2. Bundesliga

2:2-Remis: Karlsruher SC punktet nach 0:2-Rückstand gegen Rostock

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Der Karlsruher SC und Hansa Rostock haben sich am 15. Spieltag der 2. Bundesliga 2:2-Unentschieden getrennt. Die Führung durch Junior Brumado (16.) und Damian Roßbach (34.) glichen Igor Matanović (44.) und Budu Zivzivadze (88.) aus. Die beiden Teams bleiben damit auf den Tabellenrängen 14 und 15.

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Beim Karlsruher SC gab es im Vergleich zum 4:1-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg am vergangenen Spieltag keine Veränderungen. Unter anderem stand damit Marcel Beifus nach seinem Startelf-Debüt in der Vorwoche erneut in der Anfangsformation.

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Beim F.C. Hansa Rostock gab es nach der 2:3-Niederlage gegen den FC St. Pauli in der Vorwoche gleich drei Veränderungen. Für Jasper van der Werff stand Jannis Lang in der Startelf. Außerdem starteten Svante Ingelsson und Simon Rhein für Nils Fröling und Christian Kinsombi.

KSC startet schwungvoll in die Partie

Nach dem 4:1 in der Vorwoche startete der KSC auch gegen Rostock schwungvoll. Die Hausherren versuchten von Beginn an, über die Außen für Gefahr zu sorgen. Und das zunächst auch vielversprechend. Eine Flanke von Philip Heise legte Fabian Schleusener perfekt auf Igor Matanović ab, dessen Schuss aber noch geblockt wurde. Der KSC machte das Spiel, hatte zunächst deutlich mehr Feldvorteile, wirklich zwingend wurden die Hausherren aber nicht. Rostock stabilisierte sich zunehmend, fand aber in der Offensive nicht statt.

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So fiel die Führung der Gäste wie aus dem Nichts. Ein langer Ball von Damian Roßbach landete bei Sebastian Vasiliadis, der scharf ins Zentrum passte. Der Ball wurde zunächst noch geblockt, der zweite Versuch kam dann aber bei Júnior Brumado an, der ebenfalls im zweiten Versuch einschob. Rostock war nun deutlich besser im Spiel und legte nach. Dieses Mal war es Roßbach, der nach einem missglückten Distanzschuss von Dennis Dressel in Ballbesitz kam und aus elf Metern das zweite Tor erzielte. Karslruhe mühte sich und kam kurz vor dem Seitenwechsel zum Anschlusstreffer. Nach einem missglückten Abwehrversuch landete der Ball bei Lars Stindl, der stark auf Matanović ablegte. Der Stürmer vollendete eiskalt. 

KSC gleicht in der Schlussphase aus

Auch nach dem Wechsel war Karlsruhe zunächst das Spiel bestimmende Team, kam deutlich schwungvoller aus der Kabine und hätte umgehend den Ausgleich erzielen können, wenn nicht müssen. Paul Nebel flankte aus dem Halbfeld, Marvin Wanitzek spitzelte den Ball an Kolke, aber auch knapp am Tor vorbei. Der KSC lief den Gegner nun höher an, kam früher in Ballbesitz, die gefährlichen Szenen hatte aber weiterhin Rostock. Unter anderem verpasste Pröger aus kurzer Distanz. 

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Nach einer guten Stunde setzte erneut der starke Ingelsson Júnior Brumado in Szene. Der Schienenspieler legte den Ball durchdacht auf den Angreifer zurück, der souverän vollendete. Doch Schiedsrichter Deniz Aytekin schaute sich die Szene noch einmal in der Review-Area an und nahm das tor zurück. Ingelsson hatte zuvor gefoult. Nur wenige Minuten später hätte Roßbach den Deckel drauf machen können. Der Ball landete nach einer Ecke vor den Füßen des Innenverteidiger, doch Roßbach war über den plötzlichen Ballgewinn selbst überrascht und verzog deutlich. Ähnlich überrascht war der Abwehrspieler dann auf der anderen Seite. Nach einer Hereingabe von Wanitzek legte Roßbach den Ball dem kurz zuvor eingewechselten Budu Zivzivadze auf der aus zwei Metern Entfernung zum Ausgleich traf. Der Georgier hätte sogar noch erhöhen können, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz. So blieb es beim 2:2-Remis.

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