
Düsseldorf stürzt ab! Fürth schickt Fortuna in die 3. Liga
SpVgg Greuther Fürth hat Fortuna Düsseldorf am 34. Spieltag der 2. Bundesliga mit 3:0 (3:0) besiegt. Felix Klaus (2.) brachte die Gastgeber früh in Führung, ein Eigentor von Elias Egouli (16.) erhöhte auf 2:0, ehe Noel Futkeu (36.) per Kopf den Endstand herstellte. Düsseldorf steigt damit in die 3. Liga ab.
Am letzten Spieltag der Saison 2025/26 empfing die SpVgg Greuther Fürth Fortuna Düsseldorf im Sportpark Ronhof Thomas Sommer. Für beide Teams stand dabei außerordentlich viel auf dem Spiel: Fürth benötigte einen Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied, um an Düsseldorf vorbeizuziehen und den Relegationsplatz zu übernehmen.
Die Gäste mussten auf Matthias Zimmermann und Torjäger Cedric Itten verzichten, die beide gesperrt fehlten. Für Fürth-Trainer Heiko Vogel war es nach eigenen Worten das bedeutendste Spiel seiner bisherigen Trainerlaufbahn.

Klaus trifft nach zwei Minuten
Die Gastgeber starteten mit einem Paukenschlag in die Partie. Bereits in der 2. Minute bediente Luca Itter den mitgelaufenen Felix Klaus mit einem präzisen Pass in die Tiefe. Klaus tauchte völlig frei auf und schob den Ball unten rechts über den Pfosten ins Tor – 1:0.
Düsseldorf war durch den frühen Gegentreffer sofort auf den Relegationsplatz abgerutscht. Die Gastgeber blieben in der Folge das klar bessere Team und setzten die Gäste mit schnellem Umschaltspiel über die Außenbahnen unter Druck. Düsseldorf wirkte in der Anfangsphase ideenlos und fand überhaupt nicht ins Spiel.
Eigentor von Egouli erhöht auf 2:0
In der 9. Minute hatte Fürth beinahe das zweite Tor erzielt, doch Elias Egouli warf sich im letzten Moment noch in den Abschluss und verhinderte das Gegentor. Wenig später war es dann ausgerechnet Egouli, der für das 2:0 sorgte: Klaus setzte sich in der 16. Minute stark über die Außenbahn durch, sein Abschluss von rechts wurde vom Fuß des Düsseldorfer Verteidigers abgefälscht und schlug unhaltbar im kurzen Eck ein – Eigentor zum 2:0. Paul Will hatte zuvor in der 12. Minute die Gelbe Karte gesehen.
Düsseldorf versuchte es nun häufiger mit langen Bällen nach vorne, doch Marin Ljubicic konnte die Zuspiele kaum festmachen.
Futkeu köpft das 3:0
In der 36. Minute fiel die Vorentscheidung: Klaus flankte von rechts, und Noel Futkeu stand völlig frei und köpfte den Ball unhaltbar ins Netz – 3:0. Das war der Treffer, den Fürth für den Relegationsplatz benötigte.
Düsseldorf stand nun auf einem direkten Abstiegsplatz. Kurz vor der Pause sah Shinta Appelkamp noch die Gelbe Karte (45.+1). Mit dem 3:0 ging es in die Halbzeitpause – ein Ergebnis, das Fürth sich hochverdient erarbeitet hatte.
Düsseldorf reagiert mit Dreifachwechsel
Zur Halbzeit reagierte Düsseldorf-Trainer Alexander Ende mit drei Wechseln: Jordi Paulina kam für Sima Suso, Satoshi Tanaka ersetzte Sotiris Alexandropoulos, und Christian Rasmussen kam für Valgeir Lunddal. Die Gäste versuchten in der zweiten Hälfte offensiver aufzutreten, blieben aber weitgehend harmlos. Fürth verteidigte tief und kompakt und ließ kaum gefährliche Aktionen zu.
In der 63. Minute überprüfte der VAR eine mögliche Elfmeter-Situation, entschied jedoch auf kein Foul, da Branimir Hrgota zuvor im Abseits gestanden hatte. Gute zehn Minuten später jubelte Fürth über ein vermeintliches 4:0 durch Futkeu, doch der VAR annullierte den Treffer wegen Abseits.

Fürth verwaltet den Vorsprung souverän
In der Schlussphase brachte Fürth den Vorsprung clever über die Zeit. Doni Arifi kam in der 61. Minute für Dennis Srbeny, Reno Münz ersetzte in der 67. Minute Sayfallah Ltaief. Düsseldorf versuchte es weiterhin mit langen Bällen, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Jesper Daland sah kurz nach seiner Einwechslung in der 82. Minute die Gelbe Karte.
In der 89. Minute brachte Fürth mit Brynjar Ingi Bjarnason für Luca Itter noch einen weiteren Verteidiger. Nach sieben Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter ab – Fürth hatte das Ziel erreicht.
Bundesliga Match Facts
xGoals: Fürth 2,26 - Düsseldorf 0,97
Schnellster Spieler: Elias Egouli (F95), 34,87 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:0 von Felix Klaus (SGF), 12 Prozent
Most Pressed Player: Noel Futkeu (SGF), 18 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Paul Will (SGF), +3,85










