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Der 1. FSV Mainz 05 und der Sport-Club Freiburg trennen sich torlos

Der Sport-Club Freiburg bleibt auch im fünften Saisonspiel ungeschlagen. Im Verfolgerduell holten die Freiburger beim 1. FSV Mainz 05 ein 0:0.

Bundesliga Match Facts

Der 1. FSV Mainz 05 bleibt durch das Remis auf einem Europapokalplatz, hat nun schon zehn Punkte auf dem Konto. Der Sport-Club Freiburg liegt nach dem dritten Remis bei zwei Siegen bei nun neun Zählern.

Fantasy Heroes: Lukas Kübler (11 Punkte), Christian Günter (10), u.a. Manuel Gulde (9)

Bo Svensson hatte seine Mainzer Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche auf zwei Positionen umgestellt. Für den verletzten Kapitän Moussa Niakhate kam Alexander Hack ins Team, zudem spielte Adam Szalai anstelle von Karim Onisiwo. Bei Freiburg setzte Coach Christian Streich sogar auf drei Neue. Nach drei Joker-Einsätzen stand Kevin Schade erstmals in Freiburgs Bundesliga-Startelf. Yanik Haberer durfte erstmals in dieser Bundesliga-Saison von Beginn an ran. Zudem spielte Manuel Gulde. Weichen mussten dafür Maximilian Eggestein, Vincenzo Grifo und SC-Top-Torschütze Wooyeong Jeong.

Ein Topspiel bekamen die Zuschauer in der Mainzer Opel Arena in der ersten Halbzeit indes nicht zu sehen. Chancen blieben Mangelware. Ganze acht Torschüsse gaben beide Teams in den ersten 45 Minuten zusammen ab - lediglich einer ging auf das Tor. Das war ein Versuch von Jean-Paul Boetius in der 42. Minute, mit dem SC-Keeper Mark Flekken aber keine Probleme hatte.

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Auch nach dem Wechsel passierte zunächst wenig. Svensson brachte zwei neue Stürmer, um für mehr Druck zu sorgen. Und so kam Mainz denn auch zu der ersten echten Chance des Spiels. Nach schönem Pass war Jonathan Burkardt halblinks allein weg, scheiterte mit seinem Schuss aber an Flekken (57.).

Roland Sallai blockt den Ball gegen Jeremiah St. Juste - Blatterspiel via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Wenig später forderten die Hausherren kurz Strafstoß, Schiedsrichter Benjamin Brand zeigte nach einer unglücklichen Handberührung von Lukas Kübler nach einer Ecke nicht auf den Punkt (67.). Karim Onisiwo rutschte bei seinem Versuch aus 18 Metern weg und verfehlte so das Tor (68.).

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Eine weitere gute Chance vergab Jeremiah St. Juste, der nach einer Ecke plötzlich frei vor Flekken auftauchte, aber zu lange zögerte und so nicht zum Schuss kam (80.). Kurz vor dem Schlusspfiff stand dann der eingewechselte Grifo plötzlich frei am Strafraum. Seinen Schlenzer konnte Robin Zentner aber stark parieren (90.+3).

In der Defensive immer wieder sehr stark: Manuel Gulde - Markus Fischer via www.imago-images.de/imago images/Passion2Press

Spieler des Spiels: Manuel Gulde

Manuel Gulde war mit 85 Prozent gewonnenen Duellen der zweikampfstärkste Spieler auf dem Platz und damit maßgeblich an Freiburgs zweitem Zu-Null in dieser Bundesliga-Saison beteiligt.