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Offensiver Schlagabtausch zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt

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Der 1. FSV Mainz 05 und Eintracht Frankfurt haben sich am 34. Bundesliga-Spieltag 2:2 (1:2) gertrennt. Marcus Ingvartsen schnürte einen Doppelpack für die Hausherren (10., 49.), Tuta (26.) und Rafael Borre (35.) drehten zwischenzeitlich die Partie zugunsten der SGE.

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Daniel Brosinski, der den 1. FSV Mainz 05 nach acht Jahren verlassen wird, durfte zum Abschied noch mal von Beginn an auf rechts anstelle des kranken Silvan Widmer ran (erster Startelfeinsatz seit Januar). Neben dem 33-Jährigen rückten noch Jean-Paul Boetius für Leandro Barreiro sowie Marcus Ingvartsen anstelle des am Zeh verletzten Karim Onisiwo in die Anfangself.

Anders als letzte Woche gegen Mönchengladbach lief die Eintracht wieder mit der ersten Kapelle auf, so gab es gleich acht Änderungen und aus der erhofften Finalelf gegen Glasgow fehlten nur die noch verletzten Martin Hinteregger sowie Jesper Lindström.

Fantasy Heroes: Marcus Ingvartsen (15 Punkte), Anton Stach (14), Filip Kostic (10)

Frankfurt dreht das Spiel

Für beide Teams ging es am letzten Spieltag um nichts mehr, dennoch wollten sie ihren Fans einen versöhnlichen Saisonabschluss bereiten. Mainz kam deutlich besser ins Spiel und gewann durch hohes Pressing wichtige Bälle im Mittelfeld. So gingen die Hausherren nach zehn Minuten in Führung: Die Eintracht-Defensive strauchelte nach einem Pass in die Spitze und konnte den Ball dreimal nicht klären. So fiel das Spielgerät Ingvartsen vor die Füße, der rechts am Fünfer aus der Drehung unter die Latte schoss. Der Däne markierte sein fünftes Saisontor (vier davon am Bruchweg) und stellte damit seinen Saisonrekord aus dem Spieljahr 2019/20 ein (fünf Treffer für Union).

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Die erste Frankfurter Torannäherung gab es erst in der 26. Minute, diese landete aber direkt im Netz: Filip Kostic flankte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld scharf vor das Tor, wo erst Rafael Borre an Finn Dahmen mit dem Kopf scheiterte, Tuta stand aber richtig und staubte zum Ausgleich ab (1:1). Der Brasilianer erzielte sein viertes Saisontor und gehörte damit diese Saison zu den torgefährlichsten Verteidigern der Liga (nur Freiburgs Lienhart traf von den Abwehrspielern einmal öfter).

Nach dem Ausgleich kamen die Adlerträger immer besser in die Partie und drehten das Spiel in der 35. Minute: Ansgar Knauff eroberte den Ball entscheidend im Mittelfeld und steckte perfekt vor dem Strafraum in den Lauf auf Borre durch. Dieser blieb im Strafraum cool und traf links in die Maschen (2:1). Nach vier Hinrundentoren markierte Eintrachts bester Torschütze auch vier Treffer in der Rückserie.

Ingvartsen bringt Mainz in Führung - IMAGO/Frey-Pressebild/Deines/IMAGO/Thomas Frey

Ingvartsen trifft zum 2:2-Endstand

In der zweiten Halbzeit startete Mainz wieder besser in die Partie und glich nach einem schnellen Angriff aus: Anton Stach hatte über die rechte Seite viel Platz und spielte flach an den kurzen Pfosten, wo sich Ingvartsen gegen Tuta durchsetzte und per Direktabnahme ins Tor traf (2:2, 49.). Der Däne schnürte seinen ersten Doppelpack in der Bundesliga und schraubte sein Torkonto auf sechs Saisontreffer - neuer Saisonrekord.

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Nur einen Angriff später traf Kostic aus der Distanz in die Maschen, Borre, der dem Serben den Ball auflegte, stand aber zuvor im Abseits (52.). Auf der Gegenseite zählte 20 Minuten später ein Mainzer Tor nach Überprüfung ebenfalls nicht: Niklas Tauer wurde hoch rechts am Strafraum bedient und köpfte direkt in die Mitte auf Burkardt. Nach Abstimmungsfehler zwischen Stefan Ilsanker und Kevin Trapp bugsierte der Stürmer die Kugel über die Linie, ging dabei aber den SGE-Keeper an. Schiedsrichter Petersen gab das Tor nach Überprüfung nicht (75.).

Bis zum Abpfiff gab es keine großen Strafraumszenen mehr, wodurch ein offensives Rhein-Main-Duell verdient 2:2 endete. Mainz beendete die Saison damit auf dem 8. Tabellenplatz, Frankfurt wurde 11. und hat zudem noch die Chance auf einen Champions-League-Platz, sollte das Europa-League-Finale gewonnen werden

Spieler des Spiels: Marcus Ingvartsen

Marcus Ingvartsen schnürte seinen ersten Doppelpack in der Bundesliga und stellte mit sechs Saisontoren einen neuen persönlichen Bundesliga-Rekord auf.