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Suzuki (l.) schreit vor der Kurve alle Emotionen raus
Suzuki (l.) schreit vor der Kurve alle Emotionen raus - © IMAGO/Arne Amberg
Suzuki (l.) schreit vor der Kurve alle Emotionen raus - © IMAGO/Arne Amberg
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Vom Breisgau nach Berlin? Die Pokalmacht kommt aus Freiburg

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2022 scheiterte Freiburg im Pokalfinale. Seitdem arbeitet der Club Schritt für Schritt an der Revanche.

Vier Jahre ist das größte Spiel der Freiburger Vereinsgeschichte nun her. Damals verlor man das DFB-Pokalfinale im Elfmeterschießen gegen RB Leipzig. Mit dem Erfolg gestern bei Hertha BSC konnte der Sport-Club aber zumindest ein bisschen Traumabewältigung leisten. Dieses Mal brachten die Breisgauer den Sieg im Elfmeterschießen nach Hause.

"Wir haben Erinnerungen an dieses Stadion und die letzte war nicht so schön", sagte Christian Günter mit Blick auf das Finale von 2022. Dass es diesmal besser lief, liegt auch an der Leistung von Torwart Florian Müller. Am Sky-Mikrofon bedankte sich der Kapitän ausdrücklich bei seinem Schlussmann: "Im Elfmeterschießen hat er uns den Arsch gerettet."

Florian Müller (mitte) wird von seinen Teamkollegen gefeiert - IMAGO/Arne Amberg

Müller hatte seine Mannschaft zuvor mit mehreren Paraden im Spiel gehalten und anschließend zwei Elfmeter abgewehrt. "Sechs Leute schießen so souverän die Elfmeter, dann ist es auch mein Job, mal ein oder zwei zu halten." Und weiter: "Das Trauma vom Pokalfinale mit Elfmeterschießen und allem ist jetzt überwunden. Deswegen sind wir bereit."

Bereit, das scheint die Mannschaft in diesem Wettbewerb tatsächlich zu sein. Freiburg erreichte in drei der vergangenen fünf Spielzeiten das Halbfinale – keinem anderen Klub gelang das in diesem Zeitraum häufiger. Nur die Leipziger könnte bei einem Sieg bei den Bayern im letzten verbleibenden Viertelfinale in dieser Statistik noch vorbeiziehen. Aber mit diesen hat der Sport-Club ja sowieso noch eine Rechnung offen.