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Forsberg bringt den Sieg: RB Leipzig schlägt TSG Hoffenheim mit 3:1

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RB Leipzig hat die TSG Hoffenheim mit 3:1 (1:1) besiegt. Held des Spiels war Emil Forsberg, der reinkam, zum 2:1 traf (70.) und per Torschuss das 3:1 von Mohamed Simakan (74.) einleitete. Zuvor trafen Lukas Klostermann (34.) und Ozan Kabak (42.).

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Acht Änderungen nahm Marco Rose unter der Woche in der Champions League im Vergleich zum letzten Ligaspiel vor und genauso viele Änderungen gab es bei RB Leipzig erneut. Abgesehen von Castello Lukeba, für den Yussuf Poulsen in die Startelf rückte, begann dieselbe Elf wie beim Sieg in Dortmund.

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Pellegrino Matarazzo änderte die Startelf der TSG Hoffenheim nach dem Heimsieg gegen Bochum auf drei Positionen. Anstelle von Attila Szalai, Umut Tohumcu und dem verletzten Wout Weghorst begannen Ozan Kabak, Robert Skov und Ihlas Bebou.

Fantasy Heroes: Mohamed Simakan (14 Punkte), Xavi (11), Loïs Openda und Oliver Baumann (beide 10).

Kabak erzielt das 1:1 per Kopf - IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Jan Kaefer

Beide Teams mit guten Phasen

Die Sachsen wurden von Beginn an der mit ihrer höheren Tabellenposition einhergehenden Favoritenrolle gerecht und machte viel Druck, doch richtig gute Chancen gab es selten. Die erste hatte hier Skov, der nach einer Halbfeldflanke von Andrej Kramarić am zweiten Pfosten abschließen konnte. Doch kurz zuvor von Christoph Baumgartner abgefälscht brachte der linke Flügelspieler die Kugel nicht aufs Tor (22.).

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Dann kam auch Leipzig zur ersten Großchance und traf prompt: Eine Freistoßflanke wurde von Poulsen nochmal scharf gemacht, der zentral Mohamed Simakan fand. Der Verteidiger zog ab, wurde aber von Skov geblockt - direkt vor die Füße von Lukas Klostermann, der den Ball ins Tor donnerte (34.).

Doch noch vor der Pause hatte die TSG eine Antwort, ebenfalls per Freistoß: Nachdem Ozan Kabak in der 41. Minute per Kopf nach Skov-Flanke noch das Tor verfehlte, versenkte er eine Minute später nach demselben Ablauf zum 1:1 (42.).

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Forsberg entscheidet die Partie

Nach der Pause erhöhte Leipzig dann wieder den Druck und gab mit Xavi, der einen Versuch aus der Ferne an den Pfosten donnerte (50.), einen ersten Warnschuss ab, ehe Emil Forsberg das Feld betrat - und das Spiel in die eigene Hand nahm. 

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Bei einem Angriff über links zog Loïs Openda zur Mitte und verlagerte rechts raus zum Schweden, der mit viel Platz den Ball annahm und über links über Oliver Baumann hinweg in die Maschen schoss (70.). Keine vier Minuten später erhöhte Leipzig - und wieder war Forsberg der entscheidende Mann: Eine Openda-Chance nach Forsberg-Vorarbeit parierte Baumann zunächst zur Ecke, die folgende David-Raum-Flanke brachte Forsberg volley auf den Kasten. Baumann lenkte den Ball gegen die Latte, doch von dort fiel er direkt vor die Füße von Simakan, der nur einschieben musste (74.).

Der eingewechselte Benjamin Šeško wollte selbst auch nochmal mit einem Treffer auf den Spielbericht, erzielte auch einen Treffer, doch der Ball war zuvor im Aus (84.). Eine weitere Chance parierte Baumann - und so blieb es beim 3:1, weil auch Forsbergs spätes Tor wegen einer Abseitsstellung von Vorbereiter Šeško nicht zählte (90. +6).

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Emil Forsberg erzielt mit dem 2:1 das siegbringende Tor - IMAGO/nordphoto GmbH / Bratic

Spieler des Spiels: Emil Forsberg

Der eingewechselte Emil Forsberg führte Leipzig in seinem letzten Heimspiel für RB zu einem verdienten Sieg (xGoals 3,57:1,02). Zunächst brachte der Schwede die Sachsen nur 4 Minuten nach seiner Einwechslung wieder in Führung und leitete dann auch noch den 3:1-Endstand von Simakan ein. Perfekter hätte sich der 32-Jährige nach fast 9 Jahren in Leipzig wohl kaum von den heimischen Fans verabschieden können.

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