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Mit Video: Der 1. FSV Mainz 05 schlägt den Sport-Club Freiburg 1:0

Der 1. FSV Mainz 05 hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Durch das 1:0 (0:0) gegen den Sport-Club Freiburg schieben sich die Mainzer zumindest vorübergehend auf Platz 16 vor.

Bundesliga Match Facts

Für die Mainzer war es vierte Sieg unter Trainer Bo Svensson, womit die Rheinhessen bei 21 Zählern die direkten Abstiegsränge verlassen. Der Sport-Club Freiburg hingegen erlitt im Rennen um die internationalen Plätzen einen herben Rückschlag.

Keven Schlotterbeck rackert gegen Adam Szalai - Ulrich Hufnagel via www.imago-images.de/imago images/Ulrich Hufnagel

Fantasy Heroes: Moussa Niakhaté (12 Punkte), Philipp Mwene (12), Jeremiah St. Juste (10)

FSV-Trainer Bo Svensson vertraute fast der gleichen Elf wie vor Wochenfrist gegen Schalke. Anstelle des absenten Danny Latza kam einzig Jean-Paul Boetius zu seinem ersten Startelfeinsatz in der Rückrunde. Bei Freiburg gab es indes drei Wechsel. Roland Sallai stand nach Verletzungspause und drei Einsätzen als Einwechselspieler erstmals in der Rückrunde in Freiburgs Startelf, dazu durften Keven Schlotterbeck und Wooyeong Jeong ran.

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Ein besonderes Jubiläum feierte indes Freiburgs Jonathan Schmid. Der Rechtsverteidiger bestritt sein 274. Bundesliga-Spiel, überholte damit Franck Ribery und ist nun alleiniger französischer Rekordspieler der Bundesliga-Geschichte.

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Viel zu jubeln gab es auf dem Rasen zunächst aber nicht. Mainz begann sehr offensiv, drückte die Freiburger hinten rein. Und erspielte sich gleich nach vier Minuten die erste Chance, als Jonathan Burkardt nach tollen Zuspiel von Boetius am kurzen Fünfereck zum Abschluss kam, aber an SCF-Keeper Florian Müller scheiterte. Bei zwei weiteren Schüssen von Phillipp Mwene (19.) und Adam Szalai (20.) sowie einem Kopfball von Leandro Barreiro (36.) war Müller erneut zur Stelle.

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Machtlos wäre der Freiburger Torwart indes bei einem Schuss von Danny da Costa gewesen, doch der Knaller des Rechtsverteidigers aus 20 Metern krachte an die Latte (24.). Von Freiburg war hingegen nur wenig zu sehen, bis zur 40. Minute gaben die Gäste keinen Schuss ab, der aufs Tor kam. Dann schepperte es auch am Gehäuse der Mainzer. Nach tollem Pass von Jeong war Sallai plötzlich auf und davon - und zimmerte den Ball an den rechten Pfosten (40.).

Florian Müller verhindert einen frühen Rückstand durch Jonathan Burkardt - Heiko Becker via www.imago-images.de/imago images/HMB-Media

Nach dem Wechsel wurde die Partie lebhafter und auch deutlich chancenreicher. Vor allem, weil die Gäste aktiver wurden. Und erneut Pech hatten, als Sallai einen Freistoß aus 18 Metern an die Latte zirkelte (60.). Für den Ungarn der zweite Alutreffer des Tages. Sieben Minten später scheiterte er mit einem Flugkopfball aus fünf Metern.

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Dazwischen prüfte Barreiro Müller mit einem Volleyschuss (60.) und Freiburgs Philipp Lienhart kam nach Freistoßflanke von Vincenzo Grifo im Fünfer nur um Zentimeter zu spät (63.). Die beste Chance hatte jedoch der eingewechselte FSV-Stürmer Robert Glatzel, der nach Hereingabe von da Costa aus elf Metern ganz freistehend über das Tor schoss (66.). Auf der anderen Seite verfehlte Christian Günter nach tollen Solo das Tor nur knapp (80.).

Doch dann schlug Mainz doch noch zu - durch zwei Joker. Nach Flanke von Boetius kam Glatzel am Fünfer ganz frei zum Kopfball, Müller konnte den noch sensationell parieren. Aber dann war Robin Quaison da und staubte zum 1:0 ab (84.).

Küsschen an die Fans zuhause: Robin Quaison feiert seinen Siegtreffer - Alex Grimm/Getty Images

Spieler des Spiels: Robin Quaison

Der eingewechselte Robin Quaison bescherte Mainz mit seinem einzigen Torschuss der Partie drei wichtige Punkte. Insgesamt war es sein 28. Bundesliga-Tor, damit fehlt ihm nur noch eines zu den Mainzer Rekordtorschützen Malli und Zidan (je 29).