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Hertha BSC überzeugt bei Eintracht Frankfurt und gewinnt 2:1!

Hertha BSC hat nach einer starken Leistung mit 2:1 (1:0) bei Eintracht Frankfurt gewonnen. Marco Richter (7.) und Jurgen Ekkelenkamp (63.) trafen für die Berliner. Das Elfmetertor von Goncalo Paciencia (78.) war für die SGE zu wenig.

Bundesliga Match Facts

Im Vergleich zum 2:1-Sieg beim FC Bayern München stellte Oliver Glasner sein Team auf vier Positionen um: Sam Lammers, Makoto Hasebe, Jens Petter Hauge und Evan Ndicka rückten für Rafael Borre, Almamy Toure, Stefan Ilsanker und Tuta in die erste Elf. Pal Dardai nahm bei Hertha BSC gleich fünf Wechsel vor. Krzysztof Piatek, Peter Pekarik, Vladimir Darida, Maximilian Mittelstädt, und Santiago Ascacibar kamen neu ins Team. Marton Dardai (Muskelfaserriss.), Lucas Tousart (Probleme mit dem Sprunggelenk), Kevin-Prince Boateng, Stevan Jovetic und Davie Selke.

Fantasy Heroes: Vladimir Darida, Marco Richter, Maximilian Mittelstädt (alle 10)

Hertha begann extrem mutig und überraschte die Eintracht damit ein wenig. In der siebten Minute erlief Piatek auf der linken Seite einen weiten Einwurf und legte den Ball zurück auf Darida, dessen Flanke Marco Richter mit den Haarspitzen genau ins lange Eck streichelte. Auch im Anschluss blieb die Hertha das gefährlichere Team. Piatek hätte gleich zwei Mal das zweite Tor nachlegen müssen, scheiterte aber zunächst per Kopf aus sieben Metern an Kevin Trapp (18.) und schoss später aus kurzer Distanz freistehend links vorbei (42.).

Marco Richter streichelt den Ball mit den Haarspitzen zur Berliner Führung ins Netz - Jan Huebner via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Eintracht offensiv zu harmlos

Auf der Gegenseite tat sich die Eintracht schwer, sich Möglichkeiten herauszuspielen. Die beste Gelegenheit vergab Kristijan Jakic, der nach einer Kostic-Ecke aus dem Rückraum draufhielt. Dedryck Boyata fälschte noch ab, aber Alexander Schwolow verhinderte mit einem glänzenden Reflex den Ausgleich. Ansonsten präsentierte sich die Glasner-Elf im ersten Durchgang zu harmlos und so ging es mit einer verdienten Führung der Gäste in die Pause.

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Oliver Glasner reagierte in der Pause und brachte zwei frische Kräfte. Almamy Toure und Daichi Kamada kamen für Jesper Lindström und Timothy Chandler ins Spiel. Und das Spiel der Gastgeber wurde nach dem Seitenwechsel auch deutlich druckvoller. Djibril Sow hatte die erste richtig gute Möglichkeit für Frankfurt, setzte seinen Volley nach einer Flanke von Filip Kostic aus acht Metern aber rechts am Tor vorbei (53.). Evan Ndicka fehlte bei einem druckvollen Kopfball ebenfalls die Präzision (60.).

Ekkelenkamp vollendet eiskalt

Während die Eintracht Druck machte, konterte die Hertha! Nach einem ganz starken Diagonalball von Darida hatte Maximilian Mittelstädt auf der linken Seite viel Platz zur Flanke. Ishak Belfodil verpasste die flache Hereingabe zwar, aber am langen Pfosten stürmte Jurgen Ekkelenkamp heran und schob aus sieben Metern sicher ein. Die Berliner belohnten sich damit für einen starken Auftritt.

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Frankfurt steckte aber nicht auf und versuchte weiter alles. Goncalo Paciencia ging einem langen Ball hinterher, den er dank eines Missverständnisses von Niklas Stark und Alexander Schwolow auch erreicht. Schwolow holte den Portugiesen dann von den Beinen und der drosch den anschließenden Elfmeter humorlos in die Mitte.

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Im Anschluss schaffte es die Eintracht aber nur noch selten, die Hertha in Verlegenheit zu bringen und die Berliner brachten den durchaus verdienten 2:1-Erfolg über die Zeit.

Vladimir Darida zog im Berliner Mittelfeld gekonnt die Fäden - nordphoto GmbH / Bratic via www.imago-images.de/imago images/Nordphoto

Spieler des Spiels: Vladimir Darida

Vladimir Darida bereitete per Flanke das wichtige 1:0 der Hertha vor. Es war seine dritte Torvorlage der laufenden Bundesliga-Saison, er ist damit Top-Vorbereiter der Hertha. Das zweite Tor leitete er zudem mit einem starken Diagonalball ein. Darida war darüber hinaus sehr fleißig legte die meisten Sprints aller Berliner hin (26) und war zum Zeitpunkt seiner Auswechslung auch laufstärkster Herthaner (11,6 Kilometer).