
Die Trainerstimmen zum 20. Spieltag
Das sagen die Coaches zum Bundesliga-Wochenende: Alle Stimmen in der Übersicht.
Borussia Dortmund - 1. FC Heidenheim 1846 3:2
Niko Kovač (Dortmund): "Heute hat man ein Spiel gesehen, das schön für die Zuschauer war und weniger für mich. Ich würde mir wünschen, dass wir Spiele, die nicht einfach sind, sicherer und schneller für uns entscheiden. Heidenheim hat das gut gemacht. Wir sind nach Rückstand trotzdem wieder aufgestanden und haben zurückgeschlagen."
Frank Schmidt (Heidenheim): "Die Niederlage haben wir nicht verdient, es ist glücklich für den BVB. Nach dem 2:1 haben wir das Spiel kontrolliert, müssen das 3:1 machen. Aus dem Nichts drehen sie das Spiel. Wir hätten Dortmund noch dafür bestrafen müssen, dass sie das 4:2 verpasst haben."
VfB Stuttgart - SC Freiburg 1:0
Sebastian Hoeneß (Stuttgart): "Es war ein Big Point heute gegen eine Mannschaft, die nur zwei Plätze hinter uns war. Von daher sind wir richtig happy. Der Schlüssel heute war, stabil zu bleiben, vorne die Bälle festzumachen und selber auch mal einen Konter zu fahren. Das haben die Jungs top gemacht."
Julian Schuster (Freiburg): "Ich glaube es war relativ ausgeglichen und ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Es ist sehr, sehr hart für die Jungs, weil sie haben sich heute mit dieser Leistung wirklich mehr verdient als dieses finale Ergebnis. Ich hatte nicht das Gefühl, dass hier das Tor fallen muss. Es hat so eine Aktion sein müssen, damit heute auf unserer Seite ein Ball reingeht."
Hamburger SV - FC Bayern München 2:2
Merlin Polzin (Hamburg): "In den entscheidenden Momentan waren wir da. Deswegen war es ein magischer Abend im Volksparkstadion mit sehr viel Energie von der Mannschaft, mit sehr viel Qualität in den richtigen Momenten dann auch von den Zuschauern. Deshalb sind wir alle sehr glücklich mit der Leitung und dem Punktgewinn."
Vincent Kompany (Bayern): "Es war kein gutes Spiel für uns, aber ein gutes Spiel für die Bundesliga, weil die Intensität von beiden Teams da war. Meine Jungs haben gekämpft und das lasse ich mir nicht wegnehmen. Wir hatten jetzt sieben Spiele in 20 Tagen. Am Ende ist es ein Remis und keine Niederlage. Jetzt werden wir genau das machen, was wir immer machen, wir werden auf dem Platz reagieren."

Eintracht Frankfurt - Bayer 04 Leverkusen 1:3
Dennis Schmitt (Frankfurt): "Wir sind enttäuscht, weil die zweite Halbzeit genau das war, was wir uns vorgestellt haben. Die erste Halbzeit war aber enttäuschend, dennoch wäre ein Punkt mindestens verdient gewesen."
Kasper Hjulmand (Leverkusen): "Es war schwierig. Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt, hatten viel Kontrolle und Flexibilität. Wir müssen da eigentlich das dritte Tor machen, dann wäre alles vorbei gewesen. Insgesamt waren es aber wichtige drei Punkte hier. Es gibt immer etwas zu verbessern."
RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05 1:2
Ole Werner (Leipzig): "60 Minuten waren wir viel zu ungenau, hatten zu viele Ballverluste und hatten keine sauberen Tempowechsel. Auch beim zweiten Ball waren wir unterlegen. Wir haben es zu selten geschafft, Mainz vor große Probleme zu stellen. Nur zehn Minuten in der ersten Halbzeit haben wir einen guten Ball gespielt, aber das war zu wenig."
Urs Fischer (Mainz): "Ich freue mich, dass die Mannschaft sich für ein tolles Spiel belohnt hat. Der Sieg ist am Ende schon auch glücklich. Nach unserem 2:1 hat Leipzig den Druck erhöht, wir haben uns ein wenig zu tief fallen lassen, statt vorne anzulaufen. Aber die Mannschaft hat mit allem, was sie hatte, verteidigt."
SV Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach 1:1
Horst Steffen (Bremen): "Wir haben uns gegen die Niederlage gewehrt. Wir haben uns in Hälfte zwei viele Situationen erspielt und sind froh, dass wir noch ein Glücksgefühl bekommen haben. Die Jungs sind über das 1:1 enttäuscht, hätten gerne einen Sieg erreicht."
Eugen Polanski (Gladbach): "Insgesamt gesehen ist es eine verdiente Punkteteilung. Aber wenn man bis zur letzten Minute führt, will man natürlich auch die drei Punkte mitnehmen. Es war sicherlich kein fußballerischer Leckerbissen von beiden Mannschaften, aber in der Situation, in der beide Teams stecken, konnte man das vielleicht nicht erwarten."

FC Augsburg - FC St. Pauli 2:1
Manuel Baum (Augsburg): "Spiel gedreht: positiv. Drei Punkte geholt: positiv. Zwei Tore vom Gregerl: positiv. Aber mit dem Spiel sind wir nicht ganz zufrieden."
Alexander Blessin (St. Pauli): "Was wir brauchen sind Punkte, sonst ist der Abstand irgendwann mal zu groß, um dran zu bleiben. Wir wollen alles dafür tun, um den Abstand nach vorne zu verringern."
TSG Hoffenheim - 1. FC Union Berlin 3:1
Christian Ilzer (Hoffenheim): "Union bringt eine brutale Energie auf den Platz. Sie sind wie ein Presslufthammer, da muss man unerbittlich dagegenhalten. In einer sehr umkämpften Phase haben wir dann die zwei Tore gemacht und damit das Momentum erhalten. Wir haben die Möglichkeiten sehr effizient genutzt. Wir gehen mit dem Punktemaximum aus dieser Woche, darüber sind wir sehr glücklich."
Steffen Baumgart (Berlin): "Wir haben das gleiche Spiel im Hinspiel bereits gesehen. Beide Mannschaften haben eine vernünftige Leistung gebracht. Es ist schwierig, ein Statement abzugeben, wenn die Mannschaft viel umsetzt, aber ein relativ klares Ergebnis rumkommt. Es zeichnet die Jungs aus, dass sie drangeblieben sind trotz 0:3-Rückstand. Wenn man nicht Gegner der TSG ist, macht es Spaß, sie anzuschauen."
1. FC Köln - VfL Wolfsburg 1:0
Lukas Kwasniok (Köln): "Es war ein intensives, von Zweikämpfen geprägtes Spiel. Für uns ging es um drei Punkte und die waren immens wichtig. Wir haben seit langer Zeit mal wieder zu Null gespielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir keine Entlastung mehr, dann brauchst du einen guten Torhüter. Und den hatten wir. Wir sind happy, dass wir gewonnen haben."
Daniel Bauer (Wolfsburg): "Das Ergebnis ist brutal enttäuschend, weil wir in der zweiten Halbzeit genügend Chancen hatten, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Am Ende machen wir kein Tor und fahren mit leeren Händen nach Hause."
