
Die Trainerstimmen zum 32. Spieltag
Das sagen die Coaches zum Bundesliga-Wochenende: Alle Stimmen in der Übersicht.
SC Freiburg - VfL Wolfsburg 1:1
Julian Schuster (Freiburg): "Der Punkt kann am Ende sehr wichtig sein. Wir müssen um jeden Punkt und jedes Tor kämpfen. Auch wenn wir am Ende noch die Chancen hatten, das Spiel vielleicht zu gewinnen, können, glaube ich, heute beide mit dem Punkt zufrieden sein.“
Dieter Hecking (Wolfsburg): "Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden. Es war vielleicht sogar mehr drin heute, wenn man sich das ganze Spiel anschaut. Wir müssen einfach weiterhin unsere Leistung abrufen, dann haben wir auch eine Chance, die Punkte zu holen, die wir brauchen.“
Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund 1:0
Eugen Polanski (Mönchengladbach): "Diesen Sonntag hätte man sich nicht schöner malen können. Ich bin sehr glücklich über den Sieg, vor allem aber auch über die Leistung. Wir hatten in dieser Saison mehrere Spiele dabei, in denen wir phasenweise gut waren, aber diesmal haben wir uns über 90 Minuten gegen einen starken Gegner nicht aus der Ruhe bringen lassen."
Niko Kovač (Dortmund): "Die Niederlage ärgert mich sehr - weil wir nicht das gezeigt haben, was wir in einem Bundesligaspiel zeigen müssen. Wir haben von Gladbach heute aufgezeigt bekommen, wie intensiv man Fußball spielen muss, um in der Bundesliga Punkte zu holen."
FC St. Pauli - 1. FSV Mainz 05 1:2
Alexander Blessin (St. Pauli): "Momentan killt uns das Momentum. Wir kommen gut ins Spiel, haben gute erste fünf Minuten. Dann machen wir im Aufbauspiel ein Fehler, der dir nie und nimmer passieren darf. Wir laufen wieder einem Rückstand hinterher, da wird jeder Schritt plötzlich schwerer. In den verblieben beiden Spielen müssen wir daran arbeiten, auch über eine Anfangsphase hinaus kommen und kein Gegentor fressen."
Urs Fischer (Mainz): "Ich bin stolz auf die Entwicklung des gesamten Vereins. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir keinen Platz für Eitelkeiten und Befindlichkeiten haben. Das ist Teamwork, das haben wir toll hinbekommen. Auch heute hatten wir Phasen, in denen wir den Ball sehr schnell haben laufen lassen - aber auch unpräzise waren. Es gibt viele Dinge, an denen wir noch arbeiten wollen. Über den Klassenerhalt freuen wir uns, ich persönlich bin aber kein Partylöwe. Am Mittwoch treffen wir uns wieder und bereiten uns auf Union vor."

Bayer 04 Leverkusen - RB Leipzig 4:1
Kasper Hjulmand (Leverkusen): "Wir haben es sehr gut gemacht, das war eine unserer besten Leistungen in dieser Saison. Wir hatten einen guten Rhythmus – das war ein sehr, sehr wichtiges Spiel, auch für die Tabelle. Wir haben es alles nun in der eigenen Hand. Ein großes Lob auch an das Stadion, es war eine gute Energie von außen. Wir haben das gebraucht!"
Ole Werner (Leipzig): "Dass Leverkusen stark ist, ist keine neue Erkenntnis. Was uns gefehlt hat, war unsere eigene Leistung. Wir wussten, das Leverkusen im Zentrum sehr spielstark ist. Wir haben es nicht gut gemacht und hatten defensiv keinen Zugriff. Offensiv waren wir auch über weite Strecken zu behäbig."
Eintracht Frankfurt - Hamburger SV 1:2
Albert Riera (Frankfurt): "Ich bin sehr enttäuscht. Über das Ergebnis und die von uns fehlende Energie. Es ging nicht um die Qualität. Aber ich habe den Jungs nach dem Spiel gesagt, wir können jetzt zwei Sachen machen. Flaschen rum fluchen oder schon jetzt daran denken, was wir ab morgen machen können. "
Merlin Polzin (Hamburg): "Es ist für uns ein sehr wichtiger Sieg, den sich die Jungs aber auch redlich verdient haben. Es ist auch ein ganz besonderer Moment, nach sieben Jahren in der zweiten Liga dann heute hier diese verdammt wichtigen Punkte zu holen."
