
Die Trainerstimmen zum 26. Spieltag
Das sagen die Coaches zum Bundesliga-Wochenende: Alle Stimmen in der Übersicht.
VfB Stuttgart - RB Leipzig 1:0
Sebastian Hoeneß (Stuttgart): "Wir hatten das berühmte Quäntchen Glück auf unsere Seite. Aber wir haben insgesamt eine super kämpferische Leistung gezeigt, wir haben es uns heute erarbeitet, mit toller Moral und gegenseitiger Unterstützung gesehen. Heute bin ich glücklicher Mann, mit einer Mannschaft, die überragend gefightet hat."
Ole Werner (Leipzig): "Es war ein Spiel wenigen ganz klaren Chancen, in der ersten Hälfte haben wir etwas liegen gelassen. Nach dem 0:1 haben wir ein wenig unsere Linie verloren und konnten nicht mehr so viel Druck entfachen - am Ende wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, ein individueller Fehler entscheidet das Spiel."

SC Freiburg - Union Berlin 0:1
Julian Schuster (Freiburg): "Es war das Spiel, was wir erwartet haben. Es ist dann nicht einfach, denn du darfst nichts zulassen und gleichzeitig vorne geduldig bleiben. Der Gegentreffer ist bitter, es ist gefühlt keine Chance, trotzdem ein Tor. Im Zweifel spielst du heute 0:0, das ist für keinen schön, aber unter dem Strich ein Punkt - von daher sind wir jetzt erstmal enttäuscht."
Steffen Baumgart (Union): "Es war wichtig, dass wir lange die Null gehalten haben, um darüber dann ins Spiel zu kommen. Wir haben wenig zugelassen, am Ende hält Matheo Raab dann einmal überragend. Nach vorne hatten wir auch nicht die ganz großen Aktionen, haben aber immer gut dagegen gehalten und heute dann mal das Glück gehabt, was wir in den vorherigen Spielen nicht hatten."
Werder Bremen - FSV Mainz 05 0:2
Daniel Thioune (Bremen): "Ich hatte in den ersten Minuten den Eindruck, dass die Mainzer griffiger sind. Beim 0:1 sind wir gedanklich viel zu spät. Wir haben selbst relativ wenig auf das Tor gebracht. Das letzte Drittel ist unser Problem. Ich wähnte uns ein bisschen weiter."
Urs Fischer (Mainz): "Es war ein hartes Stück Arbeit, vor allem in der zweiten Hälfte. Wir hatten aber eine gewisse Kontrolle über das Spiel und ich fand es irgendwo einen erwachsenen Auftritt von uns. Am Schluss ist es gefühlt ein dreckiger Sieg."

Merlin Polzin (Hamburg): “Ich glaube es ist so in Ordnung, es war nicht unser bestes Spiel. Am Ende musst du in dieser Saison die Punkte mitnehmen und das haben wir gemacht. Es ist viel von dem aufgegnagen, was wir uns vorher überlegt haben. Wir stehen sehr solide da, haben uns sehr stabilisiert. Wir müssen aber noch ein paar Schritte gehen."
Lukas Kwasniok (Köln): “Es fühlt sich komisch an, wir haben in der ersten Halbeit eine Aktion zugelassen, das macht er natürlich überragend mit dem Lupfer. Ich fand wir waren die bessere Mannschaft aber klar, dafür kannst du dir nix von kaufen. Unter dem Strich können wir mit dem Punkt leben, weil der Fluch ist besiegt."
Bayer Leverkusen - FC Bayern München 1:1
Kasper Hjulmand (Leverkusen): "Das war ein super Spiel für die Bundesliga. Ich habe gemischte Gefühle. Einerseits bin ich sehr enttäuscht, dass wir die drei Punkte nicht geholt haben. Wir hätten das Spiel gewinnen müssen. Insgesamt war das eine gute Leistung meiner Mannschaft."
Vincent Kompany (Bayern): "Ich bin stolz und unzufrieden. Sehr stolz auf meine Jungs, auf ihre Leistung. Aber ich bin nicht glücklich, dass Luis Díaz nun gesperrt ist. Heute war unglaublich viel los, viele wichtige Phasen, wo wir viele unterschiedliche Meinungen haben werden. Aber das hat das Spiel natürlich beeinflusst."
Borussia Dortmund - FC Augsburg 2:0
Nico Kovac (Dortmund): "I'm singing in the rain. Das war ein richtig gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir haben das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute diktiert. Wir hätten mehr Tore erzielen können. Aber die Art und Weise hat mir gefallen. So erwarte ich das und so sind wir auch alle glücklich."
Manuel Baum (Augsburg): "Wir sind heute sehr enttäuscht, sowohl über das Ergebnis als auch die Leistung über 90 Minuten. Wir haben zu spät Druck auf den Ball bekommen und unsere Leistungsgrenze überhaupt nicht erreicht. Das werden wir ansprechen, denn so wird es schwierig, Punkte zu holen."

