ist sehr aggressiv gegen den Ball und weiß dann auch bei Ballgewinn sehr gut umzuschalten", sagt sein Trainer Hansi Flick über die Qualitäten seines Musterschülers.

Christopher Nkunku (RB Leipzig)

Bei RB Leipzig ist Christopher Nkunku die Allzweckwaffe für die Offensive. Der Franzose kann sowohl auf der Zehn, als Flügelstürmer sowie im Sturmzentrum agieren, überzeugt außerdem mit punktgenauen Standards. Das alles macht sich auch in den Zahlen bemerkbar: Nkunku gab im März sieben Torschüsse ab und legte acht auf – beides Bestwert bei RB Leipzig.

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Sein Treffer gegen den SC Freiburg am 24. Spieltag, wo er auch als Torvorbereiter glänzte, war sein nunmehr sechstes Saisontor. Und damit ist Nkunku gemeinsam mit Emil Forsberg inzwischen der gefährlichste Leipziger. Wie wichtig er für seine Mannschaft ist, zeigte sich am 25. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt, als Trainer Julian Nagelsmann den Vielspieler zunächst auf der Bank ließ. Leipzig kam am Ende nicht über ein Remis hinaus.