FC Bayern München - 1. FC Heidenheim 3:3
Vincent Kompany (Bayern): "Es war die Mentalität, der Glaube. Wir können natürlich vieles besser machen, aber trotzdem darf man nicht vergessen, dass die Jungs am Ende alles dafür tun, das Spiel nicht zu verlieren. Das müssen wir mitnehmen ins nächste Spiel. Alles andere sind Details, die wir verbessern müssen. Die Jungs von Heidenheim haben um ihr Leben gekämpft und gut verteidigt. Wir haben am Anfang nicht unser Niveau gebracht, das haben sie gut genutzt."
Frank Schmidt (Heidenheim): "Wenn der Abpfiff da ist, kann man sich unfassbar ärgern – das bringt aber nichts. Ich bin unfassbar stolz darauf, wie wir heute gespielt haben. Leider hatten wir Pech. Nicht hadern, ein Punkt ist etwas wert. Wenn wir die letzten zwei Spiele genauso angehen, traue ich uns zwei Siege zu."

SV Werder Bremen - FC Augsburg 1:3
Daniel Thioune (Bremen): "Wir waren nicht auf dem Leistungsniveau wie in den vergangenen beiden Spielen. Wir haben noch schwierige Aufgaben vor uns. Wir brauchen noch Punkte. Der Kampf dauert noch ein paar Runden und hat sich heute noch nicht entschieden."
Manuel Baum (Augsburg): "Die Idee, die die Bremer hatten um uns zu ärgern, die war richtig gut. Wir haben sie aber im Laufe des Spiel besser in den Griff gekriegt und waren extrem effektiv. Was mega von uns war, war die Reaktion nach dem Gegentor. Wir haben es endlich mal geschafft nachzulegen, das hatten wir in dieser Saison nicht so oft."
1. FC Union Berlin - 1. FC Köln 2:2
Marie-Louise Eta (Berlin): "Wir können heute glücklich sein. Nach einem 0:2, wenn man auch den Spielverlauf gesehen hat, da noch zurückzukommen. Die Jungs haben ihr Herz auf dem Platz gelassen. Der Glaube war immer da, den Ausgleich noch zu machen."
René Wagner (Köln): "Union kommt infolge von zwei Standards zurück, das ist immer schwierig zu verteidigen gegen diese Mannschaft. Bis dahin haben wir jeden Standard eigentlich sehr gut verteidigt. Dann passte es einmal nicht, dann kam das Stadion zurück. Und dann fällt durch ein Traumtor das 2:2. Aber wir nehmen einen Punkt mit."
TSG Hoffenheim - VfB Stuttgart 3:3
Christian Ilzer (Hoffenheim): "Wir haben gegen eine Top-Mannschaft gespielt – und selbst ebenfalls ein Top-Spiel abgeliefert. Mein Team hat sehr viel gezeigt, das mir gefallen hat: die Intensität, die Power, die Dynamik. Wir hätten gerne gejubelt und unsere Leistung mit einem Sieg gekrönt, aber Stuttgart hat einfach eine enorme Qualität. Das Rennen um die Plätze für die Champions League bleibt heiß."
Sebastian Hoeneß (Stuttgart): "Es war ein unglaubliches Spiel, das wir gesehen haben. Nach dem 1:3 war es eine sehr schwierige Aufgabe – Hoffenheim hatte die eine oder andere Möglichkeit, für die Vorentscheidung zu sorgen. Wir haben verkürzt, sind ‚am Leben geblieben‘, haben gefightet und immer an den Ausgleich geglaubt. Die Haltung war eine andere als in der ersten Halbzeit. Es tut gut, dass wir uns in der Nachspielzeit noch belohnt haben."