Eintracht Frankfurt - 1. FC Heidenheim 1:0
Albert Riera (Frankfurt): "Wir wussten, dass Heidenheim tief steht und auf unsere Fehler warten würde. Wir waren aber zu passiv, wir brauchten mehr Bewegung und Mobilität – dann haben wir Löcher und somit Chancen kreiert. Aber welches Team in Europa hat gegen tief stehende Gegner keine Probleme? Positiv ist aber auch, dass wir nun zum dritten Mal in Folge kein Gegentor kassiert haben und ich ein Team sehe, dass sich beim Verteidigen wohlfühlt."
Frank Schmidt (Heidenheim): "Es war ein knappes Ergebnis und ein knappes Spiel, vor allem in der ersten Halbzeit. Wir wollten dem Gegner nicht viel Tiefe geben und aus einem sehr kompakten Mittelfeld agieren. Das ist uns gelungen. Nach der Pause lief es ähnlich, beide Mannschaften haben gleich agiert. Es war dann sehr ärgerlich, dass wir nach einem Standard in Rückstand geraten sind. Wir müssen nicht unbedingt als Verlierer vom Platz gehen; das machen wir aber, daher sind wir sehr enttäuscht."
TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 1:1
Christian Ilzer (Hoffenheim): "Mit dem Ergebnis sind wir nicht zufrieden. Wenn man aber den Spielverlauf sieht: Wir geraten in Rückstand, das war ein Wirkungstreffer für uns. Danach hatten wir eine Situation, in der wir beinahe das 0:2 kassieren. Im Anschluss hatten wir aber wieder eine gute Druckphase, haben verdient den Ausgleich erzielt und waren auch noch nah dran am 2:1."
Dieter Hecking (Wolfsburg): "Wir wussten, dass wir heute viel verteidigen müssen. Wir wollten keinen offenen Schlagabtausch mit Hoffenheim. Da haben wir wenig Räume zugelassen. Aber es ist ärgerlich, wenn du 1:0 führst, dann musst du den Druck vor dem Strafraum wegnehmen. Insgesamt war es ein verdienter Punkt."
Borussia Mönchengladbach - FC St. Pauli 2:0
Eugen Polanski (Gladbach): "Wir sind zufrieden, weil wir gegen einen direkten und sehr starken Konkurrenten gewonnen haben. Standards können ein Dosenöffner sein, das wussten wir. Wir waren sehr effektiv und hätten es am Ende noch höher schrauben können."
Alexander Blessin (St. Pauli): "Es hat sich nicht nach einem 2:0 angefühlt. Wir haben heute zwei Geschenke verteilt. Wir wollten aktiv und nicht reaktiv sein. Vom Kopf her waren wir heute einfach nicht wach genug. Es werden jetzt immer weniger Spiele. Ein direkter Konkurrent ist jetzt auf vier Zähler weggezogen. Das ist natürlich sehr ärgerlich. Ich habe Gladbach heute nicht als besser gesehen."
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