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Der SC Freiburg beendet den Aufschwung des 1. FC Köln

Der SC Freiburg hat am 32. Spieltag 4:1 (2:0) beim 1. FC Köln gewonnen. Nils Petersen (18.) und Ermedin Demirovic (20.) erzielten innerhalb einer Zeitspanne von weniger als drei Minuten die ersten Breisgauer Tore des Sonntagmittags, in der Nachspielzeit besorgten Vincenzo Grifo (90.+3) und Jonathan Schmid die Entscheidung (90.+6). Sebastian Andersson verkürzte (50.), Ondrej Duda vergab einen Foulelfmeter (61.). Die Geißböcke hatten zuvor zwei Partien in Serie gesiegt und vergaben die Chance, zumindest bis zum Abendspiel zwischen der Hertha und Bielefeld die Abstiegszone zu verlassen.

Bundesliga Match Facts

Sowohl Freiburg als auch Köln begannen geduldig. Einen Freistoß aus vielversprechender Position schoss der jüngst so treffsichere Duda übers Tor (17.). Seine ersten beiden guten Möglichkeiten nutzte dann der SC: Erst besorgte Petersen nach einer missglückten Klärungsaktion mit einem Flachschuss innerhalb des Strafraums für die Führung, dann erhöhte Demirovic mit der Fußspitze aus kurzer Distanz.

Ermedin Demirovic mit dem langen Bein zum 2:0 - Lukas Schulze/Getty Images

2:0 zur Pause - Andersson macht es spannend

Fantasy Heroes: Vincenzo Grifo (23 Punkte), Jonathan Schmid und Nils Petersen (beide acht)

Vor der Pause hätte Roland Sallai fast noch einen draufgesetzt, scheiterte aus vielversprechender Lage aber am aus seinem Tor stürmenden Timo Horn (40.). Mit der Zwei-Tore-Führung der Gäste ging es in die Pause.

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Im zweiten Durchgang zeigte der FC, bei dem Trainer Friedhelm Funkel zur Halbzeit Ismail Jakobs eingewechselt hatte, ein verändertes Gesicht. Jakobs war es auch, der den Anschluss durch Andersson auflegte. Wenig später rutschte Duda bei seinem Strafstoß nach einem Foul von Lukas Kübler an Jakobs weg.

Grifo und Schmid mit späten Toren

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In der Schlussphase bemühten sich die Domstädter um den Ausgleich, die Mannschaft von Coach Christian Streich verteidigte jedoch wieder sicherer. Nicolas Höfler verpasste die Entscheidung noch, als er an Horn scheiterte (90.). Joker Jan Thielmann jubelte in der anderen Hälfte kurz, vor seinem vermeintlichen Ausgleich war Jonas Hector allerdings mit dem Arm an der Kugel. Grifo nach Torvorlage des eingewechselten Lucas Höler und der ebenfalls gebrachte Schmid machten dann bei Kontern alles klar.

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Durch das 1:4 belegt Köln weiter den direkten Abstiegsplatz 17, Freiburg bleibt wie vor dem Spieltag Tabellenneunter. Am nächsten Wochenende reist der FC zu Konkurrent Hertha, der SC empfängt den frisch gekürten alten und neuen Deutschen Meister FC Bayern.

Vincenzo Grifo spielt wieder groß auf - IMAGO / Beautiful Sports

Spieler des Spiels: Vincenzo Grifo

Grifo war an acht der elf Torschüsse des Streich-Teams beteiligt, gab die meisten ab (drei) und legte auch die meisten vor (fünf). Er leitete drei der vier Treffer seines Vereins ein (zwei direkte Assists) und sorgte für das 3:1 selbst.