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Aus 0:2 mach 4:2 - Borussia Dortmund dreht Borussen-Duell gegen Gladbach

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Borussia Dortmund hat einen 0:2-Rückstand gegen Borussia Mönchengladbach noch in einen 4:2-Sieg (3:2) verwandelt. Rocco Reitz (13.) und Manu Koné (28.) brachten Gladbach in Führung, doch Marcel Sabitzer (30.), Niclas Füllkrug (32.), Jamie Bynoe-Gittens (45.) und Donyell Malen (90.+7) drehten die Partie.

Bundesliga Match Facts

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Edin Terzić nahm vier Änderungen in der Startelf von Borussia Dortmund vor. Die beiden Ex-Fohlen Marco Reus und Ramy Bensebaini rückten genauso in die Anfangsformation wie Kapitän Emre Can (erstmals seit dem 8. Spieltag) und Youngster Jamie Bynoe-Gittens (erstmals seit dem 7. Spieltag). Dafür fehlten Felix Nmecha, Karim Adeyemi (beide nicht im Kader), Niklas Süle und Salih Özcan (beide auf der Bank).

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Gerardo Seoane entschied sich bei der zuletzt starken Borussia Mönchengladbach nur zu einem Wechsel in der Angriffsreihe: Der frische Stürmer Jordan begann für Tomáš Čvančara (Bank), der zuletzt mit der Nationalelf unterwegs war.

Fantasy Heroes: Jamie Bynoe-Gittens (20 Punkte), Niclas Füllkrug (14), Manu Koné (11)

Rocco Reitz erzielt das erste Tor des Spiels - IMAGO/UWE KRAFT

Fünf Tore vor der Pause

Die Gäste aus Gladbach überließen dem BVB zwar früh den Ball, attackierten dann aber richtig gut. So etwa in der 13. Minute, als sich Alassane Pléa zentral fallen ließ, einen Ball annahm und Rocco Reitz halbrechts in die Tiefe schickte. Der Youngster der Fohlen schüttelte Nico Schlotterbeck ab und zog aus etwa 13 Metern flach links ab und schoss den Ball ins Netz - 0:1. Bereits sechs Minuten später versenkte Pléa dann selbst eine Flanke von Franck Honorat im Netz, stand beim Zuspiel jedoch hauchzart im Abseits (19.).

Der zweite Treffer folgte dann aber etwas später. Nach einer Ecke drehte Manu Koné mit einem tollen Solo auf und versenkte die Kugel mit einem Gewaltschuss von 120 km/h rechts flach im Netz (28.). Doch der BVB antwortete schnell - und mit einem Doppelschlag: Erst versenkte Marcel Sabitzer bei einem Konter die Flanke von Julian Brandt (30.), dann schickte Bensebaini Bynoe-Gittens links in die Tiefe, der legte per Kopf für Niclas Füllkrug ab - und der Stürmer lupfte den Ball volley in den rechten Winkel - 2:2 (32.).

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Mit diesem Doppelpack drehte der BVB komplett auf. In der 40. Minute versprang Reus ein Flugball frei vor dem Tor, zwei Minuten später dribbelte Bynoe-Gittens von links an und wurde von Julian Weigl erst am Strafraumeck gestoppt. Und dann klingelte es erneut - wieder war es der Youngster, der von links zur Mitte zog. Dort wollte Bynoe-Gittens Sabitzer anspielen, verfehlte aber seinen Mitspieler. Reus sprintete dazwischen, schnappte sich den Ball und legte die Kugel zu Füllkrug - und der spielte wieder zu Bynoe Gittens - und der Linksaußen zog aus 17 Metern halblinker Position ab, versenkte den Ball links unten im Netz. Spiel gedreht, 3:2 (45.)! Noch in der Nachspielzeit hätte Reus fast nochmal nachgelegt, scheiterte nach tollem Doppelpass mit Füllkrug aber an Moritz Nicolas im Fohlentor (45.+3).

Dortmund erhöht

Der BVB ließ auch nach der Pause nicht nach und machte immer weiter Druck. In der 48. Minute hätte fast der zur Halbzeit eingewechselte Giovanni Reyna per Kopf getroffen, doch sein Abschluss war zu schwach. Dann brachte Füllkrug eine Flanke von Julian Ryerson per Kopf aufs Tor, doch Nicolas parierte gut (53.). Einen Freistoß aus 18 Metern zentraler Position setzte Reus an die Latte (56.).

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Mit einer Umstellung auf ein 4-4-2 setzte eine Gladbacher Ballbesitzphase ein. Immer wieder versuchten die Fohlen, sich durchzukombinieren, doch Abschlüsse gab es keine. Nach einer Chance des eingewechselten Nathan Ngoumou, dem jedoch nach Pléa-Flanke der Ball versprang (72.), ging es wieder zurück zum zuvor gespielten 3-5-2, jetzt mit Ngoumou auf dem rechten Flügel, der nach etwas Eingewöhnungszeit ordentlich Dampf machte. Damit zog er etwa eine gelbe Karte für Brandt (81.).

Doch der Gladbacher Durchbruch zum Abschluss gelang gegen nun tief im 4-1-4-1 verteidigende Dortmunder selten. Bei einem Eckball der Gäste Sekunden vor Schluss war Torhüter Nicolas mit aufgerückt, doch der Ball fiel vor die Füßen von Donyell Malen, der übers gesamte Feld sprintete und zum 4:2 ins leere Tor einschob (90.+7).

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Erst der Assist, dann das Tor: Bynoe-Gittens jubelt - IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring

Spieler des Spiels: Jamie Bynoe-Gittens

Jamie Bynoe-Gittens war mit einem Tor und einer Torvorlage Mann des Nachmittags aus Dortmunder Sicht - er gab die meisten Torschüsse aller Spieler ab (fünf) und belohnte sich mit seinem ersten Bundesliga-Tor als Startelf-Spieler.