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Schade trifft spät zum Sieg: SC Freiburg ringt Bayer 04 Leverkusen 2:1 nieder

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Der Sport-Club Freiburg kann sich zum Jahresabschluss über einen 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen Bayer 04 Leverkusen freuen und überwintert somit auf dem dritten Tabellenplatz. Die Tore für die Freiburger erzielten Vincenzo Grifo (33.) und Kevin Schade (84.). Charles Aranguiz gelang der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer für Leverkusen (45.).

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Für das Gastspiel beim SC Freiburg setzte Trainer Gerardo Seoane bei Bayer 04 Leverkusen gleich auf fünf Änderungen an der Startelf und damit auf so viele von Bundesliga-Spiel zu Bundesliga-Spiel wie nie zuvor in seiner Amtszeit. Unter anderem rückte Daley Sinkgraven ins Team und spielte damit in dieser Saison erst zum zweiten Mal von Beginn an. Freiburg-Coach Christian Streich änderte seine Startelf im Vergleich zur Partie bei Union Berlin derweil nur auf zwei Positionen. Janik Haberer und Roland Sallai rückten für Keven Schlotterbeck und Maximilian Eggestein ins Team.

Fantasy Heroes: Christian Günter (11 Punkte), Vincenzo Grifo (10), Charles Aranguiz (9)

Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren und erarbeiteten sich prompt zwei gute Torchancen. Zunächst scheiterte Nico Schlotterbeck aber mit einem Schuss aus spitzem Winkel an Lukas Hradecky (1.). Kurz darauf parierte der Bayer-Keeper aus kurzer Distanz gegen Lucas Höler (3.). Nach dem furiosen Freiburger Start brauchten die Leverkusener ein paar Minuten, ehe sie im Spiel angekommen waren.

Vincenzo Grifo trifft vom Elfmeterpunkt gegen Leverkusen - Jan Huebner via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Grifo trifft vom Punkt

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Ab der 15. Spielminute war die Werkself dann aber besser im Spiel - ein Mittel gegen die Freiburger Defensive fand die Mannschaft von Gerardo Seoane zunächst aber nicht. Die Freiburger blieben unterdessen gefährlich: Zunächst verfehlte Christian Günter aus der Distanz nur knapp den Kasten (24.), dann parierte Hradecky einen Weitschuss von Nicolas Höfler (27.).

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Aus dem Spiel heraus wollte dem Sport-Club der Führungstreffer aber nicht gelingen. Nach dem Jeremy Frimpong bei einer Defensivaktion gegen Wooyeong Jeong die Hand zur Hilfe nahm, gab es schließlich Elfmeter für die Hausherren. Vincenzo Grifo ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und überwand Hradecky mit einem frechen Lupfer (33.).

Schade trifft spät zum Sieg

Die Gäste ließen sich vom Rückstand nicht unterkriegen und bemühten sich weiter, für Torgefahr im Freiburger Strafraum zu sorgen. Zunächst jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Schließlich machte sich die Werkself eine Standardsituation zu Nutze: Die Eckball-Hereingabe von links landete am langen Pfosten bei Jonathan Tah, der es mit einem Fallrückzieher probierte. Charles Aranguiz schaltete am schnellsten und drückte den Querschläger per Kopf aus kurzer Distanz zum 1:1-Halbzeitstand über die Linie (45+1.).

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Im zweiten Durchgang entwickelte sich die Partie dann zu einem intensiven, aber chancenarmen Duell. Ein harmloser Schuss von Amine Adli von der Strafraumgrenze (58.) blieb zunächst die beste Torgelegenheit. SCF-Schlussmann Mark Flekken parierte jedoch souverän. Danach plätscherte die Partie bis zur Schlussphase erst einmal etwas dahin.

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Kurz vor Schluss schlug dann aber die Stunde von Kevin Schade, der zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt worden war. Nach einer guten Flanke vom ebenfalls eingewechselten Ermedin Demirovic schaltete der Freiburger am kurzen Pfosten schneller als Bayer-Keeper Hradecky und drückte den Ball über die Torlinie (84.). Leverkusen reagierte mit weiteren Wechseln auf den neuerlichen Rückstand, doch auch die eingewechselten Zidan Sertdemir und Mitchel Bakker konnten die Auswärtsniederlage der Werkself nicht mehr abwenden.

Jubel beim Siegtorschützen: Kevin Schade feiert seinen Treffer - Jan Huebner via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Spieler des Spiels: Kevin Schade

Kevin Schade entschied in der Schlussphase mit seinem einzigen Torschuss der Partie und seinem insgesamt 2. Bundesliga-Tor das Spiel. Schade, der in Hälfte zwei als Joker gekommen war, gewann noch 75 Prozent seiner Zweikämpfe und war mit 35,7 km/h schnellster Spieler der Partie.

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