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4:0 beim FC Augsburg: SC Freiburg feiert klaren Auftaktsieg

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Nach einem ruhigen Start sorgte der SC Freiburg in der zweiten Halbzeit für einen klaren 4:0-Sieg gegen den FC Augsburg. Michael Gregoritsch (46.) eröffnete das Toreschießen. Vincenzo Grifo (48.), Matthias Ginter (61.) und Ritsu Doan (78.) machten den Endstand perfekt.

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Der SC Freiburg feiert zum Saisonauftakt ein 4:0 beim FC Augsburg - IMAGO/IMAGO/MIS

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Der FC Augsburg begann wie im DFB-Pokal in einer 3-5-2-Formation. Auch das Personal war dasselbe. Der ehemalige Freiburger Ermedin Demirovic durfte in der Startelf ran. Er kam diesen Sommer im Tausch für Michael Gregoritsch zum FCA. Im Mittelfeld spielte Carlos Gruezo auf der Sechser-Position, Elvis Rexhbecaj (links) und Arne Maier (rechts) bildeten die Doppel-Acht.

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Auch der SC Freiburg startete seinen Ex-Augsburger: Gregoritsch kam in der Sturmspitze zum Einsatz. Zum DFB-Pokal gab es zwei Wechsel. Der verletzte Lukas Kübler machte Platz für Kiliann Sildillia. Woo-Yeong Jeong rückte wie schon zur Pokal-Halbzeit für Roland Sallai auf die Bank, der in der Offensive als hängende Spitze auflief.

Ruhiger Start beim FC Augsburg

Das Spiel begann etwas ruhiger. Wenn etwas nach vorne ging, kam der FC Augsburg über Linksverteidiger Iago nach vorne. Die Abschlüsse hatte dann aber der Rechtsaußen Daniel Caligiuri in der fünften und elften Minute. In der 17. Minute gab es den ersten Hochkaräter für Ex-Augsburger Gregoritsch. Vincenzo Grifo hatte einen Ball in die Spitze durchgesteckt, dort tanzte Gregoritsch Jeffrey Gouweleuuw aus und zog ab - weit über das Tor von Rafael Gikiewicz.

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Dann übernahmen die Freiburger etwas die Spielführung. Eine Flanke vom rechten Flügel (29.) verlängerte Stürmer Gregoritsch an den langen Pfosten. Dort kam Grifo per Kopf zum Abschluss - der hätte gepasst! Doch Gikiewicz hatte etwas dagegen und lenkte den Ball beherzt über die Querlatte. Eine Doppelchance an Günter-Fernschüssen landete zur Ecke und am Außenpfosten (32. und 33.). Zum Ende der ersten Halbzeit kam Augsburg etwas mehr rein. Ein Drehschuss von Demirovic (38.) sowie zwei Fernschüsse von Maier (40. und 45.+2) waren keine Gefahr für Freiburgs Torhüter Mark Flekken. Kurz vor der Pause kam Maximilian Eggestein noch zu einer guten Chance (45.+3), sein Schuss ging aber knapp links am Tor vorbei.

Geschichte wiederholt sich - die Freiburger bejubeln Ginters 0:3 gegen Augsburg. - IMAGO/IMAGO/MIS

Ginter macht es romantisch

Der SC Freiburg nahm sich den Abschluss kurz vor der Pause zu Herzen und startete ähnlich stark in die zweite Hälfte. Nicht einmal 30 Sekunden nach dem Anstoß köpfte der Ex-Augsburger Michael Gregoritsch eine Flanke von Sildillia ins Tor ein - Führung, 1:0. Keine drei Minuten später erhöhte Vincenzo Grifo per Freistoß aus dem rechten Halbfeld - der Schuss wurde immer länger und schlug links oben im Tor von Rafael Gikiewicz ein. Schon in der 55. Minute schien dann der Deckel drauf. Roland Sallai brachte eine Ecke von Grifo mit links im langen Eck unter. Doch der VAR schritt ein: Teamkollege Sildillia stand im aktiven Abseits.

Die Drei-Tore-Führung stellte dann der alte und neue Freiburg-Spieler Matthias Ginter in der 61. Minute her: Einen Freistoß aus dem Halbfeld brachte Grifo an den langen Pfosten. Dort stand Gregoritsch, der legte per Kopf in den Rückraum, wo der Nationalspieler kunstvoll abzog. Der Schuss schlug rechts im Winkel ein. Ginter beim ersten Spiel gegen Augsburg: Das ist durchaus romantisch. Schon bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz für den Sport-Club erzielte er ein Tor gegen den FCA. Nun auch bei seiner Rückkehr. Dann wollte auch der dritte Neuzugang treffen (78.): Ritsu Doan konnte einen hohen Ball zunächst nicht erobern, der zuvor eingewechselte Nils Petersen machte ihn jedoch noch einmal scharf. Doan kam schließlich aus 16 Metern zum Schuss, der Ball ging rechts unten ins Tor.

Spieler des Spiels Vincenzo Grifo (Mitte) feiert mit seinen Teamkollegen - IMAGO/IMAGO/MIS

Spieler des Spiels: Vincenzo Grifo

Mittelfeldregisseur Vincenzo Grifo organisierte heute das komplette Freiburger Spiel. Am Auftakttreffer war er zwar nicht beteiligt, doch mit eigenem Tor, Assist zum Abseits-Tor und vorletztem Pass beim 0:3 war er ein wichtiger Faktor bei den Erfolgsmomenten. Generell ging fast alles über ihn. Besonders in der ersten Hälfte sorgte er mit seinen Aktionen für Aufruhr.