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Angelino in letzter Minute: RB Leipzig holt ein Remis gegen den SC Freiburg

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RB Leipzig hat sich am 25. Spieltag im Duell der Konkurrenten um die Champions-League-Teilnahme ein 1:1 (0:1) gegen den SC Freiburg erarbeitet. Ausgerechnet Ermedin Demirovic hatte gegen seinen Ex-Club das Führungstor erzielt (38.), ehe Angelino in der 90. Minute doch noch ausglich.

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Beide Teams warfen im Vergleich zum Viertelfinale des DFB-Pokals unter der Woche, in dem beide in die Vorschlussrunde eingezogen waren, die Rotationsmaschine an: Leipzigs Trainer Domenico Tedesco nahm fünf Änderungen vor, Freiburgs Coach Christian Streich vier. Unter anderem rotierte beim SC der spätere Torschütze Demirovic in die Startelf, der während seiner Jugend drei Jahre für die Sachsen gespielt hatte.

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Schlotterbeck und Nkunku scheitern - Demirovic nicht

Fantasy Heroes: Ermedin Demirovic, Angelino (beide zwölf Punkte) und Josko Gvardiol (elf)

Die ersten Minuten im Spiel zweier Topmannschaften dieser Saison gestalteten sich ausgeglichen, die Kontrahenten bemühten sich um eine funktionierende Balance zwischen kompakter Defensive und ersten Angriffsbemühungen. Den ersten Torschuss gab Nationalverteidiger Nico Schlotterbeck ab, der mit einem wuchtigen flachen Abschluss an Leipzigs Torwart Peter Gulacsi scheiterte (11.). Bis zur ersten RBL-Chance dauerte es, in der 33. Minute schließlich lupfte Starspieler Christopher Nkunku ein Stück über die Latte.

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Die Leipziger hatten gerade zugelegt, die Führung fiel aber auf der anderen Seite: Nachdem der Ball von Amadou Haidara in einem Zweikampf vor dem eigenen Strafraum unglücklich in Demirovics Lauf abgeprallt war, bezwang der Gulacsi mit einem Heber - dessen Ankommen im Netz auch der nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Pokal schnell genesene Josko Gvardiol aufopferungsvoll nicht mehr verhindern konnte. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Ermedin Demirovic über Peter Gulacsi hinweg - IMAGO / Picture Point LE

Schlotterbeck verletzt - Angelino kurz vor dem Abpfiff

Der zweite Durchgang begann ähnlich wie der erste hauptsächlich zwischen den Sechzehnern. Einen hohen Gvardiol-Pass konnte Emil Forsberg im Strafraum nicht für einen Schuss nutzen (55.). Wenig später hatte Schlotterbeck den Platz wegen Knieproblemen verlassen müssen (65.), der tollen Leistung der besten Verteidigung der Bundesliga tat das jedoch keinen Abbruch. Zwar boten sich dem eingewechselten Dani Olmo (73.), Forsberg (76.), Joker Andre Silva (77.) und Haidara (85.) noch Möglichkeiten, richtig gefährlich gestalteten die sich aber nicht. Angelino allerdings hatte mit seinem Distanzschuss das letzte Wort.

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Am nächsten Wochenende empfängt der SC Freiburg erneut am Samstag um 15.30 Uhr den VfL Wolfsburg, RB Leipzig tritt am Sonntag zu ungewohnter Anstoßzeit um 19.30 Uhr bei Tabellenschlusslicht SpVgg Greuther Fürth an.

Spieler des Spiels: Angelino

Angelino war im zweiten Ligaheimspiel in Serie erfolgreich, nachdem ihm im vorherigen Verlauf dieser Spielzeit kein Treffer gelungen war. Der Spanier entschied außerdem starke 67 Prozent seiner Zweikämpfe für sich.