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Der 1. FSV Mainz 05 macht mit Sieg gegen den SV Werder Bremen den Klassenerhalt perfekt

Der 1. FSV Mainz 05 hat den Klassenerhalt im Keller-Showdown gegen den SV Werder Bremen mit einem 3:1 (2:0)-Heimsieg klargemacht. Werder könnte zum ersten Mal seit 40 Jahren aus der Bundesliga absteigen und kann den Absturz in die Zweitklassigkeit nur noch mit Schützenhilfe verhindern.

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FANTASY HEROES: Jean-Paul Boetius (16 Punkte), Karim Onisiwo (15), Ridle Baku (15)

Der 1. FSV Mainz 05 verwandelte durch Robin Quaison (25.), Jean-Paul Boetius (30.) und Edimilson Fernandes (85.) seinen ersten "Matchball" zum Klassenerhalt. Yuya Osakos Anschlusstreffer (58.) war zu wenig für die Hanseaten, weshalb das 1900. Bundesligaspiel des SV Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln für längere Zeit das letzte sein könnte.

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Zwei Punkte beträgt der Rückstand auf Fortuna Düsseldorf auf Relegationsplatz 16 - gewinnen die Rheinländer am Samstag parallel bei Union Berlin, ist Bremens zweiter Absturz in die 2. Liga nach 1980 bittere Realität. Erstmals seit der Saison 1998/99 könnte sogar die Tordifferenz über den Abstieg entscheiden.

Robin Quaison und seine Kollegen von Mainz 05 dürfen jubeln - Alex Grimm/Pool/Getty Images

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An der riesigen Bedeutung des Spiels in Mainz hatte Kohfeldt im Vorfeld keinen Zweifel gelassen. "Es geht in der Tat um alles. Es zählt nur ein Sieg", sagte der 37-Jährige. Und seine Spieler begriffen den Ernst der Lage. Die Norddeutschen begannen enorm bissig, die Ersatzspieler auf der Tribüne feierten jede gelungene Aktion mit Höllenlärm. Erst parierte Mainz-Keeper Florian Müller glänzend gegen Joshua Sargent (4.), nur drei Minuten später verpasste Leonardo Bittencourt die Werder-Führung äußerst knapp.

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Da aber auch die Mainzer nach der ersten Druckphase der Gäste mutig nach vorne spielten, entwickelte sich eine Partie von enorm hoher Intensität. Erst hatten Jean-Philippe Mateta (11.) und Boetius (18.) das 1:0 auf dem Fuß, kurz darauf traf Quaison im Getümmel nach einem Freistoß mit seinem 13. Saisontor mitten ins Bremer Herz. Und es kam nur fünf Minuten später noch dicker: Mit einem traumhaften Solo ließ FSV-Kapitän Danny Latza mehrere Gegenspieler aussteigen und legte den Ball per Hacke perfekt für Boetius auf, der von der Strafraumkante vollendete.

Die Mainzer, die zuvor alle drei Geister-Heimspiele ohne eigenes Tor verloren hatten, spielten sich in einen wahren Rausch. Bei einer Doppelchance der 05er verhinderte der starke Werder-Torwart Jiri Pavlenka (36.) in seinem 100. Bundesliga-Spiel in größter Not gar das 0:3.

Das Spiel der Norddeutschen wurde immer fehlerbehafteter, die Pause kam zur rechten Zeit. Mit frischem Mut startete Werder in die zweite Hälfte: Der eingewechselte Niclas Füllkrug (53.) kam nach starker Ballannahme frei vor dem Mainzer Tor zum Abschluss, Müller entschärfte den zu unplatzierten Schuss aber stark.

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Mainz stand gegen druckvolle Bremer zu tief und wurde durch Osako bestraft, erst danach wurden die Gastgeber wieder aktiver. Der bärenstarke Pavlenka hielt Bremen aber zunächst im Spiel, es folgte eine hitzige Schlussphase.

Danny Latza und Davy Klaassen im Zweikampf - Alex Grimm/Getty Images

Spieler des Spiels: Florian Müller

Wäre Florian Müller nicht gewesen, hätte Bremen schon in der Anfangsphase geführt. Mit insgesamt fünf Paraden war er im Spiel mehrmals entscheidend für Mainz zur Stelle und hatte seinen Anteil am Erfolg. Nur Osako konnte ihn einmal überwinden, beim Gegentor war er schuldlos.